Update: 06.04.2020, 14:35 Uhr

Es gibt keinen Ausweg. Das Coronavirus verbreitet sich rasch auf der ganzen Welt und beeinträchtigt auch den E-Commerce und die Logistik. So kämfen Paketdienste mit einer massiven Reduzierung der verfügbaren kommerziellen Luftfachtkapazitäten, extremen Wartezeiten und Laufzeitverzögerungen aufgrund von Grenzkontrollen sowie gänzlich gesperrten Destinationen. Das stellt eine große Belastung für die Logistik dar zwingt viele Paketdienste zum Handeln, um eine operative Kontinuität zu gewährleisten und dem Versorgungsauftrag nachzukommen.

Wir möchten Sie als Onlinehändler mit diesem Artikel über den Status und die Auswirkungen auf Ihre Verkäufe und nicht weniger wichtig: die Zustellung aller Ihrer Pakete informieren. Daher finden Sie hier täglich alle Corona-Updates der Logistik im Überblick. So bleiben Sie stets auf dem Laufenden und wissen jederzeit, wie Paketdienste wie DHL, UPS, GLS, DPD, Deutsche Post und DHL Express auf die Corona-Krise reagieren.

Wie reagieren Paketdienste auf die Corona-Krise?

Nach und nach schließen die Grenzen, bei Lieferungen aus China kommt es zu erheblichen Verzögerungen, Firmen klagen über Mitarbeitermangel aufgrund von präventiven Quarantänen – und doch werden Onlinebestellungen weiterhin erfolgreich zugestellt. Möglich machen dies Logistik-Unternehmen und Paketdienste, die jetzt noch intensiver arbeiten, neue Lieferwege erschließen und unsere Waren und Bestellungen transportieren. Da stellt sich berechtigterweise die Frage, wie lange noch?

Corona-Updates der Paketdienste im Überblick!

Im Moment ist die Zustellung von Paketen (noch) nicht direkt von der Corona-Krise betroffen, es kann aber bei einigen Zielen zu Verzögerungen kommen. Bitte besuchen Sie daher regelmäßig die Webseiten der Paketdienste für aktuelle Informationen zu besonders betroffenen Regionen und Sperrzonen. Zum heutigen Stand (06.04.2020) reagieren deutsche Paketdienste wie folgt.

Reaktion und Maßnahmen von DHL im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von DHL im Kampf gegen das Coronavirus

DHL vermeldet beim Versand innerhalb Deutschlands keine wesentlichen Einschränkungen, allerdings können DHL Paketshops, die sich in stationären Geschäften befinden, geschlossen sein und die Lieferung so beeinträchtigen. Filialen bleiben zunächst geöffnet (wenn auch mit veränderten Öffnungszeiten).

Bei internationalen Sendungen kann es aufgrund von Grenzkontrollen, Wegfall von Flugverbindungen und weiteren Quarantänemaßnahmen zu Laufzeitverzögerungen kommen.

Während der Versand in die meisten europäischen Länder noch grundsätzlich möglich ist (mit wenigen Ausnahmen), ist vor allem der Versand nach Nord-, Süd- und Mittel-Amerika sowie Afrika größtenteils nicht möglich. Tägliche Informationen und Änderungen zu den jeweiligen Destinationen finden Sie auf der Webseite von DHL.

Alle Sendungen, die DHL für gesperrte Zielländer/-regionen übergeben werden oder vor kurzem übergeben wurden, werden umgehend an den Absender retourniert. Sollte sonst die betreffende Lieferadresse (national sowie international) von einer Schließung betroffen sein oder es kann dauerhaft nicht zugestellt werden, werden Sendungen ebenfalls umgehend an den Absender retourniert.

Geschäftskunden von DHL sollen wissen, dass die Regelabholung von Paketen in Deutschland nach wie vor ohne Einschränkungen abläuft (auch in Risikogebieten angrenzender Nachbarländer). Dabei gilt die Einhaltung des Mindestabstands von 2m.

DHL empfiehlt allgemein auch das Festlegen eines Ablageorts oder die Nutzung einer Packstation, um die Infektionsrisiken durch persönliche Kontakte zu reduzieren. Eine weitere Maßnahme ist daher auch der Verzicht auf die Empfängerunterschrift bei der Zustellung von Paketen sowie Übergabeeinschreiben.

