Der internationale Handel zieht weiter an. Viele deutsche Onlinehändler, die ins Ausland verkaufen wollen, konzentrieren sich zunächst auf die Nachbarländer Österreich und die Schweiz. Denn gerade der Schweizer E-Commerce-Markt nimmt immer mehr Fahrt auf und erwirtschaftete in 2018 einen Umsatz in Höhe von rund 9,5 Milliarden Schweizer Franken. Doch während Onlinehändler beim Verkauf und Versand nach Österreich kaum vor Herausforderungen gestellt werden, hat der Handel und Versand in die Schweiz einige Tücken, über die Sie informiert sein sollten. Damit Sie als deutscher Onlinehändler auf alles optimal vorbereitet sind, haben wir in diesem Artikel einen genauen Leitfaden für Sie zusammengestellt, in dem Sie alles erfahren, was Sie über den Versand von Paketen in die Schweiz und den Schweizer Zoll wissen sollten.

Die Schweiz, ein attraktiver E-Commerce-Markt

Die Schweiz – ein attraktiver Markt, der sich für Sie auszahlt

Die Schweiz gilt per se als sehr wohlhabendes Land. So lag das Bruttoinlandsprodukt in der Schweiz in 2018 bei rund 689,6 Milliarden Schweizer Franken. Damit erreichte das BIP einen erneuten Höchststand, nachdem es schon in den Vorjahren stetig gestiegen war. Und tatsächlich kaufen die Schweizer viel im Ausland ein. Denn Schweizer haben kein Widerrufsrecht bei Online-Bestellungen. Aus rechtlicher Sicht sind deutsche Onlinehändler daher viel attraktiver als die Schweizer Konkurrenz. Deutsche Händler und Onlinehändler sollten sich das zunutze machen. Doch der Handel in die Schweiz ist tückisch, da das schöne Alpenland kein Mitglied der Europäischen Union ist und somit eine Zollpflicht besteht.

Versand in die Schweiz, Gefahr von Retouren und Schweizer Zoll

Da die Schweiz ein deutsches Nachbarland ist und mitten in Europa liegt, denken viele Onlinehändler nicht daran, dass es beim Versand von Paketen in die Schweiz zu besonderen Versandbedingungen kommt. Somit vergessen Händler oftmals die umfassenden Zollbestimmungen vom Schweizer Zoll. Diese Tatsache kann sowohl Kunden als auch deutsche Onlinehändler viel Zeit, Nerven und auch Geld kosten. 

Was Schweizer Kunden von deutschen Händlern erwarten

Schweizer Onlineshopper erwarten von deutschen Onlinehändlern den gleichen Service, den sie von Onlineshops innerhalb der Schweiz kennen. Das bedeutet, dass sich Schweizer Käuferinnen und Käufer beim Onlinekauf einen kostenlosen Versand ihrer Waren und eine kostenlose Retoure wünschen. Ein wichtiger Aspekt, über den sich deutsche Onlinehändler vorab Gedanken machen sollten. Ein weiteres Thema, was für Schweizer Onlinekäufer wichtig ist, ist neben einem schnellen Versand die Lieferung ohne Nachzahlung an der Haustür. Denn leider kommt es beim Versand in die Schweiz immer häufiger zu bösen Überraschungen. Zoll, Steuern und Bearbeitungsgebühren für die Verzollung können dazu führen, dass die Nachzahlung für eine Bestellung mit einem Warenwert von 60 Euro durchaus einmal 50% betragen können. Das verärgert verständlicherweise die Kundschaft.

Der Schweizer Zoll

Beim Schweizer Zoll gilt es vor allem zu beachten, dass die Schweiz die einzige Handelsnation – und zwar weltweit – ist, die den Gewichtszoll anwendet. Das bedeutet, dass die Waren nicht nach ihrem Warenwert, sondern abhängig von ihrem Gewicht verzollt werden müssen. Die Tarife werden in „Franken pro 100 kg“ berechnet. Unzureichend deklarierte Pakete werden vom Schweizer Zoll geöffnet. Wenn dies der Fall ist, wird dem Empfänger eine Gebühr berechnet. Die aktuelle Gebühr ist beim Schweizer Zoll zu erfragen. Diese Gebühr sollten Sie als Absender vermeiden, indem Sie die Begleitpapiere für Ihre Paketsendung sorgfältig ausfüllen.

Versand in die Schweiz - Beispiel für Zollinhaltserklärung CN23 für den Schweizer Zoll

Transport- und Einfuhrbestimmungen

Um ein Paket in die Schweiz zu verschicken, müssen alle behördlichen Bestimmungen eingehalten werden. Dies gilt sowohl für den Versand eines Päckchens in die Schweiz als auch für den Versand von Paketen in die Schweiz.

