Update: 06.05.2020, 14:43 Uhr

Es gibt keinen Ausweg. Das Coronavirus verbreitet sich rasch auf der ganzen Welt und beeinträchtigt auch den E-Commerce und die Logistik. So kämpfen Paketdienste mit einer massiven Reduzierung der verfügbaren kommerziellen Luftfachtkapazitäten, extremen Wartezeiten und Laufzeitverzögerungen aufgrund von Grenzkontrollen sowie gänzlich gesperrten Destinationen. Das stellt eine große Belastung für die Logistik dar zwingt viele Paketdienste zum Handeln, um eine operative Kontinuität zu gewährleisten und dem Versorgungsauftrag nachzukommen.

Wir möchten Sie als Onlinehändler mit diesem Artikel über den Status und die Auswirkungen auf Ihre Verkäufe und nicht weniger wichtig: die Zustellung aller Ihrer Pakete informieren. Daher finden Sie hier alle Corona-Updates der Logistik im Überblick. So bleiben Sie stets auf dem Laufenden und wissen jederzeit, wie Paketdienste wie DHL, UPS, GLS, DPD, Deutsche Post und DHL Express auf die Corona-Krise reagieren.

Wie reagieren Paketdienste auf die Corona-Krise?

Nach und nach schließen die Grenzen, bei Lieferungen aus China kommt es zu erheblichen Verzögerungen, Firmen klagen über Mitarbeitermangel aufgrund von präventiven Quarantänen – und doch werden Onlinebestellungen weiterhin erfolgreich zugestellt. Möglich machen dies Logistik-Unternehmen und Paketdienste, die jetzt noch intensiver arbeiten, neue Lieferwege erschließen und unsere Waren und Bestellungen transportieren. Da stellt sich berechtigterweise die Frage, wie lange noch?

Corona-Updates der Paketdienste im Überblick!

Im Moment ist die Zustellung von Paketen (noch) nicht direkt von der Corona-Krise betroffen, es kann aber bei einigen Zielen zu Verzögerungen kommen. Bitte besuchen Sie daher regelmäßig die Webseiten der Paketdienste für aktuelle Informationen zu besonders betroffenen Regionen und Sperrzonen. Zum heutigen Stand (06.05.2020) reagieren deutsche Paketdienste wie folgt.

Reaktion und Maßnahmen von DHL im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von DHL im Kampf gegen das Coronavirus

DHL vermeldet beim Versand innerhalb Deutschlands keine wesentlichen Einschränkungen, allerdings können DHL Paketshops, die sich in stationären Geschäften befinden, geschlossen sein und die Lieferung so beeinträchtigen. Filialen bleiben zunächst geöffnet (wenn auch mit veränderten Öffnungszeiten). Auch kann es aufgrund der hohen Paketmenge zu Auslieferungsverzögerungen kommen.

Bei internationalen Sendungen kann es aufgrund von Grenzkontrollen, Wegfall von Flugverbindungen und weiteren Quarantänemaßnahmen zu Laufzeitverzögerungen kommen.

Während der Versand in die meisten europäischen Länder noch grundsätzlich möglich ist (mit wenigen Ausnahmen), ist vor allem der Versand nach Nord-, Süd- und Mittel-Amerika sowie Afrika größtenteils nicht möglich. Tägliche Informationen und Änderungen zu den jeweiligen Destinationen finden Sie auf der Webseite von DHL.

Alle Sendungen, die DHL für gesperrte Zielländer/-regionen übergeben werden oder vor kurzem übergeben wurden, werden umgehend an den Absender retourniert. Sollte sonst die betreffende Lieferadresse (national sowie international) von einer Schließung betroffen sein oder es kann dauerhaft nicht zugestellt werden, werden Sendungen ebenfalls umgehend an den Absender retourniert.

Geschäftskunden von DHL sollen wissen, dass die Regelabholung von Paketen in Deutschland nach wie vor ohne Einschränkungen abläuft (auch in Risikogebieten angrenzender Nachbarländer). Dabei gilt die Einhaltung des Mindestabstands von 2m.

DHL empfiehlt allgemein auch das Festlegen eines Ablageorts oder die Nutzung einer Packstation, um die Infektionsrisiken durch persönliche Kontakte zu reduzieren. Eine weitere Maßnahme ist daher auch der Verzicht auf die Empfängerunterschrift bei der Zustellung von Paketen sowie Übergabeeinschreiben.

DHL ist auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall gesetzlich dazu verpflichtet, die Paketbeförderung (bis 10 kg) aufrechtzuerhalten.