DHL ist auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall gesetzlich dazu verpflichtet, die Paketbeförderung (bis 10 kg) aufrechtzuerhalten.

Quelle: DHL, 06.04.2020

Reaktion und Maßnahmen von DHL Express im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von DHL Express im Kampf gegen das Coronavirus

DHL Express ergreift kontinuierliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, Kunden und Partner und vergewissert, den weltweiten Service so gut es geht aufrechtzuerhalten.

So ist der Service von DHL Express in der EU nach wie vor möglich. Es kann jedoch aufgrund von lokalen Restriktionen in den einzelnen Ländern zu Laufzeitverzögerungen kommen. Aufgrund von regionalen Behördenbeschlüssen ist der Service in folgenden Gebieten bis auf Weiteres eingeschränkt oder gänzlich ausgesetzt:

Europa

  • Deutschland: Abholung und Zustellung nicht möglich in 06917 Jessen und Schweiniz
  • Frankreich: Service erfolgt in der Region Metz nur in Großstädten
  • Grönland: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Italien: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Städten Nerola (00017), Contigliano (02043), Fondi (04022), Medicina (40059), Ariano Irpino (83031), Polla (84035), Sala Consilina (84036) , Atena Lucana (84030), Caggiano (84030), Auletta (84031), San Lucido (87038), Montebello Ionico (89064), Rogliano (87054), Santo Stefano di Rogliano (87056), Cutro (88842), Fabrizia (89823), Melito Porto Salvo (89063), Chiaravalle centrale (88064), Cenadi (88067), Torre di ruggiero (88060), Vallefiorita (88050), Soverato (88068), Villafrati (90030), Salemi (91018), Agira (94011), Troina (94018)
  • Österreich: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Regionen Innsbruck (6450, 6452, 6456, 6458, 6553, 6555, 6561, 6562, 6563, 6580), Salzburg (5541, 5542, 5611, 5612, 5630, 5632, 5640, 5645, 5700, 5753)
  • Portugal: Für Sendungen nach Madeira und auf die Azoren gelten Beschränkungen (45kg und 70cm Höhe)
  • Türkei: Samstagsabholung nicht möglich
  • Nord-Zypern: Service eingestellt

Afrika / Nahost

  • Ägypten: Nachmittagsabholung, Zustellung vor 9 Uhr und Zweitzustellung nicht möglich
  • Afghanistan: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
  • Jordanien: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
  • Angola: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
  • Irak: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Guinea-Bissau: Service eingestellt
  • Komoren: Service eingestellt
  • Mauritius: Service eingestellt
  • Mayotte: Service eingestellt
  • Sao Tome und Principe: Service eingestellt
  • Seychellen: Service eingestellt
  • Somalia: Service eingestellt
  • Somaliland: Service eingestellt
  • Ghana: Nicht notwendige Waren und Sendungen werden bis zum 12. April gelagert
  • Nigeria: Nicht notwendige Waren und Sendungen werden bis zum 13. April gelagert
  • Oman: Service eingestellt außer in: Barka, CBD (Central Business District), Hamrya, MBD, Mutrah, Quram, Ruwi, Wadi Adai, Wadi AL Kabir
  • Südafrika: Nur notwendige Waren dürfen bis zum 15. April transportiert, geliefert und abgeholt werden

Amerika / Karibik

  • Kuba: Service eingestellt
  • St. Eustatius: Service eingestellt
  • Venezuela: kein Import nach Venezuela möglich

Asien

  • Bangladesch: Import von internationalen Warensendungen bis zum 11. April ausgesetzt
  • China: Service eingestellt in der Provinz Hubei (Wuhan)
  • Indien: Service eingestellt bis zum 14. April
  • Laos: Service eingestellt bis zum 19. April
  • Nepal: Abholung und Zustellung nicht möglich bis zum 7. April
  • Osttimor: Service eingestellt
  • Philippinen: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Provinzen Quezon, Tondo, Espana, Caloocan, Mandaluyong, Cainta und Taytay bis zum 15. April
  • Sri Lanka: Service eingestellt (Ausnahme für Banken)

In vielen weiteren Ländern kann es dennoch zu Laufzeitverzögerungen kommen. Weltweit alle Laufzeitveränderungen finden Sie auf der Seite von DHL Express.

