Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die großen Versanddienstleister in Deutschland zu vergleichen und die richtige Wahl für Ihren Onlineshop und vor allem für Ihre Kunden zu treffen. Letztere werden Sie mit einer verbesserten Conversion Rate belohnen – und Sie sparen gleichzeitig Zeit, Geld und Nerven.

Welche Versanddienstleister gibt es?

In Deutschland gibt es zahlreiche Versanddienstleister, wovon sich die 4 größten (DHLDPDUPS und GLS) 86% des Paketmarktes teilen (Stand: 2015).

Versanddienstleister stellen täglich über 10 Millionen Pakete von Onlineshops an Endkunden zu und unterscheiden sich dabei in ihren Kosten, ihren Lieferzeiten, ihrem Service sowie in vielen weiteren Kriterien. Dass das Angebot der richtigen Versandoptionen entscheidend für den Erfolg Ihres Onlineshops ist, verdeutlicht folgende Abbildung: Ein Versanddienstleister-Vergleich lohnt sich!

Einfluss von Versand auf die Online-Kaufentscheidung

In wenigen Schritten zum ultimativen Paketdienst-Vergleich für Ihren Onlineshop

Günstig, zuverlässig und schnell soll er sein – der perfekte Versanddienstleister. Außerdem sollten die Versandoptionen zu den Produkten und den Kunden Ihren Onlineshops passen. DHL, DPD, UPS, GLS und die Deutsche Post sind die beliebtesten Versanddienstleister der Deutschen. Erfahren Sie hier, welcher der beste für Ihre Anforderungen ist!

1) Was soll verschickt werden?

Zu Beginn sollten Sie diese Informationen zu Ihrem Onlineshop bereithalten:

  • Was versenden Sie?
  • Wie schwer und wie groß sind Ihre Pakete?
  • Wie viele Bestellungen versenden Sie durchschnittlich im Monat?

Gewicht, Größe und Volumen beeinflussen die Versandkosten. Jeder Paketdienst hat bezüglich Paketgrößen unterschiedlich festgelegte Unter- und Obergrenzen. Bei DPD beispielsweise muss ein Standardpaket eine Mindestgröße von DIN A5 haben, während die Kantenlänge 175 cm nicht überschreiten darf.

Ein wichtiger Faktor ist auch das Gurtmaß (Gurtmaß = 1 × längste Seite + 2 × Breite + 2 × Höhe) von maximal 300 cm. Bedenken Sie, dass bei größeren Dimensionen teilweise happige Zusatzkosten anfallen. Falls Sie internationale Sendungen planen, sollten Sie neben den Zollgebühren auch an die notwendigen Ausfuhrdokumente denken. Mehr Infos dazu erhalten Sie hier.

Die genauen Größen- und Gewichtsbestimmungen der einzelnen Paketdienste finden Sie zusammengefasst in unserem ultimativen Vergleich von DHL, DPD, GLS, UPS und Deutsche Post (folgt unten).

2) Brauche ich einen Geschäftskundenvertrag?

Selbstverständlich können Sie direkte Verträge mit den jeweiligen Versanddienstleistern eingehen. Dafür ist aber oft ein gewisses Mindestversandvolumen vorgeschrieben. So sieht DHL mindestens 200 Pakete im Jahr vor, bei DPD sind es sogar 500. Gerade bei einem hohen Versandvolumen lohnt sich der Abschluss eines eigenen Vertrags, da hier neben einer vereinfachten Abwicklung oft günstige Konditionen und Preisstabilität gewährt werden. Bei einem eher geringen Versandvolumen bieten sich sogenannte Broker Versionen von Shipping-Service-Providern an. Hier erhalten Sie in der Regel ab der ersten Sendung günstigere Konditionen als direkt bei den Versanddienstleistern und profitieren von einer vereinfachten Auftragsabwicklung.

3) Für einen bestimmten Paketdienst entscheiden oder den Service von DHL, GLS, DPD, UPS und der Deutschen Post kombinieren?

Die Kombination mehrerer Versanddienstleister bietet allein auf Händlerseite schon viele Vorteile: Sie können bei Engpässen und zu Spitzenzeiten (wie z.B. Weihnachten) Ihre Sendungen auf verschiedene Paketdienste verteilen. Bieten Sie sehr unterschiedliche Produkte an, können Sie die jeweils günstigsten Methoden miteinander kombinieren.

Stellen Sie sich einen Onlineshop für Autoteile vor: GLS bietet beispielsweise besonders günstige Konditionen für den Versand von sperrigen Gütern, wie etwa Reifen, an. Bestellt ein Kunde nur eine kleine Scheinwerferbirne, fahren Sie mit DPD in der Regel günstiger.

Den Abwicklungsaufwand bekommen Sie mit einem Versandtool wie SendCloud ganz einfach in den Griff. Hier werden alle Bestellungen, unabhängig von der Versandmethode, in einer Übersicht angezeigt und das jeweils richtige Etikett lässt sich mit nur einem Klick drucken. Auch brauchen Sie nicht für alle Versanddienstleister einen eigenen Geschäftskundenvertrag.

4) DHL, DPD, GLS, UPS oder Deutsche Post? Welche Kriterien sollte ich im Sinne meiner Kunden noch beachten?

Als Onlinehändler steht bei Ihnen die Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Die folgende Grafik zeigt, was die Deutschen von DPD, DHL und Co. erwarten, wenn sie etwas online bestellen:

Ansprüche deutscher Kunden an den Versand von Onlineshops - SendCloud

Umweltfreundliche Liefermethoden bietet z.B. GLS. DPD hat besonders günstige Kleinpakete im Portfolio und wird daher gerne als gratis Lieferoption angeboten. UPS hingegen ist bekannt für seine Termintreue und DHL ist mit fast 50% Marktanteil einer der bekanntesten Paketdienste in Deutschland. Aber das sind natürlich nicht die einzigen Vorteile, die die jeweiligen Paketdienste bieten.

Der ultimative Vergleich von DHL, DPD, GLS, UPS und Deutsche Post

Nun liegt es an Ihnen, die verschiedenen Versandoptionen abzuwägen und den Bedürfnissen Ihres Onlineshops und Ihrer Kunden gegenüber zu stellen. Um Ihnen das zu erleichtern, haben wir alle Pluspunkte der jeweiligen Versanddienstleister sowie deren Preisfindung, Versicherungssummen und jede Menge anderer Kriterien für Sie in eine Übersicht gepackt.

Hier geht es zum ultimativen Vergleich von DHL, DPD, GLS, UPS und der Deutschen Post! Tragen Sie sich einfach ein – exklusiv und garantiert kostenfrei – und erhalten Sie sofort Zugang.

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