Quelle: DHL, 06.05.2020

Reaktion und Maßnahmen von DHL Express im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von DHL Express im Kampf gegen das Coronavirus

DHL Express ergreift kontinuierliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, Kunden und Partner und vergewissert, den weltweiten Service so gut es geht aufrechtzuerhalten.

So ist der Service von DHL Express in der EU nach wie vor möglich. Es kann jedoch aufgrund von lokalen Restriktionen in den einzelnen Ländern zu Laufzeitverzögerungen kommen. Aufgrund von regionalen Behördenbeschlüssen ist der Service in folgenden Gebieten bis auf Weiteres eingeschränkt oder gänzlich ausgesetzt:

Europa

  • Frankreich: Abholung und Zustellung nicht möglich in 17111 Loix, 17410 Saint-Martin-de-Ré, 17580 Le Bois-Plage-en-Ré, 17590 Ars-en-Ré, 17590 Saint-Clément-des-Baleines, 17630 La Flotte, 17670 La Couarde-sur-Mer, 17740 Sainte-Marie-de-Ré, 17880 Les Portes-en-Ré, 17940 Rivedoux-Plage, 20111 CALCATOGGIO /CASAGLIONE, 20112 ZOZA /ALTAGENE /MELA, 20115 PIANA, 20116 ZERUBIA/AULLENE, 20121 SALICE/ARBORI/PASTRICIOLLA, 20122 QUENZA, 20124 ZONZA, 20125 ORTO/SOCCIA, 20126 EVISA/CRISTINACCE, 20127 SERRA SCOPAMENE, 20132 ZICAVO, 20134 TASSO/PALNECA/CIAMANACCE, 20139 LOPIGNA, 20140 OLIVESE, 20141 MARIGNANA, 20142 QUASQUARA, 20143 FOZZANO/FIGANIELLA, 20147 SERRIERA/OSANI, 20148 COZZANO, 20150 OTA, 20151 ARRO/AMBIEGNA, 20152 SORBOLANO, 20157 FRASSETTO, 20160 VICO/MURZO/COGGIA/RENNO, 20164 CARGIACA, 20165 TALLANO, 20168 CORRANO, 20170 LEVIE, 20171 MONACCIA, 20173 ZEVACO, 20190 AZILONE/AMPAZA/FORCIOLO
  • Grönland: Abholung und Zustellung nicht möglich
  • Italien: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Städten Campagnano (00063), San Lucido (87038), Rogliano (87054), Santo Stefano di Rogliano (87056), Vallefiorita (88050), Torre di ruggiero (88060), Melito Porto Chiaravalle centrale (88064), Cenadi (88067), Soverato (88068), Cutro (88842), Salvo (89063), Montebello Ionico (89064), Fabrizia (89823), Villafrati (90030), Salemi (91018), Agira (94011), Troina (94018)
  • Mazedonien: Service erfolgt nur von 8 bis 15 Uhr von Montag bis Freitag
  • Portugal: Für Sendungen nach Madeira und auf die Azoren gelten Beschränkungen (45kg und 70cm Höhe)
  • Türkei: Samstagsabholung nicht möglich
  • Nord-Zypern: Service eingestellt

Afrika / Nahost

  • Afghanistan: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
  • Angola: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
  • Guinea-Bissau: Service eingestellt
  • Komoren: Service eingestellt
  • Mauritius: Service eingestellt
  • Mayotte: Service eingestellt
  • Sao Tome und Principe: Service eingestellt
  • Seychellen: Service eingestellt
  • Somaliland: Service eingestellt
  • Kongo: kein Service in und nach Pointe Noire.
  • Mauritius: Inbound Service ausgesetzt
  • Mayotte: Inbound Service ausgesetzt
  • La Réunion: Inbound Service ausgesetzt
  • Oman: kein Service in Barka, CBD (Central Business District), Hamrya, MBD, Mutrah, Quram, Ruwi, Wadi Adai, Wadi AL Kabir
  • Südafrika: Nur notwendige Waren dürfen bis zum 15. April transportiert, geliefert und abgeholt werden

Amerika / Karibik

  • Kuba: Service eingestellt
  • St. Eustatius: Service eingestellt
  • Venezuela: kein Import nach Venezuela möglich

Asien / Pazifik

  • Indien: Service eingestellt  in nicht freigegebenen Postleitzahlen
  • Indonesien: bis zum 6. Mai kein Service nach/von Sorong
  • Malediven: nur eingeschränkter Service möglich
  • Osttimor: Service eingestellt
  • Philippinen: Abholung und Zustellung nicht möglich bis zum 15. April
  • Sri Lanka: Service eingestellt (Ausnahme für Banken)
  • Turkmenistan: Service eingestellt

In vielen weiteren Ländern kann es dennoch zu Laufzeitverzögerungen kommen. Weltweit alle Laufzeitveränderungen finden Sie auf der Seite von DHL Express.

