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Dieser Artikel hilft dir dabei, die großen Versanddienstleister in Deutschland zu vergleichen und die richtige Wahl für deinen Onlineshop und vor allem für deine Kunden zu treffen. Letztere werden dich mit einer verbesserten Conversion Rate belohnen – und Du selbst sparst gleichzeitig Zeit, Geld und Nerven.

Welche Versanddienstleister gibt es?

In Deutschland gibt es zahlreiche Versanddienstleister, wovon sich die 4 größten (DHLDPDUPS und GLS) 86% des Paketmarktes teilen (Stand: 2015).

Versanddienstleister stellen täglich über 10 Millionen Pakete von Onlineshops an Endkunden zu und unterscheiden sich dabei in ihren Kosten, ihren Lieferzeiten, ihrem Service sowie in vielen weiteren Kriterien. Dass das Angebot der richtigen Versandoptionen entscheidend für den Erfolg deines Onlineshops ist, verdeutlichen folgende Zahlen: Ein Versanddienstleister-Vergleich lohnt sich!

Einfluss von Versand auf die Online-Kaufentscheidung

  • 77% möchten, dass die Versandoptionen schon auf der Produktseite angezeigt werden.
  • 73% kaufen i. d. R. mehr, um einen Mindestbetrag für kostenlose Lieferung zu erreichen.
  • 60% wechseln den Onlineshop, wenn ihnen die Lieferoptionen nicht zusagen.
  • 39% bestellen nach einer schlechten Liefererfahrung nie wieder im selben Onlineshop.
  • 29% würden gerne nach dem Kaufabschluss die Lieferdaten ändern können.

In wenigen Schritten zum ultimativen Versanddienstleister – Vergleich für deinen Onlineshop

Günstig, zuverlässig und schnell soll er sein – der perfekte Versanddienstleister. Außerdem sollten die Versandoptionen zu den Produkten und den Kunden deines Onlineshops passen. DHL, DPD, UPS, GLS und die Deutsche Post sind die beliebtesten Versanddienstleister der Deutschen. Erfahre hier, welcher der beste für deine Anforderungen ist!

1) Was soll verschickt werden?

Zu Beginn solltest Du folgende Informationen zu deinem Onlineshop bereithalten:

  • Was versendest Du?
  • Wie schwer und wie groß sind deine Pakete?
  • Wie viele Bestellungen versendest Du durchschnittlich im Monat?

Gewicht, Größe und Volumen beeinflussen die Versandkosten. Jeder Paketdienst hat bezüglich Paketgrößen unterschiedlich festgelegte Unter- und Obergrenzen. Bei DPD beispielsweise muss ein Standardpaket eine Mindestgröße von DIN A5 haben, während die Kantenlänge 175 cm nicht überschreiten darf.

Ein wichtiger Faktor ist auch das Gurtmaß (Gurtmaß = 1 × längste Seite + 2 × Breite + 2 × Höhe) von maximal 300 cm. Bedenke, dass bei größeren Dimensionen teilweise happige Zusatzkosten anfallen. Falls Du internationale Sendungen planst, solltest Du neben den Zollgebühren auch an die notwendigen Zolldokumente denken.

Die genauen Größen- und Gewichtsbestimmungen der einzelnen Paketdienste findest Du zusammengefasst in unserem ultimativen Vergleich von DHL, DPD, GLS, UPS und Deutsche Post (folgt unten).

2) Brauche ich einen Geschäftskundenvertrag?

Selbstverständlich kannst Du direkte Verträge mit den jeweiligen Versanddienstleistern eingehen. Dafür ist aber oft ein gewisses Mindestversandvolumen vorgeschrieben. So sieht DHL zur Nutzung des DHL Geschäftskundenportals mindestens 200 Pakete im Jahr vor, bei DPD sind es sogar 500. Gerade bei einem hohen Versandvolumen lohnt sich der Abschluss eines eigenen Vertrags, da hier neben einer vereinfachten Abwicklung oft günstige Konditionen und Preisstabilität gewährt werden. Bei einem eher geringen Versandvolumen bieten sich sogenannte Broker Versionen von Shipping-Service-Providern an. Hier erhältst Du in der Regel ab der ersten Sendung günstigere Konditionen als direkt bei den Versanddienstleistern und profitierst von einer vereinfachten Auftragsabwicklung.