Folgende Dokumente müssen Sie Ihrem Päckchen bzw. Paket in die Schweiz beilegen:

1. Die Zollinhaltserklärung

Beim Versand eines Päckchens in die Schweiz müssen Sie die Zollinhaltserklärung CN22 verwenden. Es sei denn, der Wert Ihrer Ware liegt über ca. 350,- Euro. Dann ist die Zollinhaltserklärung CN23 zu verwenden. Hier finden Sie ein Beispiel einer Zollinhaltserklärung von DHL.

Für Pakete ist immer die Zollinhaltserklärung CN23 zu verwenden – unabhängig vom Warenwert. Beim Export von Waren im Wert von mehr als 1000,- Euro ist zusätzlich zum CN23 eine elektronische Ausfuhranmeldung notwendig. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Zolls

Die Zollinhaltserklärung CN22 oder CN23 müssen Sie in eine Klebetasche einlegen oder gut sichtbar auf der Außenseite des Paketes anbringen. Wenn Sie noch nähere Informationen über die Zollinhaltserklärung sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum richtigen Ausfüllen erhalten möchten, kommen Sie hier zu einem ausführlichen Ratgeber.

Für weitere Informationen zum internationalen Versand von Paketen sowie Zollinhaltserklärungen, laden Sie hier unser kostenloses Whitepaper herunter.

2. Die Handelsrechnung

Wenn Sie als Onlinehändler Waren mit einem Paket in die Schweiz verschicken, müssen Sie in Ihrem Paket zusätzlich zur Zollinhaltserklärung eine Handelsrechnung beilegen. Die Handelsrechnung müssen Sie auch beilegen, wenn es sich bei Ihrem Versand in die Schweiz nur um einen Artikel wie z.B. einen Kugelschreiber handelt. Bitte achten Sie auch darauf, dass Ihre Handelsrechnung nicht im Versandkarton liegt, sondern außen am Karton befestigt ist. Die Rechnung sollte in einer transparenten Klebehülle beiliegen, sodass der Schweizer Zoll die Rechnung gleich erkennt und zu Zwecken der Kontrolle bei Bedarf auch direkt einsehen kann. Dies muss für den Schweizer Zoll möglich sein, ohne dass die Versandkartonage erst geöffnet werden muss. Ist dies nicht der Fall, wird eine Gebühr erhoben. Außerdem sollten Sie beachten, dass die Handelsrechnung auch die Versandkosten beinhaltet.

Hier ein Beispiel: Wenn Sie z.B. einen Kugelschreiber für 1,50 Euro in die Schweiz verkauft haben und die Versandkosten dafür jedoch 5,- Euro betragen, beträgt der zollpflichtige Warenwert insgesamt 6,50 Euro. Die Versandkosten werden also auch mitverzollt. Da es sich bei der Schweiz um ein deutschsprachiges Land handelt, brauchen Sie die Handelsrechnung nicht auf Englisch erstellen, wie es bei anderen Ländern oftmals üblich ist. Bitte beachten Sie hierzu aber auch die Vorschriften Ihres Paketdienstes. Es kann nämlich vorkommen, dass Ihr Paketdienst (sofern Sie nicht DHL nutzen) zur Exportabwicklung eine englische Handelsrechnung verlangt. Zur Sicherheit empfiehlt es sich außerdem, die Handelsrechnung noch einmal als Kopie beizulegen. Sprich: Sowohl das Original als auch die Kopie sollte gut sichtbar in der Klarsichthülle außen am Paket befestigt werden. 

Tipp: Informieren Sie sich über die Bestimmungen Ihres Versanddienstleisters!

Als Versender sollten Sie sich über die Transportbestimmungen Ihres Versanddienstleisters informieren. Viele Versanddienstleister wollen keine Gewährleistung übernehmen, wenn die Zollvorschriften verletzt werden. Zum Beispiel, wenn eine Sendung beschlagnahmt wird, da die Zollvorschriften missachtet wurden. Wenn der Warenwert Ihres Paketes höher als 1000,- Euro ist, benötigen Sie außerdem eine Ausfuhranmeldung. Hierzu können Sie z.B. das Zoll-Onlinetool Internetausfuhranmeldung Plus (IAA Plus) nutzen.

