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E-Commerce Trends verzeichneten bereits letztes Jahr mit dem Ausbruch von COVID-19 ein rasantes Wachstum, da Verbraucher mehr online als im stationären Handel gekauft haben.

Immer mehr Verbraucher kehren dem stationären Handel den Rücken zu und kaufen online: 36% der europäischen Verbraucher gibt an, auch nach COVID-19 mehr Produkte online kaufen zu wollen. Entsprechend verzeichnete der stationäre Einzelhandel eine Umsatzeinbuße von 60%.

Shopify Plus erwartet 2021 unter anderem einen weltweiten E-Commerce Gesamtumsatz von 4,9 Billionen Dollar.

Da immer mehr Marken online gehen, wird der Wettbewerb weiter zunehmen.

Deshalb ist es heute wichtiger denn je, dass Du mit deinem Onlineshop wettbewerbsfähig bleibst. Wir haben daher die 18 wichtigsten E-Commerce Trends 2021 für dich zusammengestellt, auf die Du dich in diesem Jahr einstellen solltest!

Als kleines Extra zeigen wird dir am Ende unserer Artikel außerdem, welche Produkttrends 2021 angesagt sind.

E-Commerce Trends 2021 – Was erwartet uns?

Im E-Commerce-Sektor ist es äußerst wichtig, mit der Entwicklung sowie zukünftigen Trends Schritt zu halten. Bereite dich jetzt auf die spannende Zukunft des E-Commerce vor, indem Du die sich abzeichnenden E-Commerce Trends 2021 umsetzt.

1. Augmented Reality und Virtual Reality als E-Commerce Trends 2021

Augmented Reality ist ein Trend, der sich 2021 im E-Commerce verstärken wird. 51% der Verbraucher geben an, dass sie die AR-Technologie zur Bewertung von Produkten nutzen möchten.

Mittels Augmented Reality können Verbraucher das ausgewählte Produkt vor dem Kauf virtuell im Alltag testen. Onlineshops, die Möbel anbieten, nutzen häufig AR. Auf diese Weise können Kunden einen Schreibtisch oder einen Sessel bereits vor dem Ankauf virtuell im Wohnzimmer testen.

Wie entwickelt sich der Trend 2021? Die Augmented Reality-Technologie wird sich weiter verbessern. Sie wird für den Verbraucher zu Hause zugänglicher werden und ihm ein sehr ansprechendes Einkaufserlebnis auf dem Smartphone bieten.

Holografische Displays, die ohne Headset genutzt werden können, gehören dabei zu den wichtigsten E-Commerce Trends 2021. Damit kannst Du in deinem Onlineshop ein attraktives Rund-um-Shoppingerlebnis schaffen und deinen Onlineshop mit dem stationären Handel verbinden.

Schon jetzt ist Augmented Reality eines der E-Commerce Trends, die bereits bei bekannten Unternehmen eingesetzt werden. Hier zwei bekannte Beispiele:

Sephora

Das 1969 gegründete Unternehmen Sephora ist für sein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bekannt. Schon seit 2017 setzt die Marke mit dem Sephora Virtual Artist auch Augmented Reality ein. Damit können Kunden verschiedene Make-up-Looks ausprobieren oder Fotos mit Kleidungsstücken machen, die wie eine virtuelle Anprobe funktionieren.

IKEA

Mit IKEA Place brachte IKEA 2018 eine App auf den deutschen Markt, die ebenfalls Augmented Reality nutzt und den Benutzern ermöglicht, Möbel und Accessoires vor dem Kauf auszuprobieren. Auf diese Weise erhalten Käufer eine exakte Vorstellung des Produkts. Kunden müssen sich nicht mehr vorzustellen versuchen, wie ein bestimmtes Sofa in ihrem Wohnzimmer aussehen würde – sie können es realitätsecht sehen!

Augmented Realität erwartet deshalb eine tolle Zukunft und hat bis heute bereits große Fortschritte gemacht. Daher gehört Augmented Reality sicher zu den E-Commerce-Trends, die auch das Jahr 2021 maßgebend beeinflussen werden.

