Skip to main content

Ab dem 12. Mai 2022 werden die Amazon Gebühren für Händler beim Versand durch Amazon um zusätzliche 4,3 Prozent pro Einheit erhöht. In unserem Blogartikel zeigen wir dir, was es mit der Erhöhung der Versandgebühren genau auf sich hat und wie du als Onlinehändler den erhöhten Gebühren entkommst! Am Ende gehen wir zudem auf häufig gestellte Fragen ein.

Erhöhte Amazon Gebühren aufgrund von Kraftstoffpreisen und Inflation

Amazon-Händlern wird es oft nicht leicht gemacht: Das Konditionschaos wird immer schwerer zu durchblicken und halbjährliche Kostenanstiege von durchschnittlich sechs bis acht Prozent für den Versand und das Lagern von Produkten scheinen die Regel, statt die Ausnahme zu sein.

Erst Ende März 2022 hatte der Onlinegigant mit Verweis auf höhere Investitionskosten während der Corona-Pandemie seine Gebühren um mehr als durchschnittlich 17,5 Prozent erhöht.

Nun erfolgt also bereits die nächste Kostenerhöhung. Amazon nennt hierbei steigende Kraftstoffpreise und eine fortschreitende Inflation als Gründe, die zu erheblichen Kostensteigerungen für das Unternehmen geführt hätten. Diese gelte es durch einen entsprechenden Aufschlag bei den Amazon Gebühren für den Versand zu kompensieren.

Von dem 4,3 Prozent hohen Aufschlag sind neben Deutschland ebenso das Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien und Spanien betroffen. In Deutschland macht diese Erhöhung dabei etwa durchschnittlich 0,13 Euro pro Einheit aus. Für ein Standardpaket (1,9 kg) bedeutet dies beispielsweise, dass anstatt 5,10 Euro nun künftig 5,32 Euro für den Versand fällig werden.

Was bedeutet diese Kostenerhöhung für dich als Onlinehändler auf Amazon? Im Folgenden zeigen wir dir die ab dem 12. Mai 2022 gültigen Preise für den Versand verschiedener Standardgrößen innerhalb Deutschlands.

Amazon Gebuehren Aenderung

Neue Gebühren für den Versand durch Amazon innerhalb Deutschlands ab dem 12. Mai 2022:

  • Standard-Paket 150 g: 3,33 € anstatt 3,19 €  
  • Standard-Paket 400 g: 3,63 € anstatt 3,47 €
  • Standard-Paket 900 g: 4,11 € anstatt 3,92 €
  • Standard-Paket 1,4 kg: 4,83 € anstatt 4,62 €
  • Standard-Paket 1,9 kg: 5,32 € anstatt 5,10 €
  • Standard-Paket 2,9 kg: 5,95 € anstatt 5,69 €
  • Standard-Paket 3,9 kg: 6,55 € anstatt 6,27 €
  • Standard-Paket 5,9 kg: 6,90 € anstatt 6,60 €
  • Standard-Paket 8,9 kg: 7,44 € anstatt 7,12 €
  • Standard-Paket 11,9 kg: 7,73 € anstatt 7,40 €

Was ändert sich bei den Versandgebühren von Amazon ab dem 12. Mai 2022?

Folgende Änderungen erwarten dich als Onlinehändler:

  • Die neuen Standardgebühren betreffen den lokalen und paneuropäischen Versand und einige Brief- und Paketkategorien. Ein Standard-Paket über 1,9 Kilo aus Deutschland kostet bspw. zukünftig 5,32 Euro statt 5,10 Euro.
  • Ebenso Übergrößen werden von den Anpassungen ab Mitte Mai 2022 betroffen sein. Beispielsweise wird dann ein Paket mit Standard-Übergröße (3,76 kg) 19,05 € kosten.
  • Beim „Small and Light“ Versand wird ein kleiner Umschlag bis 80 g mit den Maßen 20 x 15 x 1 cm etwa künftig 1,17 € kosten.

Eine detaillierte Übersicht zu den neuen Gebühren ab dem 12. Mai 2022 stellt Amazon über das Amazon Seller Central Portal zur Verfügung.