DHL Express weist außerdem darauf hin, dass Sendungen in öffentlichen Behörden und Gebäuden sowie Firmen aufgrund deren Schließung möglicherweise nicht zugestellt werden können. Des Weiteren hat DHL Express zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und Kunden festgelegt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vorerst nicht im Einsatz für DHL Express sind. Auch wurden die Services „Nachname“ sowie „Abholung gegen Barzahlung“ ausgesetzt, um den Umgang mit Bargeld zu minimieren.

Beachten Sie: Emergency Situation Zuschlag zum 01. April 2020

Die massive Reduzierung der verfügbaren kommerziellen Luftfrachtkapazität und der Destinationen (aufgrund des Coronavirus) hat DHL Express zu mehr indirekten Routen und zum Kauf von zusätzlichem Frachtflugzeugkapazitäten veranlasst. Um die operative Kontinuität zu gewährleisten und die Welt weiterhin mit einem qualitativ hochwertigen Service zu versorgen, wird DHL Express folgende Notlagenzuschläge für internationale Sendungen (Time Definite International shipments) erheben:

  • Bis 2,5 kg: kein Zuschlag
  • 2,51 kg bis 30kg: 2,50 EUR
  • 30,1 kg – 70 kg: 15 EUR
  • 70.1kg – 300kg: 50 EUR
  • Über 300,1 kg: 200 EUR

Der Notlagenzuschlag gilt bis auf Weiteres ab dem 01. April 2020.

Quelle: DHL Express, 06.04.2020

Reaktion und Maßnahmen von Deutsche Post im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von Deutsche Post im Kampf gegen das Coronavirus

Auch die Deutsche Post meldet derzeit national keine Einschränkungen der Leistungen, da die Postzustellung als notwendig erachtet und daher immer fortgesetzt wird. Filialen bleiben vorerst geöffnet (wenn auch mit geänderten Öffnungszeiten). Dabei empfiehlt die Deutsche Post auch die Festlegung eines Ablageorts oder die direkte Adressierung an eine Packstation.

Geschäftskunden der Deutschen Post sollen wissen, dass Regelabholungen in Deutschland nach wie vor ohne Einschränkungen ablaufen (auch in Risikogebieten angrenzender Nachbarländer). Dabei gilt die Einhaltung des Mindestabstands von 2m.

Des Weiteren können sich aufgrund von Grenzkontrollen oder dem Wegfall von Flugverbindungen Einschränkungen und Verzögerungen im internationalen Briefverkehr ergeben. Aktuelle Statusmeldungen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Post.

Beim internationalen Versand kommt es zu Einschränkungen. Während der Versand in die meisten europäischen Länder noch grundsätzlich möglich ist (mit wenigen Ausnahmen), ist vor allem der Versand nach Nord-, Süd- und Mittel-Amerika sowie Afrika größtenteils nicht möglich. Tägliche Informationen und Änderungen zu den jeweiligen Destinationen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Post.

Für gesperrte Destinationen übergebene Sendungen werden zeitnah an den Absender zurückgesandt.

Des Weiteren hat die Deutsche Post zum Schutz der eigenen Mitarbeiter sowie Kunden folgende 7 Tipps für einen sicheren Briefempfang veröffentlicht:

  • Abstand halten: Ob an der Haustür oder in der Filiale gilt: Auf Abstand bleiben und keine Hände schütteln. Stattdessen zur Begrüßung/zum Abschied gerne einander anlächeln.
  • Hände waschen: Das Risiko, dass sich das Covid-19 Virus durch Kontakt mit Objekten, wie z.B. Pakete oder Briefe, ausbreiten kann, ist sehr gering. Grundsätzliches Händewaschen ist in diesen Tagen immer eine gute Idee.
  • Kontaktfreie Empfangsbestätigung: Auch die Deutsche Post verzichtet aktuell bei der Übergabe von Sendungen auf eine Empfängerunterschrift. Stattdessen dokumentieren die Zusteller die erfolgreiche Zustellung mit ihrer eigenen Unterschrift.
  • Ablageort einrichten: Wenn es die Wohnsituation zulässt, empfiehlt die Deutsche Post den Abschluss eines Ablagevertrags. So kann der Zusteller Sendungen auf dem Grundstück zustellen. Der Service ist online buchbar und kostenlos.
  • Packstationen nutzen: Wer keinen sicheren Ablageort zur Verfügung hat, kann alternativ die kontaktlose Zustellung an eine Packstation vereinbaren (online buchbar und kostenlos).
  • Täglich den Briefkasten leeren: Zugestellt werden kann nur, wenn auch Platz im Briefkasten ist. Bei einer regelmäßigen Leerung des Briefkastens muss möglichst wenig zur Filiale gebracht werden.
  • Verständnis haben: Alle müssen jetzt zusammenhalten und das Beste aus der aktuellen Lage machen. Sollten Sendungen etwas länger unterwegs sein, sollten Kunden bitte Verständnis für die Verzögerungen haben. Gerade bei Sendungen nach Übersee wird zur Ermöglichung des Transports gekämpft.