E-Commerce Trends 2020 - Virtual Reality und Augmented Reality

2. Machine Learning und Künstliche Intelligenz

Machine Learning und Künstliche Intelligenz haben bereits beachtliche Auswirkungen auf viele Tätigkeitsbereiche. Die verwendeten Algorithmen machen es einem computergesteuerten System bis zu einem gewissen Grad möglich, seine Analysen und sein Verhalten entsprechend anzupassen, indem es sich auf die Analyse von Daten aus einer Datenbank oder von Sensoren stützt. Vereinfacht ausgedrückt, werden beispielsweise Onlineshops dank Machine Learning in der Lage sein, den potenziellen Käufern anhand der vorhandenen Daten und des Einkaufsverhaltens ein besseres Benutzererlebnis zu bieten. Es sind die Registerkarten «Empfehlungen» oder «Vorschläge für Sie», die Du heute schon auf zahlreichen Internetseiten finden kannst. Anhand von früher gekauften, angeschauten oder ergänzend zum ausgewählten Artikel von anderen Kunden gekauften Produkten werden weitere Artikel vorgeschlagen.

US-amerikanische Studien gehen davon aus, dass E-Commerce Unternehmen im Jahr 2022 mehr als 7,3 Milliarden Dollar im Bereich der Entwicklung von AI-Technologien ausgeben werden.

Hier werden wir also weitere Entwicklungen sehen, die ein immer persönlicheres und personalisiertes Einkaufserlebnis ermöglichen. Plattformen wie Lily AI zeigen bereits, wie AI im Bereich E-Commerce umgesetzt werden kann. Machine Learning und Künstliche Intelligenz sind zwei der am schnellsten greifenden E-Commerce Trends 2021!

3. Stationärer Handel und E-Commerce: Der Omnichannel-Vorteil

Mit der COVID-19-Pandemie sind die E-Commerce-Umsätze dieses Jahr explodiert. Der Umsatz im stationären Einzelhandel ist jedoch immer noch viel höher als im E-Commerce.

Gemäß Aaron Orendorff hat das Coronavirus im amerikanischen E-Commerce in nur sechs Monaten ein Wachstum hingelegt, das normalerweise in fünf Jahren erzielt wird. Dennoch liegt der E-Commerce in absoluten Umsatzzahlen 15 Billionen Dollar hinter dem stationären Handel. Orendorff ist davon überzeugt, dass die Skalierung von Marken 2021 auf dem Weg nach vorn davon abhängt, wie sie den Kluft zwischen Online und Offline überwinden können.

2021 wird auch der Einzelhandel in Deutschland die Lücke weiter schließen und gleichermaßen in den stationären Handel wie auch in den E-Commerce investieren, um den Umsatz weiter zu steigern. 2020 konnten wir das Zusammenspiel zwischen Offline- und Online-Shops in Form der interaktiven E-Commerce-Kioske und Pop-up-Shops bereits gut beobachten.

Möchtest Du die Nase bei den E-Commerce Trends 2021 ganz vorn haben? Dann ermögliche es deinen Kunden, nahtlos zwischen dem stationären Einkaufserlebnis und deinem Onlineshop hin und herzuwechseln. Online- und Offline-Kanäle sollten einander ergänzen und verstärken, um dem Kunden ein optimales Marken- und Einkaufserlebnis zu bieten. 

Doch wie verhalten sich Online- und Offline-Einkaufsverhalten zueinander? Hierüber gibt der sogenannte ROPO-Effekt Auskunft:

Research Online Purchase Offline (ROPO)

8 von 10 Benutzern mobiler Geräte nehmen Suchabfragen vor, um bestimmte Produkte in stationären Geschäften zu finden und 18% kaufen das Produkt dann innerhalb von nur 24 Stunden. Onlineabfragen, die zu Offline-Käufen führen, generieren neue Daten zur Auswertung der Wirksamkeit digitaler Kampagnen. Mit den zahlreichen heute beobachteten Kontaktpunkten – mobile Geräte, soziale Netzwerke, CRM, Zahlungsmethoden und Point-of-Sale-Systeme – wird die Effizienz von digitalen Kampagnen 2021 eine nicht zu vernachlässigende Datenquelle sein, um die ROPO-Strategie zu verfeinern.

4. Voice Commerce und die Auswirkungen auf E-Commerce Trends 2021

Im vergangenen Jahr haben wir den Trend zum Voice Commerce untersucht. Wir sind überzeugt, dass der Voice Commerce 2021 stark zunehmen wird. Verbraucher nutzen zu Hause stets häufiger Sprachassistenten wie Alexa von Amazon für ihr Shopping.