DHL Express weist außerdem darauf hin, dass Sendungen in öffentlichen Behörden und Gebäuden sowie Firmen aufgrund deren Schließung möglicherweise nicht zugestellt werden können. Des Weiteren hat DHL Express zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und Kunden festgelegt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vorerst nicht im Einsatz für DHL Express sind. Auch wurden die Services „Nachname“ sowie „Abholung gegen Barzahlung“ ausgesetzt, um den Umgang mit Bargeld zu minimieren.

Beachten Sie: Emergency Situation Zuschlag zum 01. April 2020

Die massive Reduzierung der verfügbaren kommerziellen Luftfrachtkapazität und der Destinationen (aufgrund des Coronavirus) hat DHL Express zu mehr indirekten Routen und zum Kauf von zusätzlichem Frachtflugzeugkapazitäten veranlasst. Um die operative Kontinuität zu gewährleisten und die Welt weiterhin mit einem qualitativ hochwertigen Service zu versorgen, wird DHL Express folgende Notlagenzuschläge für internationale Sendungen (Time Definite International shipments) erheben:

  • Bis 2,5 kg: kein Zuschlag
  • 2,51 kg bis 30kg: 2,50 EUR
  • 30,1 kg – 70 kg: 15 EUR
  • 70.1kg – 300kg: 50 EUR
  • Über 300,1 kg: 200 EUR

Der Notlagenzuschlag gilt bis auf Weiteres ab dem 01. April 2020.

Quelle: DHL Express, 06.05.2020

Reaktion und Maßnahmen von Deutsche Post im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von Deutsche Post im Kampf gegen das Coronavirus

Auch die Deutsche Post meldet derzeit national keine Einschränkungen der Leistungen, da die Postzustellung als notwendig erachtet und daher immer fortgesetzt wird. Filialen bleiben vorerst geöffnet (wenn auch mit geänderten Öffnungszeiten). Dabei empfiehlt die Deutsche Post auch die Festlegung eines Ablageorts oder die direkte Adressierung an eine Packstation.

Geschäftskunden der Deutschen Post sollen wissen, dass Regelabholungen in Deutschland nach wie vor ohne Einschränkungen ablaufen (auch in Risikogebieten angrenzender Nachbarländer). Dabei gilt die Einhaltung des Mindestabstands von 2m.

Des Weiteren können sich aufgrund von Grenzkontrollen oder dem Wegfall von Flugverbindungen Einschränkungen und Verzögerungen im internationalen Briefverkehr ergeben. Aktuelle Statusmeldungen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Post.

Beim internationalen Versand kommt es zu Einschränkungen. Während der Versand in die meisten europäischen Länder noch grundsätzlich möglich ist (mit wenigen Ausnahmen), ist vor allem der Versand nach Nord-, Süd- und Mittel-Amerika sowie Afrika größtenteils nicht möglich. Tägliche Informationen und Änderungen zu den jeweiligen Destinationen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Post.

Für gesperrte Destinationen übergebene Sendungen werden zeitnah an den Absender zurückgesandt.

Des Weiteren hat die Deutsche Post zum Schutz der eigenen Mitarbeiter sowie Kunden folgende 7 Tipps für einen sicheren Briefempfang veröffentlicht:

  • Abstand halten: Ob an der Haustür oder in der Filiale gilt: Auf Abstand bleiben und keine Hände schütteln. Stattdessen zur Begrüßung/zum Abschied gerne einander anlächeln.
  • Hände waschen: Das Risiko, dass sich das Covid-19 Virus durch Kontakt mit Objekten, wie z.B. Pakete oder Briefe, ausbreiten kann, ist sehr gering. Grundsätzliches Händewaschen ist in diesen Tagen immer eine gute Idee.
  • Kontaktfreie Empfangsbestätigung: Auch die Deutsche Post verzichtet aktuell bei der Übergabe von Sendungen auf eine Empfängerunterschrift. Stattdessen dokumentieren die Zusteller die erfolgreiche Zustellung mit ihrer eigenen Unterschrift.
  • Ablageort einrichten: Wenn es die Wohnsituation zulässt, empfiehlt die Deutsche Post den Abschluss eines Ablagevertrags. So kann der Zusteller Sendungen auf dem Grundstück zustellen. Der Service ist online buchbar und kostenlos.
  • Packstationen nutzen: Wer keinen sicheren Ablageort zur Verfügung hat, kann alternativ die kontaktlose Zustellung an eine Packstation vereinbaren (online buchbar und kostenlos).
  • Täglich den Briefkasten leeren: Zugestellt werden kann nur, wenn auch Platz im Briefkasten ist. Bei einer regelmäßigen Leerung des Briefkastens muss möglichst wenig zur Filiale gebracht werden.
  • Verständnis haben: Alle müssen jetzt zusammenhalten und das Beste aus der aktuellen Lage machen. Sollten Sendungen etwas länger unterwegs sein, sollten Kunden bitte Verständnis für die Verzögerungen haben. Gerade bei Sendungen nach Übersee wird zur Ermöglichung des Transports gekämpft.