Die Deutsche Post ist auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall gesetzlich dazu verpflichtet, die Brief- (bis 1000g), Postzustellurkunden-, Einschreiben- und Nachnahmesendungen sowie Paketbeförderung (bis 10 kg) in Deutschland aufrechtzuerhalten.

Am Wochenende wurde vermehrt über einen 20-seitigen Notfallplan der Deutschen Post berichtet. Im Worst Case wäre u. a. eine Pufferung von Sendungen (Kapazitäten von 200 Millionen Briefsendungen) vorgesehen.

Quelle: Deutsche Post, 06.04.2020

Reaktion und Maßnahmen von GLS im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von GLS im Kampf gegen das Coronavirus

GLS versucht national dem Versorgungsauftrag nachzukommen und stellt die nationale Abholung und Zustellung von Paketen sicher. Laut eigenen Aussagen ist der Paketdienst auf eine Verschärfung der Lage in Deutschland vorbereitet.

Es wird davon ausgegangen, dass mindestens 50% aller GLS Paketshops nach behördlichen Auflagen nach wie vor geöffnet bleiben. Auf der Webseite vom Paketdienst können Sie sich alle geöffneten GPS-Paketshops anzeigen lassen.

Der Paketdienst bittet auch darum, im Vorfeld mit Empfängern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können. Des Weiteren bietet GLS die Möglichkeit der kontaktlosen Zustellung für Versender und Empfänger.

Wenn Empfangsstellen geschlossen sind, werden in der aktuellen Situation Pakete zeitnah an den Versender retourniert. Wenn Sie oder Ihre Kunden eine persönliche Zustellung vermeiden möchten, erteilen Sie GLS eine Abstellgenehmigung zur kontaktlosen Zustellung.

Auch ist international der Export und Import von Paketsendungen weiterhin (mit Einschränkungen) möglich. Auch hier ist es ratsam, im Vorfeld mit Ihren Empfängern in den jeweiligen Ländern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können, da diese sonst sofort retourniert werden.

GLS weist außerdem daraufhin, dass aufgrund von Beschränkungen durch gesperrte Postleitzahlgebiete Zustellungen und Abholungen in folgenden Ländern / PLZ-Gebieten nicht möglich ist bzw. eingeschränkt:

  • Österreich:Zustellversuche in allen PLZ-Gebieten, jedoch werden folgende PLZ nur 1x wöchentlich (dienstags) bedient: 6552, 6553, 6555, 6561, 6562, 6563, 6580
  • Schweiz: Keine Annahme von Sendungen mit einem Gewicht über 30kg sowie Größenbeschränkung auf max. 150x80x60 cm je Paket
  • Tschechien: alle Paketshops sind geschlossen
  • Spanien: Zustellung und Abholung nicht möglich im PLZ-Gebiet 10900, Zustellung an Paketshops nicht möglich
  • Finnland: Zustellung und Abholung nicht möglich in der Provinz Uusimaa
  • Frankreich: alle Mondial Relay Paketshops sind geschlossen, Zustellung erfolgt nur noch von Montag bis Donnerstag, Zustellung und Abholung nicht möglich in folgenden PLZ-Gebieten: 57230, 57370, 57410, 57620, 57720, 57820, 57850, 57960, 67000 bis 67999, 68000, 68010, 68020, 68030, 68040, 68630, 68980
  • Großbritannien: Keine Annahme von Sendungen mit einem Gewicht über 30kg, kein zweiter Zustellversuch
  • Kroatien: Zustellung und Abholung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 22243 bis 22244 (Murter, Betina)
  • Ungarn: 686 Paketshops sind geschlossen
  • Irland: Verzögerungen in Dublin möglich
  • Italien: Zustellung und Abholung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 00017, 02043, 04022, 25010, 25050 – 25051, 25056, 25059, 25078, 25080, 25084, 25088, 39030 – 39043, 39045 – 39049, 40059, 64030 – 64031, 64033 – 64035, 65010, 65017, 83031, 84030, 84034 – 84036, 85047, 86012, 86016, 86077, 86079, 87038, 87054, 87056, 87060, 87073, 88050, 88060, 88064, 88067, 88068, 88842, 89064, 89822, 89823, 90030,, 91018, 94011, 94018
  • Portugal: Zustellung und Abholung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 3880 (Ovar), 3885 (Esmoriz)
  • Rumänien: Einschränkungen bei Lieferungen im Donaudelta: nur montags, mittwochs und freitags möglich.
  • Slowakei: Zustellung an Paketshops nicht möglich