Schätzungsweise 23 Millionen Verbraucher haben bereits im vergangenen Jahr einen Einkauf mithilfe von Sprachassistenten getätigt – eine Zunahme von 45% seit 2018. 2020 waren zudem  50% aller Online-Suchanfragen sprachbasiert – Tendenz steigend! Um diesen Trend erfolgreich zu nutzen, solltest Du deinen Onlineshop 2021 für sprachbasierte Suchanfragen optimieren.

Matt Janaway, CEO bei MarketingLabs, empfiehlt E-Commerce-Unternehmen ihre Top-of-the-Funnel-Inhalte so zu optimieren, dass sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen der Verbraucher enthalten. Auf diese Weise kannst Du mit deinem Onlineshop mehr Traffic aus sprachbasierten Suchaufträgen generieren.

Für mittelständische Unternehmen bedeutet ein Sprachassistent ein noch viel zu großes Investment, aber mit mehr und mehr Dienstleistern auf dem Markt und einer immer niedriger werdenden Hemmschwelle, sollte Voice Commerce sicherlich zu den großen E-Commerce Trends 2021 gehören.

E-Commerce Trends 2020: Voice Commerce

5. Mobile Commerce

Effiziente E-Commerce-Seiten sind die Grundlage für den Onlinehandel, keine Frage. Doch damit ist es noch nicht getan. Da immer mehr Nutzer mobil auf Onlineshops zugreifen, muss der Onlinehandel sich einer tiefgreifenden Veränderung unterziehen. Hier einige Zahlen:

  • Ganze 29% aller Transaktionen wurden 2018 in Deutschland von einem mobilen Endgerät aus abgewickelt. Das zeigt klar: viele Onlineshopper verwenden ihr Handy nicht nur, um Transaktionen abzuwickeln, sondern der ganze Funnel von Kaufentscheidung bis hin zum Kauf erfolgt in der Regel zu einem immer größer werdenden Teil mobil.
  • Gemäß Smart Insights sind im vergangenen Jahr über 50% aller Google-Abfragen von einem mobilen Gerät aus erfolgt. Suchmaschinen haben Onlinehändlern bereits geraten, ihre E-Commerce-Seiten benutzerfreundlicher zu gestalten, doch es sind vor allem die mobilen Applikationen, die das Rennen machen. Das bringt uns zu einem weiteren wichtigen Thema in Bezug auf den Mobile Commerce:

Progressive Web Apps (PWA)

Apps haben schon immer ein weitaus besseres Benutzererlebnis geboten als Desktop-Sites, auf die mit einem Smartphone zugegriffen wird. Progressive Web Apps (PWA) bieten ein für Shopping Apps typisches, intuitives und nahtloses Einkaufserlebnis, aber dann mit einem Webbrowser. Sie funktionieren auf dieselbe Weise, mit derselben Geschwindigkeit und optimierten Benutzererfahrung, wie eine Mobile App.

In der Vergangenheit verließen sich die Besitzer von Onlineshops auf Native Apps und Websites, um ein vielseitiges, optimales Einkaufserlebnis anzubieten. Der Mobile Commerce  2021 weist auf die Umstellung von Onlineshops auf PWAs.

5G: Das Netz der Zukunft

Auch sollte 5G in Deutschland im Verlauf von 2021 immer breiter zur Verfügung stehen. Die neue Technologie wird dem E-Commerce-Sektor zahlreiche Möglichkeiten eröffnen. Dank der schnelleren Download-Geschwindigkeit, können Videoinhalte und Augmented Reality bisher unerreichten Ausmaßes angeboten werden. Marktplätze könnten echte Einkaufszentren werden, in welchen Onlineshopper sich umsehen können, um die von ihnen gewünschten Produkte zu finden. 5G im Mobile Commerce – ein E-Commerce Trend 2021, den Du definitiv nicht verschlafen solltest!

6. Chatbots als E-Commerce Trends 2021

Chatbots sind eine intelligente Technologie, die auf maschinellem Lernen basiert. Kunden chatten in einer virtuellen Umgebung mit einem Algorithmus, anstatt mit einer realen Person. Für deinen Kunden macht dies zunächst keinen Unterschied: Fragen leiten ihn durch einen vorbestimmten Prozess und führen zum gewünschten Ergebnis, wie z.B. Serviceanfragen oder Produktsuchen. In der Regel werden Chatbots als Messenger-Bots bei Facebook integriert und können so als erster Kontaktpunkt mit dem Unternehmen fungieren. Sephora, Ebay, SnapTravel, aber auch H&M sind einige bekannte Anwendungsbeispiele für Chatbots zur Gewinnung von (Neu-) Kunden. 