Sendcloud sagt erhöhten Amazon Gebühren den Kampf an! 

Du hast es wahrscheinlich bereits selbst gemerkt, dass in den letzten Monaten die Amazon Gebühren für den Versand immens gestiegen sind. Nimmt man die Erhöhungen von Ende März und die kommenden Anpassungen Mitte Mai zusammen, so beträgt die Kostenerhöhung bei einigen Sparten im Schnitt sogar mehr als 20 Prozent (!) – verglichen mit den Gebühren Anfang des Jahres.

Für Onlinehändler wie dich, die ihre Pakete möglichst günstig und effizient verschicken möchten, sind das alles andere als gute Aussichten. Doch das muss nicht sein! Wir zeigen dir im Folgenden, wie du mithilfe von Sendcloud den hohen Amazon Gebühren entfliehen kannst.

Mit Sendcloud auf alternativen Marktplätzen oder mit dem eigenen Onlineshop durchstarten

Fakt ist: Amazon ist mit 50 Prozent Marktanteil Spitzenreiter im deutschen Onlinehandel. Dennoch ist der Konzern nicht zwingend die optimale Wahl für dein Unternehmen. Produkte, die eine ausgewählte Kundschaft ansprechen, werden bspw. auf Nischenmarktplätzen stärker wahrgenommen.

Wer smart ist, setzt nicht erst seit den regelmäßigen Gebührenerhöhungen von Amazon auf den Onlinevertrieb über mehrere Marktplätze, wie z.B. eBay, Kaufland.de, Etsy und Co. Mit der leistungsstarken und individuell gestaltbaren Versandabwicklung durch Sendcloud ist der Umzug zu alternativen Marktplätzen und/oder der Verkauf über den eigenen Onlineshop denkbar einfach.

Dazu bietet Sendcloud über 50 Plug & Play Integrationen an. Mit der Sendcloud API kannst du außerdem individuell anpassbare Versandfunktionen zu jedem beliebigen Shop oder Marktplatz hinzufügen. Zudem profitierst du beim Versand mit Sendcloud von vorverhandelten, Versandpreisen. 

Amazon Gebühren Integrationen

Doch worauf solltest du auf der Suche nach dem idealen Online-Marktplatz für dich und dein Business genau achten?

Diese Punkte solltest du neben den Gebühren noch beachten, wenn du dich für einen E-Commerce-Marktplatz entscheidest:

  • Reichweite: Die höchste Reichweite ist nicht gleich immer am lukrativsten. Auf Plattformen mit einem weniger breiten Angebot kannst du Streuverluste vermeiden und dadurch mehr Umsatz erzielen.
  • Ausrichtung: Auch hier kann es klüger sein, auf Marktplätze zu setzen, die auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind.
  • Usability: Das Einstellen und der Verkauf von Produkten sollten einfach zu handhaben sein. Zudem sollte der Gestaltungsspielraum der Artikelseiten in die Entscheidung für oder gegen einen Marktplatz mit einfließen.
  • Konkurrenz: Ist die Konkurrenz auf dem Marktplatz sehr hoch und deine Werbekosten eher geringer? Dann ist es eventuell sinnvoller, sich für eine Alternative zu entscheiden.
  • Schnittstellen: Wenn du einen eigenen Onlineshop betreibst, solltest du prüfen, welcher Marktplatz passende Schnittstellen anbietet. Auch die Kompatibilität mit bspw. einer Versandplattform wie Sendcloud kann dich dabei unterstützen, den Versand erfolgreicher abwickeln zu können.

Die besten Marktplätze findest du außerdem nochmal zusammengefasst in unserem Blogbeitrag „Verkaufen im Online-Marktplatz: Strategien und Alternativen in der Übersicht“.

Sendcloud als die All-in-One Versandplattform für Amazon Händler

Der komplette Umzug auf andere Online-Marktplätze oder zum eigenen Onlineshop ist aufgrund eines äußerst starken Kundesegments auf Amazon keine Option für dich? Und trotz der erhöhten Gebühren möchtest du deinen Verkauf über Amazon erst einmal fortsetzen?

Das können wir natürlich nachvollziehen. Deshalb profitieren auch aktive Amazon Seller von Sendcloud!