Bitte beachten: Ab dem 06. April 2020 gilt beim innereuropäischen Versand mit GLS ein Maximalgewicht von 31,5 kg pro Paket!

Quelle: GLS, 06.04.2020

Reaktion und Maßnahmen von UPS im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von UPS im Kampf gegen das Coronavirus

UPS betont, dass gewisse Umstände wie Unwetter, Naturkatastrophen oder auch die aktuelle Corona-Krise gelegentlich die gewohnten Dienste stören können. Dennoch versichert UPS auch, Kunden nach wie vor wie gewohnt zu betreuen, es sei denn, dass aufgrund staatlicher Beschränkungen eine Zustellung gegebenenfalls nicht möglich ist.

Zustellungen und Abholungen über UPS sind innerhalb Deutschlands also montags bis freitags weiterhin möglich. Nach eigenen Aussagen wird die Situation genau beobachtet, um die minimalsten Auswirkungen auf die Services sicherzustellen.

Allerdings sind, je nach getroffenen Maßnahmen im jeweiligen Land, Paketzustellungen möglicherweise nicht durchführbar, da Geschäfte oder Betriebe geschlossen wurden oder Einschränkungen in verschiedenen Postleitzahlen gelten.

In diesem Fall werden die Pakete an den Absender zurückgeschickt. Unzustellbare Pakete, die aufgrund dieses Notfalls nicht zugestellt werden können, haben einen entsprechenden Sendungsverfolgungsstatus:

  • C5 – Emergency
  • DH – NO UPS CNTRL

UPS-Kunden sind auch nicht mehr verpflichtet, für Sendungen zu unterschreiben (ausgenommen hiervon sind einige Speziallieferungen, bei denen UPS vertraglich dazu verpflichtet ist).

Des Weiteren ist der internationale Versand und Zustellung derzeit in mehreren Gebieten Italiens, Spaniens, Frankreichs und Österreichs beeinträchtigt bzw. gänzlich gestoppt. Sendungen werden in der Regel für 15 Tage gelagert.

  • Italien: Samstagszustellung ausgesetzt, Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 00017, 02043, 04022, 40059, 64030, 64031, 64033, 64034, 64035, 65010, 83031, 84030, 84035, 84036, 85047, 86016, 86077, 86079, 87038, 87054, 87056, 87060, 88842, 89064, 89822, 90030, 91018, 94011, 94018
  • Spanien: Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 08700, 08710, 08711, 08712, 08788
  • Österreich: Abholung und Zustellung eingeschränkt in den PLZ-Gebieten 5541, 5542, 5611, 5612, 5630, 5632, 5645, 5700, 5753, 6553, 6555, 6561, 6563, 6580
  • Frankreich: Abholung und Zustellung eingeschränkt in den PLZ-Gebieten 07110 bis 07120, 07140 bis 07190, 07310 bis 07330, 07380 bis 07409, 07440 bis 07470, 07510, 07630 bis 07660, 26150 bis 26190, 26220 bis 26230, 26310, 26340, 26410 bis 26470, 26510, 26560 bis 26570, 26620, 26730 bis 26740
  • Deutschland: Paketannahme nur noch mit vorgedruckten Versandlabel möglich in den PLZ-Gebieten 41800 bis 41899, 52000 bis 52599
  • Portugal: Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 3880000 bis 3880999, 3885000 bis 3885999

Auch kann es aufgrund behördlicher Anweisungen in Asien, im Nahen Osten, Afrika, indischer Subkontinent bzw. Zentralasien zu Einschränkungen bei der Zustellung kommen. Alle genauen Informationen finden Sie auf der Webseite von UPS.