Auch bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind Chatbots bereits gang und gäbe: Laut HubSpot nutzten im letzten Jahr mehr als 37% der Unternehmen bereits einen Chatbot.

7. Big Data im Dienst der Ultra-Personalisierung

45% aller Onlineshopper würden es vorziehen, in einem Onlineshop zu bestellen, der in der Lage ist, personalisierte Empfehlungen zu machen. Und 56% der Onlinekäufer würden erneut in einem Onlineshop bestellen, der personalisierte Empfehlungen macht. Amazon hat die Chancen der Personalisierung im E-Commerce bereits sehr gut verstanden und gibt unzählige Empfehlungen, die auf dem früheren Einkaufsverhalten seiner Onlinekunden basieren. Mittels «Ihre Wunschliste» oder «Ihre Sammlung» bietet Amazon Onlineshoppern somit eine umfassende Personalisierung. Doch die Personalisierung endet nicht dort. Dank Big Data, die das Einkaufsverhalten analysiert, werden verschiedene E-Mails mit an das Profil angepassten Angeboten versendet. Dabei werden große Datenmengen von Kunden verarbeitet, um eine treffende Personalisierung zu erreichen.

Das Start-up TinyClues betreut E-Commerce-Giganten (VeePee, Sarenza…) bei der Analyse der Daten ihrer Besucher, damit Marketing-Kampagnen geschaffen werden können. Dadurch können die Bedürfnisse ihrer Kunden während des gesamten Einkaufsprozesses erfüllt werden. Mit einem einzigen Ziel: dem Benutzer das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

Bildschirm mit Programmtext als Big Data bei den E-Commerce Trends 2020

8. Social Commerce

Menschen verbringen heutzutage täglich mehrere Stunden im Internet. Einen Großteil dieser Zeit nutzen sie soziale Medien, wodurch das Thema Social Commerce” zunehmend an Bedeutung gewinnt. So finden immer mehr Verkäufe über Plattformen wie Facebook, Instagram oder Pinterest statt. Dabei hängt die Wahl der für dich am besten geeigneten Social Media-Plattform selbstverständlich von deiner Produktpalette ab. 

Der Social Commerce verkürzt die Customer Journey deiner Kunden (von der ersten Inspiration bis zum abschließenden Kauf) immens. Die Zahl der Verbraucher, die Produkte über Social Media entdecken und kaufen wollen, stieg zuletzt deutlich – insbesondere bei Millennials und Digital Natives. Visuelle Inhalte führen zu einem noch ansprechenderen Einkaufserlebnis und Social Commerce ermöglicht es dem Kunden, von der ersten Inspiration bis zum abschließenden Kauf, alles gebündelt an einem Ort zu finden.

9. E-Commerce Marktplätze

Trotz des schnellen Wachstums des Social Commerce, solltest Du Online-Marktplätze nicht ignorieren: Über die Hälfte aller Online-Verkäufe entfällt inzwischen auf die wichtigsten Marktplätze der Branche, wie Alibaba und Amazon. Die Online-Marktplätze werden mit ihrem umfangreichen Angebot und den erschwinglichen Preisen weiterhin die Verbraucher anziehen und die Angst vor dem für 2021 prognostizierten wirtschaftlichen Druck ausgleichen.

Amazon beispielsweise steht kurz davor, mehr als 50% des Gesamtumsatzes im US-Einzelhandel zu erobern. Außerdem besitzt das Unternehmen eine große Präsenz in Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder Deutschland und hat sich bereits weltweit erfolgreich etabliert. Darüber hinaus stehen weitere Expansionspläne an. Als Marktplatz eröffnet Amazon jedem die Möglichkeit, erfolgreich online zu verkaufen. Dies ist eine große Chance für Marken jeder Größe.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie Du erfolgreich auf Amazon verkaufen kannst? Dann solltest Du dir unbedingt unseren detaillierten Leitfaden zum Verkauf auf Online-Marktplätzen ansehen.

10. Direct to Consumer (D2C)

Online-Marktplätze sind ein boomendes Geschäft. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Direct to Consumer” (vom Anbieter zum Kunden) stetig zu. 

Transparenz wird ein immer wichtigeres Gut und Kunden ziehen es vor, so einfach wie möglich online zu bestellen. Daher kann das D2C-Modell eine geeignete Lösung für dich sein.