Die Deutsche Post ist auch in einem Krisen- oder Katastrophenfall gesetzlich dazu verpflichtet, die Brief- (bis 1000g), Postzustellurkunden-, Einschreiben- und Nachnahmesendungen sowie Paketbeförderung (bis 10 kg) in Deutschland aufrechtzuerhalten.

Am Wochenende wurde vermehrt über einen 20-seitigen Notfallplan der Deutschen Post berichtet. Im Worst Case wäre u. a. eine Pufferung von Sendungen (Kapazitäten von 200 Millionen Briefsendungen) vorgesehen.

Quelle: Deutsche Post, 06.05.2020

Reaktion und Maßnahmen von GLS im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von GLS im Kampf gegen das Coronavirus

GLS versucht national dem Versorgungsauftrag nachzukommen und stellt die nationale Abholung und Zustellung von Paketen sicher. Laut eigenen Aussagen ist der Paketdienst auf eine Verschärfung der Lage in Deutschland vorbereitet.

Es wird davon ausgegangen, dass rund 75% aller GLS Paketshops nach behördlichen Auflagen nach wie vor geöffnet bleiben. Auf der Webseite vom Paketdienst können Sie sich alle geöffneten GPS-Paketshops anzeigen lassen.

Der Paketdienst bittet auch darum, im Vorfeld mit Empfängern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können. Des Weiteren bietet GLS die Möglichkeit der kontaktlosen Zustellung für Versender und Empfänger.

Wenn Empfangsstellen geschlossen sind, werden in der aktuellen Situation Pakete zeitnah an den Versender retourniert. Wenn Sie oder Ihre Kunden eine persönliche Zustellung vermeiden möchten, erteilen Sie GLS eine Abstellgenehmigung zur kontaktlosen Zustellung.

Auch ist international der Export und Import von Paketsendungen weiterhin (mit Einschränkungen) möglich. Auch hier ist es ratsam, im Vorfeld mit Ihren Empfängern in den jeweiligen Ländern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können, da diese sonst sofort retourniert werden.

GLS weist außerdem daraufhin, dass aufgrund von Beschränkungen durch gesperrte Postleitzahlgebiete Zustellungen und Abholungen in folgenden Ländern / PLZ-Gebieten nicht möglich ist bzw. eingeschränkt:

  • Schweiz: Keine Annahme von Sendungen mit einem Gewicht über 31,5kg; Neue Maximalmaße: Seitenlängen max. 150 / 80 / 60 cm. Max. Gurtmaß: 350 cm
  • Tschechien: alle Paketshops sind geschlossen
  • Spanien: keine Zustellung an Paketshops
  • Frankreich: Alle Mondial Relay Paketshops öffnen am 11. Mai wieder
  • Großbritannien: Kein zweiter Zustellversuch für 2B-Sendungen
  • Griechenland: Verzögerungen bis zu 15 Kalendertage möglich im Großraum Athen
  • Ungarn: 184 Paketshops sind geschlossen
  • Irland: Verzögerungen in Dublin möglich
  • Rumänien: Einschränkungen bei Lieferungen im Donaudelta: nur montags, mittwochs und freitags möglich.
  • Slowakei: Zustellung an Paketshops nicht möglich

Bitte beachten: Ab dem 06. April 2020 gilt beim innereuropäischen Versand mit GLS ein Maximalgewicht von 31,5 kg pro Paket!

Quelle: GLS, 06.05.2020

Reaktion und Maßnahmen von UPS im Kampf gegen das Coronavirus

Reaktion und Maßnahmen von UPS im Kampf gegen das Coronavirus

UPS betont, dass gewisse Umstände wie Unwetter, Naturkatastrophen oder auch die aktuelle Corona-Krise gelegentlich die gewohnten Dienste stören können. Dennoch versichert UPS auch, Kunden nach wie vor wie gewohnt zu betreuen, es sei denn, dass aufgrund staatlicher Beschränkungen eine Zustellung gegebenenfalls nicht möglich ist.