Beachten Sie: Ab Donnerstag, den 26. März 2020 setzt UPS bis auf Weiteres die UPS Geld-zurück-Garantie für alle Sendungen weltweit aus.

Quelle: UPS, 06.04.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von DPD

Maßnahmen von DPD – Auswirkungen des Coronavirus

Erfreuliche Nachrichten! Seit dem 25. März 2020 stehen viele DPD Paketshops wieder zur Verfügung (die Paketshopzustellung war davor für mehrere Tage ausgesetzt). Welche Paketshops wo geöffnet sind, können Sie auf der Webseite von DPD einsehen. Auch arbeiten die Paketzentren von DPD nach wie vor in vollem Umfang.

Sollten aufgrund der Schließung der Geschäfte und Filialen Pakete von den Empfängern nicht abgeholt werden können, werden diese von DPD abgeholt und dem Empfänger erneut zugestellt.

Videobotschaft von Eric Malitzke | CEO DPD Deutschland

„Wir sorgen in Deutschland dafür, dass Ihre Sendungen bei Ihnen ankommen – auch in schwierigen Zeiten. Bleiben Sie gesund!“

Bitte beachten Sie: Als Paketversender bittet DPD darum, gerade bei gewerblichen Zustelladressen (vor allem in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, der Schweiz und Großbritannien) diese soweit im Voraus zu kontrollieren, ob eine Paketzustellung aktuell tatsächlich möglich ist (da zahlreiche Geschäfte in den EU-Ländern geschlossen sind).

Beim Internationalen Paketversand kommt es aufgrund von Grenzkontrollen zu Laufzeitverzögerungen zwischen Deutschland und Frankreich, Italien, Österreich sowie Polen. Auch ist aufgrund behördlicher Anweisung in einzelnen Gebieten weltweit der Service für DPD Classic sowie DPD Express gänzlich bzw. teilweise ausgesetzt.

DPD Classic – Internationale Corona-Ausschlussgebiete

  • Italien: Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 40059, 83031, 847036, 84030, 84035, 84030, 87038, 89064, 87054, 87056, 89822, 04022, 64030, 64031, 64032, 64033, 64034, 64035, 65010, 84031, 85047, 86018, 02043
  • Kroatien: Abholung und Zustellung nicht möglich in 22243 (Tisno)
  • Portugal: Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 9650-011 bis 9650-025, 9650-050, 9650-060, 9650-101, 9650-120, 9650-150, 9650-160, 9650-211 bis 9650-219, 9650-241 bis 254, 9650-309, 9650-310, 9650-320, 9650-330, 9650-340, 9650-350, 9650-401 bis 9650-430, 9650-997 bis 9650-999, 9651-000 bis 9651-909, 9675-011, 9675-022 bis 9675-070, 9675-090, 9675-120, 9675-130 bis 9675-141, 9675-161 bis 9675-179, 9675-998, 9675-999, 9676-000 bis 9676-909