Ein Beispiel aus dem Ausland: Nordstroms D2C-Omnichannel-Strategie „online reservieren, im Laden anprobieren“ führte dazu, dass beeindruckende 80% der Käufer, die den Service ausprobiert haben, stets wieder für neue Ankäufe zurückkehrten.

D2C-Marken sind bei der Erschließung des idealen Kundenerlebnisses schon lange der Zeit voraus und sie werden 2021 den Omnichannel-Einzelhandel sowohl im Offline- als auch im Online-Bereich weiter ausbauen.

Viele erfolgreiche D2C-Marken, wie Casper und Rent the Runway, werden weiterhin die umfangreiche Datenmenge über Kundenpräferenzen, über die sie verfügen, nutzen und damit ein personalisiertes Einkaufserlebnis im stationären Handel schaffen. Dazu gehören etwa personalisierte Rabatte für Kunden im Laden aufgrund ihrer Online-Einkaufsgewohnheiten, oder die Möglichkeit, Produkte online zu bestellen und im Laden abzuholen.

Vom direkten Weg zum Verbraucher sind Kunden, Lieferanten und der gesamte Logistiksektor gleichermaßen betroffen. Daher handelt es sich hierbei um einen Trend, den Du nicht ungeachtet lassen solltest.

Ein Team kümmert sich um den idealen Kundenkontakt - Wichtiger E-Commerce Trend 2020

11. E-Commerce Trends 2021: ReCommerce

ReCommerce gehört 2021 ebenfalls zu den großen Trends im E-Commerce. Aber was genau ist ReCommerce? ReCommerce ist die Kurzform von Reverse Commerce. Dabei werden gebrauchte Gegenstände und Kleidung online und im stationären Handel vermietet oder weiter verkauft.

Der Lockdown hat das Interesse der Verbraucher an nachhaltigem Konsum weiter verstärkt. Von Bekleidung bis zu elektronischen Geräten werden Artikel gebraucht erworben. Das schont nicht nur die Geldbörse der Verbraucher, sondern steht auch für ein bewussteres und nachhaltigeres Konsumverhalten.

Das Interesse an ReCommerce hat mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie 2020 zugenommen. Onlineshops, die sich auf Second-Hand-Mode konzentrieren, könnten zwischen 2019 und 2021 ein Wachstum von schätzungsweise 69% hinlegen. Analysten gehen davon aus, dass sich der ReCommerce-Trend 2021 fortsetzen wird.

12. Abonnements

Das Abonnementmodell wird im E-Commerce 2021 zur neuen Norm. Dabei abonnieren sich Verbraucher etwa für eine Box mit attraktiven Überraschungen im Stil von Birchbox, oder sie erhalten monatlich bestimmte Produkte, damit ihnen der Vorrat nicht ausgeht. Allein in den letzten drei Jahren haben die Seitenaufrufe für Abonnementdienste um 3.000%(!) zugenommen. 

Hast Du einen Onlineshop? Dann bietet dir das Abonnementmodell gleich mehrere Vorteile:

  • Eine garantierte Anzahl von Verkäufen pro Monat
  • Bessere Möglichkeiten, deinen Warenbestand und Versand für den nächsten Monat zu planen
  • Eine Steigerung deines Customer Lifetime Values und der Kundenbindungsraten, denn deine Kunden kehren immer wieder in deinen Onlineshop zurück, ohne dafür viel Aufwand betreiben zu müssen.

13. Blockchain

Blockchain gehört wohl zu den am meisten gehypten Trends der letzten Jahre und erlaubt es, Daten sicher zu verschlüsseln, ohne dass dabei eine zentrale Kontrollstelle benötigt wird. Als bisher sicherste Technologie für Datenbanken, hat Blockchain die bekannte Kryptowährung Bitcoin erst möglich gemacht. Viele Unternehmen forschen im Blockchain-Gebiet und fraglos gehört die Technologie zu den großen E-Commerce Trends 2021.

Vorteile der Blockchain:

  • Sicherung von Zahlungswegen
  • Schnelle und effiziente Verarbeitung von Daten
  • Erhöhung der Geschwindigkeit von Online-Transaktionen

Onlinehändler profitieren so von einem größeren Vertrauen und können mehr Transparenz bieten. Onlineshops werden schneller, laufen flüssiger und bieten ihren Kunden ein besseres Shoppingerlebnis.