Zustellungen und Abholungen über UPS sind innerhalb Deutschlands also montags bis freitags weiterhin möglich. Nach eigenen Aussagen wird die Situation genau beobachtet, um die minimalsten Auswirkungen auf die Services sicherzustellen.

Allerdings sind, je nach getroffenen Maßnahmen im jeweiligen Land, Paketzustellungen möglicherweise nicht durchführbar, da Geschäfte oder Betriebe geschlossen wurden oder Einschränkungen in verschiedenen Postleitzahlen gelten.

In diesem Fall werden die Pakete an den Absender zurückgeschickt. Unzustellbare Pakete, die aufgrund dieses Notfalls nicht zugestellt werden können, haben einen entsprechenden Sendungsverfolgungsstatus:

  • C5 – Emergency
  • DH – NO UPS CNTRL

UPS-Kunden sind auch nicht mehr verpflichtet, für Sendungen zu unterschreiben (ausgenommen hiervon sind einige Speziallieferungen, bei denen UPS vertraglich dazu verpflichtet ist).

Des Weiteren ist der internationale Versand und Zustellung derzeit in mehreren Gebieten Italiens, Spaniens, Frankreichs und Österreichs beeinträchtigt bzw. gänzlich gestoppt. Sendungen werden in der Regel für 15 Tage gelagert.

  • Italien: Samstagszustellung ausgesetzt
  • Frankreich: Abholung und Zustellung eingeschränkt in den PLZ-Gebieten 07110 bis 07120, 07140 bis 07190, 07310 bis 07330, 07380 bis 07409, 07440 bis 07470, 07510, 07630 bis 07660, 26150 bis 26190, 26220 bis 26230, 26310, 26340, 26410 bis 26470, 26510, 26560 bis 26570, 26620, 26730 bis 26740
  • Belgien: Keine Bargeldzahlungen mehr möglich bei Nachnahmesendungen

Auch kann es aufgrund behördlicher Anweisungen in Asien, im Nahen Osten, Afrika, indischer Subkontinent bzw. Zentralasien zu Einschränkungen bei der Zustellung kommen. Alle genauen Informationen finden Sie auf der Webseite von UPS.

Beachten Sie: Ab Donnerstag, den 26. März 2020 setzt UPS bis auf Weiteres die UPS Geld-zurück-Garantie für alle Sendungen weltweit aus.

Quelle: UPS, 06.05.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von DPD

Maßnahmen von DPD – Auswirkungen des Coronavirus

Erfreuliche Nachrichten! Seit dem 25. März 2020 stehen viele DPD Paketshops wieder zur Verfügung (die Paketshopzustellung war davor für mehrere Tage ausgesetzt). Welche Paketshops wo geöffnet sind, können Sie auf der Webseite von DPD einsehen. Auch arbeiten die Paketzentren von DPD nach wie vor in vollem Umfang.

Sollten aufgrund der Schließung der Geschäfte und Filialen Pakete von den Empfängern nicht abgeholt werden können, werden diese von DPD abgeholt und dem Empfänger erneut zugestellt.

Videobotschaft von Eric Malitzke | CEO DPD Deutschland

„Wir sorgen in Deutschland dafür, dass Ihre Sendungen bei Ihnen ankommen – auch in schwierigen Zeiten. Bleiben Sie gesund!“

Bitte beachten Sie: Als Paketversender bittet DPD darum, gerade bei gewerblichen Zustelladressen (vor allem in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, der Schweiz und Großbritannien) diese soweit im Voraus zu kontrollieren, ob eine Paketzustellung aktuell tatsächlich möglich ist (da zahlreiche Geschäfte in den EU-Ländern geschlossen sind).

Beim Internationalen Paketversand kommt es aufgrund von Grenzkontrollen zu Laufzeitverzögerungen zwischen Deutschland und Frankreich, Italien, Österreich sowie Polen. Auch ist aufgrund behördlicher Anweisung in einzelnen Gebieten weltweit der Service für DPD Express gänzlich bzw. teilweise ausgesetzt.