Mit der Sendcloud Versandplattform hast du die Möglichkeit, den Versandprozess deines Amazon Shops zu automatisieren, deine Kunden mit einem individuellen Versanderlebnis zu begeistern und dabei sogar Kosten zu sparen. 

Verknüpfe deinen Amazon Shop dank praktischer Sendcloud-Integration in weniger als 2 Minuten mit Sendcloud und profitiere von einem automatisierten Versandprozess!

Amazon Gebuehren Anknuepfung

So profitierst du als Amazon Händler von Sendcloud:

Amazon Tracking & Sendcloud 

Seit April 2021 hat Amazon eine Pflicht zur Angabe der Sendungsverfolgungsnummer/Amazon Tracking Nummer eingeführt. Sendcloud bietet dir eine reibungslose Integration von Sendungsverfolgungsnummern und Sendungsinformationen an. In unserem Blogartikel zum Thema Amazon Tracking erfährst du alles zu den Hintergründen und wie du mit Sendcloud den Durchblick als Amazon Seller behältst.

Mehr als 23.000 Onlinehändler vertrauen bereits auf Sendcloud

Sich über Alternativen zu Amazon zu informieren, rentiert sich – nicht nur aufgrund der stetig steigenden Gebühren. Erstelle jetzt dein kostenloses Sendcloud-Konto und spare Zeit & Geld beim Versand – für langfristig weniger Stress und mehr Umsatz!

 

Amazon Gebühren: Häufig gestellte Fragen

Fällt bei Fulfillment by Amazon eine Umsatzsteuer an?

Amazon-Händler und Käufer gibt es in der ganzen Welt. Daher sind bei dem Versand auf Amazon auch die rechtlichen Besonderheiten bezüglich der Umsatzsteuer zu beachten. Fulfillment by Amazon ist ein Dienst, der von Amazon Luxemburg abgerechnet wird. Betreibst du ein deutsches Amazon Business, bedeutet das für dich, dass du für die FBA Gebühren keine Umsatzsteuer bezahlst. Hier gilt das Reverse-Charge-Verfahren. Für die über FBA versandte Ware muss jedoch dem Käufer eine Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt werden. Hierbei gilt für die nicht der Versandort, sondern der Leistungsort, also das Land des Käufers.

Amazon Gebuehren Hoehe

Wie viel Gebühren verlangt Amazon für Fulfillment by Amazon?

Amazon bietet Onlinehändlern zwei Möglichkeiten mit verschiedenen Gebührenstrukturen: die Verkaufstarife „Einzelanbieter“ und „Professionell“. Die monatliche Abonnementgebühr für Verkäufer ist je nach Tarif unterschiedlich: Für den Tarif „Professionell“ zahlst du 39 Euro pro Monat und für „Einzelanbieter“ werden Verkaufsgebühren pro Artikel berechnet. Diese belaufen sich auf 0,99 Euro pro Verkauf. Der Tarif „Professionell“ lohnt sich demnach erst ab einem Absatz von 40 Einheiten pro Monat. 

Bei jedem Verkauf fällt zudem eine weitere Gebühr an: Eine Vermittlungsgebühr oder eine Verkaufsprovision. Die Höhe dieser ist von der jeweiligen Produkt-Kategorie und dem Verkaufsland abhängig.

Nachfolgend findest du die kategoriespezifischen Amazon Vermittlungs-/Verkaufsgebühren tabellarisch aufgeführt, die du auch auf der Amazon Seller Page findest:

Kategorie Prozentuale Verkaufsgebühr
Additive Fertigung 12 %
Zubehör für Amazon-Geräte 45 %
Bier, Wein & Spirituosen 10 %
Bücher, Musik, Videos und DVDs 15 %
Auto & Motorrad 15 %
Computer 7 %
Computer-Zubehör 12 %
Elektronik 7 %
Fahrräder 10 %
Baumarkt 12 %
Lehrmaterialien 15 %
Elektronik-Zubehör 12 %
Durchflussregelung & Filtration 12 %
Flüssigkeitstransfer 12 %
Systemgastronomie-Ausrüstung & Zubehör 15 %
Lebensmittel 15 %
Elektroinstallation 12 %
Industrielle Werkzeuge & Instrumente 12 %
Schmuck 20 %
Großgeräte (ohne Zubehör, Mikrowellen und Dunstabzugshauben) 7 %
Materialtransportprodukte 12 %
Schleifmittel & Veredlungsprodukte 12 %
Musikinstrumente & DJ-Equipment 12 %
Software 15 %
Sport & Freizeit 15 %
Reifen 10 %
Videospiele 15 %
Videospielkonsolen 8 %
Uhren 15 %
Andere Produkte 15 %