E-Commerce Trends 2020: Blockchain

14. Zahlungsmethoden (virtuelle Währungen)

Noch vor rund zehn Jahren gab es viel mehr Skepsis im Onlinehandel. Kunden befürchteten häufig mangelnde Sicherheit und deshalb die Gefahr von Betrug. Doch dies sieht heute anders aus. Gemäß neuester Daten beläuft sich die Anzahl der Onlineshopper in Deutschland auf über 84%. 

Und welche Zahlungsmethoden bevorzugen die Deutschen?

In Deutschland werden 26% der Einkäufe noch per Rechnung getätigt, obwohl Zahlungsdienste wie Apple Pay oder Google Pay immer verbreiteter werden. Marktführer im Bereich Online Payment in Deutschland ist der US-Anbieter PayPal. Mehr als 52% der Onlineshopper bezahlen hierüber ihr Einkäufe. 

Die Wallets (oder digitale Brieftaschen) machen Transaktionen einfach, rasch und sicher dank Touch ID oder anderen Technologien. Deshalb ist klar, dass diese Zahlungsmethoden eine rosige Zukunft vor sich haben, vor allem im E-Commerce-Sektor. Es ist also wichtig, immer auf die verschiedenen Zahlungsmethoden hinzuweisen. Nur so kann ein Warenkorb alle aktuellen Möglichkeiten abbilden – und der Onlineshop zeigt sich als Vorreiter. 

Doch welche Zahlungsmethoden sollte dein Onlineshop anbieten?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es ist empfehlenswert, sich vorerst einen Überblick über die gängigsten Bezahlsysteme auf dem deutschen Onlinemarkt zu verschaffen und diese nach einer tiefgründigen Recherche zu evaluieren. 

Es ist Fakt, dass sich mit der Einführung virtueller Währungen definitiv eine ganz neue Welt für den Onlinehandel öffnet. Wie E-Commerce Trends 2021 davon betroffen sein werden, können wir jetzt noch nicht voraussehen. Auch Facebook ist mit „Diem“ (ehemals Libra) nun bereits seit mehreren Jahren auf dem Kryptomarkt aktiv.

Bis nächstes Jahr können wir mit vielen weiteren neuen Entwicklungen rechnen.

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E-Commerce Trends - Versandoptionen

16. Robotisierung in der Logistikbranche

Das schnelle Wachstum im E-Commerce-Sektor erfordert von den verschiedenen Akteuren geeignete Maßnahmen. Für Onlinehändler und Partner im E-Fulfillment nimmt der Arbeitsaufwand zu, da sie immer mehr Bestellungen so schnell wie möglich versandfertig machen müssen.

Zusätzlich wird es immer schwieriger, neue Mitarbeiter zu finden. Einen Ausweg kann daher Robotisierung darstellen. Aktuell wird in diesem Bereich sehr viel geforscht und große Summen in die weitere Forschung investiert.

In Hinblick auf die Zustellung von Paketen wird viel mit Drohnen experimentiert. UPS ist bereits dazu berechtigt, Lieferungen in den USA durch Drohnen durchzuführen. Wer weiß, was sich in diesem Bereich in Zukunft noch alles tut.

17. Schritte zu mehr Nachhaltigkeit als Teil der E-Commerce Trends 2021

Neben einem verstärkten Interesse an Secondhand-Shopping hat auch das Verbraucherbewusstsein hinsichtlich der Auswirkungen des wachsenden Einzelhandels auf unseren Planeten stark zugenommen. 82% der weltweiten Verbraucher erachten heute nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie Umweltbelange wichtiger denn je. Und 3 von 4 befragten Unternehmen geben an, infolge der Corona-Pandemie eine größere Verantwortung zu übernehmen und mehr auf Nachhaltigkeit zu achten. 

Um die Nachfrage der Verbraucher nach umweltfreundlicheren Lösungen zu decken, werden 2021 stets mehr Versanddienstleister einen umweltfreundlichen Versand anbieten. Dabei werden die freigesetzten Emissionen ausgeglichen.

Zalando nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein. Das Unternehmen verpflichtet sich, alle Lieferungen und Retouren klimaneutral durchzuführen. Als E-Commerce-Einzelhändler kannst Du auf der Plattform für wenige Cents einen umweltfreundlichen Versand auswählen.

Obwohl sich Verbraucher einen umweltfreundlicheren Versand wünschen, zeigen die neuesten E-Commerce-Statistiken, dass nur gerade 12% der Verbraucher auch bereit ist, dafür zu bezahlen. Nach der Meinung der Verbraucher liegt die finanzielle Verantwortung für einen umweltfreundlichen Versand beim Onlinehändler.