DPD Express – Internationale Corona-Ausschlussgebiete

  • Europa

    • Frankreich: Abholung und Zustellung nicht möglich in 17111 Loix, 17410 Saint-Martin-de-Ré, 17580 Le Bois-Plage-en-Ré, 17590 Ars-en-Ré, 17590 Saint-Clément-des-Baleines, 17630 La Flotte, 17670 La Couarde-sur-Mer, 17740 Sainte-Marie-de-Ré, 17880 Les Portes-en-Ré, 17940 Rivedoux-Plage, 20111 CALCATOGGIO /CASAGLIONE, 20112 ZOZA /ALTAGENE /MELA, 20115 PIANA, 20116 ZERUBIA/AULLENE, 20121 SALICE/ARBORI/PASTRICIOLLA, 20122 QUENZA, 20124 ZONZA, 20125 ORTO/SOCCIA, 20126 EVISA/CRISTINACCE, 20127 SERRA SCOPAMENE, 20132 ZICAVO, 20134 TASSO/PALNECA/CIAMANACCE, 20139 LOPIGNA, 20140 OLIVESE, 20141 MARIGNANA, 20142 QUASQUARA, 20143 FOZZANO/FIGANIELLA, 20147 SERRIERA/OSANI, 20148 COZZANO, 20150 OTA, 20151 ARRO/AMBIEGNA, 20152 SORBOLANO, 20157 FRASSETTO, 20160 VICO/MURZO/COGGIA/RENNO, 20164 CARGIACA, 20165 TALLANO, 20168 CORRANO, 20170 LEVIE, 20171 MONACCIA, 20173 ZEVACO, 20190 AZILONE/AMPAZA/FORCIOLO
    • Grönland: Abholung und Zustellung nicht möglich
    • Italien: Abholung und Zustellung nicht möglich in den Städten Campagnano (00063), San Lucido (87038), Rogliano (87054), Santo Stefano di Rogliano (87056), Vallefiorita (88050), Torre di ruggiero (88060), Melito Porto Chiaravalle centrale (88064), Cenadi (88067), Soverato (88068), Cutro (88842), Salvo (89063), Montebello Ionico (89064), Fabrizia (89823), Villafrati (90030), Salemi (91018), Agira (94011), Troina (94018)
    • Mazedonien: Service erfolgt nur von 8 bis 15 Uhr von Montag bis Freitag
    • Portugal: Für Sendungen nach Madeira und auf die Azoren gelten Beschränkungen (45kg und 70cm Höhe)
    • Türkei: Samstagsabholung nicht möglich
    • Nord-Zypern: Service eingestellt

    Afrika / Nahost

    • Afghanistan: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
    • Angola: Abholung und Zustellung nur von kritischen Sendungen
    • Guinea-Bissau: Service eingestellt
    • Komoren: Service eingestellt
    • Mauritius: Service eingestellt
    • Mayotte: Service eingestellt
    • Sao Tome und Principe: Service eingestellt
    • Seychellen: Service eingestellt
    • Somaliland: Service eingestellt
    • Kongo: kein Service in und nach Pointe Noire.
    • Mauritius: Inbound Service ausgesetzt
    • Mayotte: Inbound Service ausgesetzt
    • La Réunion: Inbound Service ausgesetzt
    • Oman: kein Service in Barka, CBD (Central Business District), Hamrya, MBD, Mutrah, Quram, Ruwi, Wadi Adai, Wadi AL Kabir
    • Südafrika: Nur notwendige Waren dürfen bis zum 15. April transportiert, geliefert und abgeholt werden

    Amerika / Karibik

    • Kuba: Service eingestellt
    • St. Eustatius: Service eingestellt
    • Venezuela: kein Import nach Venezuela möglich

    Asien / Pazifik

    • Indien: Service eingestellt  in nicht freigegebenen Postleitzahlen
    • Indonesien: bis zum 6. Mai kein Service nach/von Sorong
    • Malediven: nur eingeschränkter Service möglich
    • Osttimor: Service eingestellt
    • Philippinen: Abholung und Zustellung nicht möglich bis zum 15. April
    • Sri Lanka: Service eingestellt (Ausnahme für Banken)
    • Turkmenistan: Service eingestellt

DPD empfiehlt allen Empfängern, eine Abstellgenehmigung zu erteilen, um den persönlichen Kontakt so gering wie möglich zu halten.

Quelle: DPD, 06.05.2020

Wie sollten Sie als Onlinehändler auf die Corona-Situation reagieren?

In dieser Zeit der Not schließen wir den Artikel mit 5 praktischen Tipps für Onlinehändler ab. Bewahren Sie Ihre Ruhe und machen Sie unbeirrt weiter! Zusammen meistern wir die Krise und starten bald wieder erfolgreich durch. Und das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!