DPD Express – Internationale Corona-Ausschlussgebiete

  • Frankreich: Service erfolgt in der Region Metz nur in Großstädten und in der Region Marseille nur teilweise
  • Grönland: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Italien: Service eingestellt in den Orten Nerola (00017), Contigliano (02043), Fondi (04022), Medicina (40059), Ariano Irpino (83031), Polla (84035), Sala Consilina (84036) , Atena Lucana (84030), Caggiano (84030), Auletta (84031), San Lucido (87038), Montebello Ionico (89064), Rogliano (87054), Santo Stefano di Rogliano (87056), Cutro (88842), Fabrizia (89823), Melito Porto Salvo (89063), Chiaravalle centrale (88064), Cenadi (88067), Torre di ruggiero (88060), Vallefiorita (88050), Soverato (88068), Villafrati (90030), Salemi (91018), Agira (94011), Troina (94018)
  • Österreich: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Regionen Innsbruck (6450, 6452, 6456, 6458, 6553, 6555, 6531, 6562, 6563, 6580), Kufstein (9844), Salzburg (5542, 5611, 5612, 5630, 5632, 5640, 5645), Vorarlberg (6710, 6762, 6763, 6764, 6767, 6888)
  • Portugal: Abholung und Zustellung nicht möglich in den PLZ-Gebieten 3880-XXX bis 3885-XXX, für Sendungen nach Madeira und auf die Azoren gelten Beschränkungen (45kg und 70cm Höhe)
  • Türkei: Samstagsabholung ausgesetzt
  • Nord-Zypern: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Ägypten: Nachmittagsabholung, Zustellung vor 9 Uhr und Zweitzustellung nicht möglich
  • Afghanistan: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Irak: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Madagaskar: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Ruanda: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Guinea-Bissau: Service eingestellt
  • Komoren: Service eingestellt
  • Mauritius: Service eingestellt
  • Mayotte: Service eingestellt
  • Sao Tome und Principe: Service eingestellt
  • Seychellen: Service eingestellt
  • Somalia: Service eingestellt
  • Somaliland: Service eingestellt
  • Ghana: Nicht notwendige Waren werden bis zum 12. April gelagert
  • Südafrika: Nicht notwendige Waren werden bis zum 15. April gelagert
  • Libyen: kein Service aus Libyen
  • Kuba: Service eingestellt
  • St. Eustatius: Service eingestellt
  • Venezuela: kein Import nach Venezuela
  • Aserbaidschan: Service eingestellt bis 3. April
  • China: Service eingestellt in der Provinz Hubei mit der Hauptstadt Wuhan (WUH)
  • Indien: Service eingestellt
  • Laos: Service eingestellt bis 19. April
  • Nepal: Service eingestellt bis 7. April
  • Pakistan: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Philippinen: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Städten Quezon, Manila, Tondo, Espana, Caloocan, Mandaluyong, Cainta und Taytay
  • Sri Lanka: Service eingestellt

DPD empfiehlt allen Empfängern, eine Abstellgenehmigung zu erteilen, um den persönlichen Kontakt so gering wie möglich zu halten.

Quelle: DPD, 06.04.2020

Wie sollten Sie als Onlinehändler auf die Corona-Situation reagieren?

In dieser Zeit der Not schließen wir den Artikel mit 5 praktischen Tipps für Onlinehändler ab. Bewahren Sie Ihre Ruhe und machen Sie unbeirrt weiter! Zusammen meistern wir die Krise und starten bald wieder erfolgreich durch. Und das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!

  1. Bleiben Sie informiert: Die Entwicklungen in der Corona-Krise und die Auswirkungen auf den Onlinehandel sind unvorhersehbar. Deshalb sollten Sie sich stets über aktuelle Neuigkeiten im Hinblick auf behördliche Anordnungen und Versandeinschränkungen informieren.
  2. Passen Sie Ihre Budgeterwartungen an: Versuchen Sie etwaige Gewinneinbußen in Ihre Budgetplanung zu berücksichtigen und sparen Sie Ausgaben für Paid Advertising gegebenenfalls ein und setzen Sie stärker auf SEO.
  3. Berücksichtigen Sie neue Lieferanten: Wenn Sie Ihre Produkte bisher aus anderen Ländern wie China bezogen haben, sollten Sie sich nun nach neuen, lokalen Lieferanten umsehen, da es derzeit zu Lieferengpässen kommen kann.
  4. Flexibilisieren Sie Ihren Versand: Nutzen Sie mithilfe von Versandplattformen wie Sendcloud möglichst viele verschiedene Paketdienste, um auf etwaige Ausfälle sowie Versandwünsche Ihrer Kunden schnell reagieren zu können.
  5. Kooperieren Sie mit Shops: Durch Kooperation meistern Sie gemeinsam Probleme wie Lieferengpässe. Auch durch Partnerschaften im stationären Handel profitieren Sie langfristig (z.B. Initiative “Händler helfen Händlern”).

Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam schaffen wir das!

Zu guter Letzt: Denken Sie an Ihre eigene Gesundheit und die der Menschen um Sie herum und passen Sie auf sich auf!

Haben Sie in dieser unsicheren Zeit Fragen zu Ihren Sendungen? Fühlen Sie sich frei, einen Kommentar zu hinterlassen oder kontaktieren Sie uns jederzeit über den Live-Chat (werktags von 9 bis 18 Uhr).

Sind Sie auf Veränderungen gut vorbereitet und können Sie im Notfall jederzeit zwischen verschiedenen Paketdiensten wechseln? Melden Sie sich noch heute kostenlos bei Sendcloud an und beginnen Sie sofort mit dem Versand mit mehreren Paketdiensten!

PS: Auch #WirBleibenZuhause! Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Onlinehandel und auch auf Sendcloud finden Sie in unserem Artikel zur Corona-Krise im E-Commerce!

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