Es lohnt sich deshalb durchaus, dass Du als E-Commerce-Marke die Kosten für einen umweltfreundlichen Versand gegen den Wettbewerbsvorteil abwägst, den dir der umweltfreundliche Versand bei deinen Kunden verschafft. 

Viele Marken zögern möglicherweise, die zusätzlichen Kosten für einen umweltfreundlichen Versand zu übernehmen. Damit kannst Du dich als Marke, die sich für grüne Ideale einsetzt, unterscheiden. Eine umweltfreundliche Versandoption in deinem Onlineshop ist durchaus eine Überlegung wert.

Windräder bedeuten Nachhaltigkeit, auch ein E-Commerce Trend 2020

18. E-Commerce Trends 2021: Virtuelle Messen und Konferenzen

Kein Thema wird 2020 und 2021 auch rückblickend so bestimmen wie die Corona-Pandemie. Aufgrund der akuten Infektionsgefahr verordnen Regierungen und offizielle Stellen in den europäischen Ländern derzeit wieder Schließungen von Ladengeschäften und Restaurants. 

Da aufgrund der Pandemie Großveranstaltungen weiterhin untersagt bleiben, haben viele Messeanbieter seit Mitte 2020 ihre virtuelle Präsenz verstärkt, um Messen und Veranstaltungen im Online-Format anbieten zu können. Onlinehändler müssen während der Pandemie also nicht auf die wichtigen Vernetzungsmöglichkeiten verzichten!

Da die Pandemie noch nicht überstanden ist, werden uns virtuelle Messen und Konferenzen auch 2021 begleiten. Doch auch nach der Corona-Krise ist mit einer Zunahme virtueller Veranstaltungen zu rechnen, denn die dafür notwendigen Strukturen mussten aufwendig aufgebaut werden und werden sicherlich auch weiter genutzt.

Wichtige virtuelle Messen und Konferenzen 2021 für Onlinehändler sind:

  • NRF (National Retail Federation) Big Show: 12.01. – 14.01., 19.01., 21.01. – 22.01., 08.06.2021
  • LEVEL UP: 21.01.2021
  • Nexus: 25. & 25.02.2021
  • Handelskraft Konferenz: 03. & 04.03.2021
  • Commerce Week: 08.03. – 12.03.202
  • E-Commerce Week: 25.03.2021
  • Hallo.digital: 19.05.2021
  • K5 Konferenz: 22.06. & 23.06.2021
  • Growth Marketing Summit: 02.09.2021
  • DMEXCO: 07.09. & 08.09.2021
  • EHI Connect: 09.11. & 10.11.2021

Deine E-Commerce-Strategie wäre natürlich nicht vollständig, ohne einen Blick auf die am besten zu verkaufenden Produkte für 2021. Nachfolgend haben wir vier Produkttrends für dich zusammengestellt, mit denen Du nach unserer Erwartung 2021 besonders viel Umsatz erzielen kannst.

1. Sport- und Freizeitbekleidung

Wer hat im Homeoffice seine Arbeitskleidung 2020 schon nicht gegen bequeme Freizeit- oder Sportbekleidung eingetauscht? Von der Trainingshose und den Leggings bis zum Sweatshirt – Sport- und Freizeitbekleidung als Alltagsoutfit ist ein Trend, der sich im Jahr 2021 weiter verstärken wird.

Viele Verbraucher haben sich an den Komfort der Sport- und Freizeitkleidung gewöhnt und werden diese 2021 auch bei abnehmenden Lockdown-Maßnahmen weiterhin tragen.

Demografische Zielgruppe für Sport- und Freizeitbekleidung? Jüngere Zielgruppen wie z. B. Millennials und Gen Z. Am besten Du sprichst diese Zielgruppen dort an, wo sie sich am häufigsten online aufhalten: auf Social-Media-Plattformen wie Snapchat und Instagram. 

2. Kunst- und Bastelbedarf

Kunst- und Bastelbedarf ist eine E-Commerce Produktkategorie, die sich lange Zeit im Abwärtstrends befand. Das hat sich jedoch geändert. Verbraucher haben während des Lockdowns handwerkliche Tätigkeiten neu entdeckt. Von Stickvorlagen bis zu Aquarellfarben – die Nachfrage nach Kunst- und Bastelbedarf im E-Commerce hat seit dem Lockdown zugenommen und wird weiter zunehmen.