  1. Bleiben Sie informiert: Die Entwicklungen in der Corona-Krise und die Auswirkungen auf den Onlinehandel sind unvorhersehbar. Deshalb sollten Sie sich stets über aktuelle Neuigkeiten im Hinblick auf behördliche Anordnungen und Versandeinschränkungen informieren.
  2. Passen Sie Ihre Budgeterwartungen an: Versuchen Sie etwaige Gewinneinbußen in Ihre Budgetplanung zu berücksichtigen und sparen Sie Ausgaben für Paid Advertising gegebenenfalls ein und setzen Sie stärker auf SEO.
  3. Berücksichtigen Sie neue Lieferanten: Wenn Sie Ihre Produkte bisher aus anderen Ländern wie China bezogen haben, sollten Sie sich nun nach neuen, lokalen Lieferanten umsehen, da es derzeit zu Lieferengpässen kommen kann.
  4. Flexibilisieren Sie Ihren Versand: Nutzen Sie mithilfe von Versandplattformen wie Sendcloud möglichst viele verschiedene Paketdienste, um auf etwaige Ausfälle sowie Versandwünsche Ihrer Kunden schnell reagieren zu können.
  5. Kooperieren Sie mit Shops: Durch Kooperation meistern Sie gemeinsam Probleme wie Lieferengpässe. Auch durch Partnerschaften im stationären Handel profitieren Sie langfristig (z.B. Initiative “Händler helfen Händlern”).

Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam schaffen wir das!

Zu guter Letzt: Denken Sie an Ihre eigene Gesundheit und die der Menschen um Sie herum und passen Sie auf sich auf!

Haben Sie in dieser unsicheren Zeit Fragen zu Ihren Sendungen? Fühlen Sie sich frei, einen Kommentar zu hinterlassen oder kontaktieren Sie uns jederzeit über den Live-Chat (werktags von 9 bis 18 Uhr).

Sind Sie auf Veränderungen gut vorbereitet und können Sie im Notfall jederzeit zwischen verschiedenen Paketdiensten wechseln? Melden Sie sich noch heute kostenlos bei Sendcloud an und beginnen Sie sofort mit dem Versand mit mehreren Paketdiensten!

PS: Auch #WirBleibenZuhause! Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Onlinehandel und auch auf Sendcloud finden Sie in unserem Artikel zur Corona-Krise im E-Commerce!

14 Comments

  • Hoffen wir das der Virus endlich ein Ende nimmt und alles wieder so wie früher wird.

  • Hans Strack sagt:

    Eine Frage: Müssen Pakete, die aus den USA in Deutschland ankommen (hier Flughafen Frankfurt) in Quarantäne?
    Seit 28.03. ist eine Bestellung aus San Francisco auf dem Weg zu mir (mi tUSPS). Die Bestellung lag gemäß Tracking zuerst tagelang in San Francisco, ging dann am 19.04. nach Los Angeles und erreichte Frankfurt am 21.04. Seitdem ist wieder „Funkstille“. Kann es sein, dass das Paket nun in Frankfurt am Flughafen in Quarantäne ist?
    Würde mich über eine kurze Einschätzung und Antwort freuen, vielen Dank!

    • Vinzenz Ager sagt:

      Guten Tag, Hans!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Pakete selbst sind in der Regel von Quarantänemaßnahmen nicht betroffen, da sich laut Experten das Virus über Oberflächen nicht ausbreiten kann. Dennoch kann es aufgrund einer hohen Paketmenge bei den Versanddienstleistern und Auswirkungen von Infektionsschutzmaßnahmen aktuell zu Verzögerungen, insbesondere im internationalen Versand kommen. In jedem Fall würde ich Dir raten, mit USPS Kontakt aufzunehmen, um nähere Informationen zu Deinem Paket zu erhalten.
      Viele Grüße, Vinzenz von Sendcloud.

  • Thomas sagt:

    Hallo.
    Wir haben mit DHL einige Pakete nach AUS verschickt. Diese kamen heute zurück. Bekommen wir den Betrag erstattet? Wer zahlt den erneuten Versand?
    Danke!

    • Vinzenz Ager sagt:

      Guten Tag, Thomas!
      Vielen Dank für Deine Frage. Hierbei kommt es darauf an, aus welchem Grund DHL die Pakete zurückgeschickt hat. Ist dies wegen fehlender Versanddokumente oder für den internationalen Versand nicht zugelassener Waren der Fall, so haftet der Händler. Dann wird das Versandunternehmen auch leider keine Kosten erstatten. Sollte es aber daran liegen, dass beispielsweise der Käufer die Sendung nicht angenommen hat, dann sollte dieser auch die Kosten für den erneuten Versand tragen. Alles Weitere kommt auf den genauen Einzelfall an und sollte je nach Situation individuell geklärt werden.
      Viele Grüße, Vinzenz von Sendcloud.