Die prozentualen Vermittlungs-/Verkaufsgebühren liegen demnach zwischen 6 und 45 Prozent und durchschnittlich bei 15 Prozent. Sie beziehen sich den Gesamtverkaufspreis, also auf den vom Käufer zuzahlenden Endpreis, der die Kosten für das Produkt sowie für den Versand umfasst. Bei Medienprodukten wird zudem eine Abschlussgebühr berechnet. Diese beträgt 1,01 Euro für Bücher, 0,81 Euro für Musik, 0,81 Euro für DVDs und Videos und 0,81 Euro für Videospiele und Software. Mit dem Amazon Gebührenrechner kannst du herausfinden, was du zusätzlich für den Versand zahlen musst.

Wie viel Provision nimmt Amazon?

Die Höhe der Verkaufsgebühr bzw. Vermittlungsgebühr ist von der jeweiligen Produkt-Kategorie und dem Verkaufsland abhängig. 

Was kostet es, bei Amazon zu verkaufen?

Amazon erhebt eine Mindestverkaufsgebühr von 0,30 Euro pro Artikel. Medienprodukte wie Bücher oder DVDs, Lebensmittel, Software oder Videospielkonsolen sind hiervon ausgenommen.

Wie hoch sind die Gebühren bei Amazon?

Seit dem 31. März 2022 liegt die Verkaufsgebühr in Deutschland zwischen 6 und 45 Prozent und durchschnittlich bei 15 Prozent. Ab 12. Mai 2022 fällt zudem ein Aufschlag von 4,3 Prozent beim Versand an.

Wo finde ich die Amazon Gebühren?

Die kategorischen Amazon Verkaufsgebühren findest du auf dem Amazon Seller Central Portal.

Amazon Gebühren Logistik

Wie wichtig ist die passende E-Commerce-Logistik für Onlinehändler? 

Eine effiziente Logistik ist für viele Onlineshops für deren Erfolg entscheidend. Wenn es bspw. bei dem Versand und der Lagerung hakt, fällt die Conversion Rate häufig ebenfalls ungünstig aus. Zur E-Commerce-Logistik zählen neben den Versandkosten auch die Kosten für die Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Retouren. Onlineshops, die diese Kosten 1:1 an ihre Kunden weitergeben, können sich meist nicht von der Konkurrenz abheben.

Wenn die Versandkosten in einem Shop für den Kunden zu hoch erscheinen, sucht er mehrheitlich auf anderen Portalen nach demselben Produkt oder ähnlichen Gütern. Wie du als Marktplatzhändler – unabhängig von deiner Größe – deine Logistik profitabel organisieren kannst, erfährst du in unserem Blogbeitrag zum Thema E-Commerce-Logistik.

Wenn es um die Versandabwicklung geht, ist Sendcloud die ideale All-in-One Versandplattform für den E-Commerce. Sendcloud hilft bereits mehr als 23.000 Händlern, Zeit und Geld zu sparen. Du bist interessiert? Dann probiere es doch kostenlos aus und erstelle deinen Sendcloud Account:

Kostenlos anmelden
Vinzenz Ager

Als Digital Content Specialist bei Sendcloud ist Vinzenz für Content Marketing im DACH-Raum zuständig. Als begeisterter Online-Shopper weiß er aus erster Hand, worauf es im Onlinehandel ankommt. Er unterstützt mehr als 23.000 Onlinehändler mit seinem Wissen dabei, ihre Versandlogistik im E-Commerce zu optimieren und ihre Conversion Rate nachhaltig zu erhöhen.

Kommentar verfassen