Obwohl in diesem Bereich die Konkurrenz durch den stationären Handel groß ist, gibt es gemäß Burst im Kunst- und Bastelbedarf interessante Nischenmärkte für Onlineshops. Der Kunstbedarf wird von großen Einzelhändlern dominiert. Der Sektor für Kunst- und Bastelbedarf ist jedoch so groß und vielseitig, dass Nischenmärkte auf diesem Gebiet für Onlineshops besonders attraktiv und einfach zu erschließen sind. 

Du kannst beispielsweise ganze Produktreihen in deinem Onlineshop verkaufen oder auch einen ganz bestimmten Zweig des Kunst- und Bastelmarktes als Zielmarkt auswählen: verkaufe etwa Produkte, die auf einen bestimmten Künstlertyp zugeschnitten sind (Bildhauer, Maler, Digitalkünstler, Kostümbildner usw.) oder sich an eine bestimmte Zielgruppe wie Kinder oder Senioren richten. 

3. Hautpflegeprodukte und -geräte

Typischerweise ist die Kosmetikindustrie eine der wenigen Branchen, die jedem wirtschaftlichen Abschwung standhält. Viele Frauen leisten sich etwa gerne einen kleinen Luxus wie einen neuen Lippenstift, wenn sie schon auf größere Ausgaben verzichten. 

Da Verbraucher im vergangenen Jahr jedoch ihre Schreibtische und sozialen Treffpunkte gegen ihre Wohnzimmer eingetauscht haben, war der Umsatz mit Make-up 2020 rückläufig. Dahingegen sind Hautpflegeprodukte im E-Commerce auf dem Vormarsch: Verbraucher gönnen sich während des Lockdowns Selbstpflegeprodukte wie Schönheitsmasken und Feuchtigkeitscremes. 

COVID-19 wird wahrscheinlich 2021 weiterhin für Stress und Unsicherheit sorgen, wodurch die Nachfrage nach Körper- und Hautpflegeprodukten in Onlineshops groß bleiben wird.

Besonders Hautpflegegeräte werden 2021 zu einem E-Commerce Trend. So hat etwa NuFace, das mit sanftem elektrischem Strom das Gesicht strafft, seit Beginn der Pandemie dreistellige Umsatzsteigerungen in Onlineshops verzeichnet. Profitiere von diesem wachsenden E-Commerce-Trend 2021 und denke über den Verkauf von Hautpflegeprodukten und -geräten in deinem Onlineshop nach.

4. Smart Speakers

Smarte Lautsprecher sind ein weiterer E-Commerce Produkttrend 2021, der eine Investition lohnen könnte. Die Nachfrage nach Smart Speakers hat in den letzten Jahren stets zugenommen. Bis 2025 werden etwa 75% aller Haushalte mindestens einen Smart Speaker besitzen. Smart Speakers sind ein echter Produkttrend im E-Commerce 2021.

E-Commerce Trends 2021 - Weltraum

E-Commerce Trends 2021 – es bleibt spannend!

Die kommenden E-Commerce Trends 2021 sind zwar vielfältig. Doch stecken einige Technologien noch in den Kinderschuhen. Aber Entwicklungen im Bereich E-Commerce passieren immer schneller und nur wer einen Blick auf aktuelle Trends hat, versteht die Anforderungen von morgen. Dabei sollten Onlinehändler immer die Nutzerfreundlichkeit und den Mehrwert für ihre Kunden über technologische Möglichkeiten stellen. Brauchen wir wirklich Augmented Reality-Apps, die uns zeigen, wie ein Reiskocher in der Küche aussehen wird? Und bestellen wir irgendwann nur noch Pizza per Voice Commerce, um sie dann mit Kryptowährungen zu bezahlen? Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht, aber die Art, wie wir einkaufen, wird sich sicherlich grundlegend ändern.

Welche weiteren E-Commerce Trends siehst Du selbst für die weitere Zukunft?

Vinzenz Ager

Vinzenz Ager

Als Digital Content Specialist bei Sendcloud ist Vinzenz für Content Marketing im DACH-Raum zuständig. Als begeisterter Online-Shopper weiß er aus erster Hand, worauf es im Onlinehandel ankommt. Er unterstützt mehr als 23.000 Onlinehändler mit seinem Wissen dabei, ihre Versandlogistik im E-Commerce zu optimieren und ihre Conversion Rate nachhaltig zu erhöhen.

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