3) Für einen bestimmten Paketdienst entscheiden oder den Service von DHL, GLS, DPD, UPS und der Deutschen Post kombinieren?

Die Kombination mehrerer Versanddienstleister bietet allein auf Händlerseite schon viele Vorteile: Du kannst bei Engpässen und zu Spitzenzeiten (wie z.B. beim Weihnachtsgeschäft) deine Sendungen auf verschiedene Paketdienste verteilen. Bietest Du mitunter sehr unterschiedliche Produkte an, kannst Du die jeweils günstigsten Methoden miteinander kombinieren.

Stell dir etwa einen Onlineshop für Autoteile vor: GLS bietet beispielsweise besonders günstige Konditionen für den Versand von sperrigen Gütern, wie etwa Reifen, an. Bestellt ein Kunde nur eine kleine Scheinwerferbirne, dann ist der Versand etwa mit DPD in der Regel günstiger.

Den Abwicklungsaufwand bekommst Du mit einem Versandtool wie Sendcloud ganz einfach in den Griff. Hier werden alle Bestellungen, unabhängig von der Versandmethode, in einer Übersicht angezeigt und das jeweils richtige Etikett lässt sich mit nur einem Klick drucken. Außerdem brauchst Du nicht für alle Versanddienstleister einen eigenen Geschäftskundenvertrag.

4) DHL, DPD, GLS, UPS oder Deutsche Post? Welche Kriterien sollte ich im Sinne meiner Kunden noch beachten?

Als Onlinehändler steht bei dir die Kundenzufriedenheit an erster Stelle.

Die folgenden Zahlen zeigen, was die Deutschen von DPD, DHL und Co. erwarten, wenn sie etwas online bestellen:

  • 87%: Termingetreue Lieferung
  • 74%: Benachrichtigung bei Warenverlust
  • 66%: Sendungsverfolgung
  • 65%: Umweltfreundlicher Versand
  • 57%: Versandkostenfreie Lieferung

Umweltfreundliche Liefermethoden bietet z.B. GLS. DPD hat besonders günstige Kleinpakete im Portfolio und wird daher gerne als gratis Lieferoption angeboten. UPS hingegen ist bekannt für seine Termintreue und DHL ist mit fast 50% Marktanteil einer der bekanntesten Paketdienste in Deutschland. Aber das sind natürlich nicht die einzigen Vorteile, die die jeweiligen Paketdienste bieten.

Der ultimative Vergleich der Versanddienstleister DHL, DPD, GLS, UPS und Deutsche Post

Nun liegt es an dir, die verschiedenen Versandoptionen abzuwägen und den Bedürfnissen deines Onlineshops und deinen Kunden gegenüberzustellen. Um dir dies zu erleichtern, haben wir alle Pluspunkte der jeweiligen Versanddienstleister sowie deren Preisfindung, Versicherungssummen und jede Menge anderer Kriterien für dich in eine Übersicht gepackt.

Hier geht es zum ultimativen Vergleich von DHL, DPD, GLS, UPS und der Deutschen Post! 

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Cenk Bayraktar

Cenk Bayraktar

Als Marketing Campaign & Project Manager beim E-Commerce Shipping Service Provider Sendcloud hilft Cenk Bayraktar bereits mehr als 23.000 Onlinehändlern, Zeit und Kosten beim Versand zu sparen und effizienter zu versenden. Seit mehreren Jahren ist Cenk nun Experte im Bereich E-Commerce-Logistik und weiß, wie Kaufabbrüche verhindert werden können, die Conversion gesteigert werden kann und Onlineshopper zu loyalen Wiederkehrern werden.

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