      • Beate sagt:

        Lieber Vinzenz,
        Unsere Maerz Pakete nach Australien wurden von DHL angenommen, wir haben Porto bezahlt und es gab keinen Hinweis darauf dass diese nicht geschickt werden koennen. 2 Wochen spaeter kamen alle Pakete OHNE ERKLAERUNG zurueck zu uns. Diese Pakete verschicken wir seit Jahren, die Versanddokumente waren komplett und wir gehen davon aus dass sie zurueck kamen weil der Transport nach Australien wesentlich teurer geworden oder im Moment nicht moeglich ist. Meine Frage ist nun – wie ist das mit den Portozahlungen? Die Leistung fuer die wir gezahlt haben wurde ja nicht erbracht, insofern sollte DHL zurueckerstatten nach unserem Empfinden. Sicherlich sind wir nicht die EInzigen mit solcherlei Erfahrungen. Was koennen wir tun? Wuerde mich ueber Rat freuen Beate

        • Vinzenz Ager sagt:

          Guten Tage, Beate!
          Wie es scheint, bist Du mit Deinem Problem beim Versand nach Australien nicht alleine. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es seit Anfang April nicht mehr möglich ist, Pakete nach Australien mit DHL zu verschicken. Augenscheinlich ist Deine Sendung wohl in eben dieses Zeitfenster gefallen. Da DHL, wie Du geschildert hast, die Pakete ohne Erklärung zurückgeschickt hat, rate ich Dir dringend zur direkten Kontaktaufnahme mit DHL. Von der Stellungnahme ausgehend würde ich dann weitere Schritte in Erwägung ziehen. Wie in Deinem Kommentar erwähnt scheint ja hinsichtlich der Versanddokumente alles in Ordnung zu sein, daher bin auch ich der Überzeugung, dass in diesem Fall DHL die Portokosten übernehmen müsste.
          Viel Erfolg, Vinzenz von Sendcloud.

  • Jens sagt:

    Hallo,
    laut der Deutschen Post, die nach meinem Wissen die Briefe der Belgischen Post ausliefert, ist nur mit vereinzelten Einschränkungen hinsichtlich der Laufzeit zu rechnen. Während mein Brief im April nach Belgien in 3 Tagen zugestellt war, warte ich nun auf eine Briefsendung aus Belgien, die vor über 15 Tagen aufgegeben wurde. Haben Sie bereits eine Erfahrung, ob eine derartige Versanddauer mittlerweile normal ist? Besten Dank im Voraus für eine etwaige Rückmeldung. Viele Grüße

    • Vinzenz Ager sagt:

      Hallo Jens!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Tatsächlich ist es so, dass die Belgische Post (bpost) vor rund 2 Wochen noch über Verzögerungen in der Briefzustellung informiert hat. Inzwischen scheint sich die Lage allerdings wieder normalisiert zu haben. Eine derart lange Versanddauer sollte also normalerweise nicht mehr vorkommen.
      Viele Grüße, Vinzenz von Sendcloud.

  • Christofer sagt:

    Seit 7 Jahren bin ich nun selbständiger online Händler doch an der corona Krise geh ich nach und nach kaputt.
    Kein Versand mehr nach Australien mehr wieder warenpost noch Paket.
    Seit nun 5 Wochen kann ich meine Bestellungen nicht versenden.
    Was soll ich nur tun und wann geht’s weiter?

    • Vinzenz Ager sagt:

      Guten Tag, Christofer!
      Es ist in der Tat sehr bedauerlich, dass die Corona-Krise Dir und Deinem Onlineshop so große Probleme bereitet. Wann der Versand nach Australien wieder möglich sein wird, wissen wir leider auch nicht genau. Hier gilt es, sich über die aktuellen Entwicklungen bei den Versandunternehmen täglich neu zu informieren. In der Zwischenzeit kann ich Dich noch auf unser Corona-Action-Sheet verweisen, wo Du den einen oder anderen Tipp findest, der vielleicht auch Dir weiterhilft.
      Alles Gute, Vinzenz von Sendcloud.

  • Nina sagt:

    Hallo! Ich habe am 22.5. ein Päckchen nach Österreich geschickt. Bis jetzt ist es noch nicht angekommen und es ist ja schon über 4 Wochen her. Gibt es da einige Infos, was den Versand angeht?

    • Vinzenz Ager sagt:

      Guten Tag, Nina!
      Eine Versandzeit von mehr als 4 Wochen für den Versand von Deutschland nach Österreich erscheint mir mehr als unüblich, insbesondere da derzeit keine Corona-bedingten Einschränkungen bekannt sind. Leider musst Du wohl davon ausgehen, dass Deine Lieferung auf dem Versandweg irgendwo hängengeblieben ist. Setze Dich am besten mit dem von Dir beauftragten Versanddienstleister in Verbindung, um den Verblieb des Päckchens zu klären.
      Viele Grüße, Vinzenz von Sendcloud.

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