3. Das Ausfuhrbegleitdokument

Falls ein Ausfuhrbegleitdokument (ABD) notwendig ist, müssen Sie es als oberstes Dokument an der transparenten Pakettasche samt eines Aufklebers außerhalb Ihres Paketes oder Päckchens anbringen. Bitte beachten Sie, dass für gewisse Sendungen zudem auch ein Ursprungszeugnis angefragt werden kann. Ob dies der Fall ist, können Sie über diesen Link einsehen.

Die Abgaben an den Schweizer Zoll

Die Abgaben an den Schweizer Zoll bemessen sich in der Regel nach dem Bruttogewicht (das bedeutet Ware inklusive der Verpackung). Häufig betragen die Zollabgaben weniger als 1 Schweizer Franken pro kg. Die Ausnahme bilden jedoch Waren wie Alkoholika, Tabak, Lebensmittel, Textilien und Bijouterie-Artikel. Diese unterliegen höheren Zollabgaben oder anderen hohen Abgaben wie z.B. der Spirituosensteuer.

Zahlung an den Schweizer Zoll und nützliche Hinweise für Ihre Kunden

Bei einem Versand Ihrer Pakete in die Schweiz sind Sie als Onlinehändler nicht dazu verpflichtet, Ihre Kunden vor dem Kauf auf anfallende Steuern und Gebühren hinzuweisen. Die Bezahlung der Zölle ist Sache des Empfängers. Um Ihre Kunden nicht zu verärgern, ist es jedoch ratsam, in Ihrem Onlineshop darauf hinzuweisen. Zum Beispiel können Sie diese Formulierung verwenden: 

„Sofern die Lieferung in ein Nicht-EU-Ausland erfolgt, können weitere Zölle, Steuern oder Gebühren vom Kunden zu zahlen sein, jedoch nicht an den Anbieter, sondern an die dort zuständigen Zoll- bzw. Steuerbehörden. Dem Kunden wird empfohlen, die Einzelheiten vor der Bestellung bei den Zoll- bzw. Steuerbehörden zu erfragen.“

Steuern beim Versand

Auch das Thema Steuerpflicht ist für viele Onlinehändler unklar, wenn es um den Verkauf von Waren außerhalb Deutschlands geht und sie als Unternehmer in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sind. Da die Schweiz nicht zur EU gehört und somit ein Drittland ist, gilt: Warenlieferungen in Drittländer sind in Deutschland nicht umsatzsteuerbar. Allerdings müssen Sie als Absender den Export nachweisen können. Dieser Nachweis wird mit einer sogenannten Ausfuhrbescheinigung für Umsatzsteuerzwecke erbracht. Viele Paketdienste bieten dies als Serviceleistung an.

Hierbei gilt: Je höher der Warenwert ist, desto wichtiger ist ein anerkannter Ausfuhrnachweis. Ob es sich bei der Lieferung um gewerbliche oder private Kunden in der Schweiz handelt, ist egal. Solange Sie als Verkäufer einen Ausfuhrnachweis haben – hierzu reicht nicht eine normale Postquittung-,  müssen Sie in Deutschland keine Umsatzsteuer für die exportierte Ware abführen. Allerdings muss der Empfänger den Zoll und schweizerische Mehrwertsteuer bezahlen.

Spezielle Einfuhrvorschriften, Verbote, Beschränkungen und Bewilligungen

Die Einfuhr von gewissen Waren ist beschränkt und nur mit Bewilligung erlaubt. Für einige Produkte gilt sogar ein absolutes Einfuhrverbot. Insbesondere folgende Güter sind beim Versand in die Schweiz nur beschränkt erlaubt oder gar verboten:

  • Waffen (z.B. Feuerwaffen, Messer, Elektroschockgeräte, Tränengasspray, Schlagstöcke)
  • Radarwarngeräte
  • Betäubungsmittel und betäubungsmittelhaltige Medikamente
  • Heilmittel und Dopingmittel 
  • Waren, die pornographische oder Gewaltdarstellungen enthalten
  • Raubkopien von elektronischen Datenträgern
  • Fälschungen von Marken- und Designartikeln
  • Kulturgüter
  • Direktimport von Tieren und Tierprodukten aus Nicht-EU-Staaten sowie Tiere, Tierprodukte und Pflanzen gemäß Artenschutz CITES

Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf der Internetseite der Eidgenössischen Zollverwaltung.

Ihre Checkliste für einen reibungslosen Versand in die Schweiz

  1. Denken Sie an die Zollinhaltserklärung CN22 oder CN23
  2. Bei Waren im Wert von über 1000,- Euro ist eine Ausfuhranmeldung notwendig
  3. Gegebenenfalls brauchen Sie einen Ursprungsnachweis
  4. Beachten Sie die Einfuhrbestimmungen, wenn es sich bei Ihrer Ware um keine übliche handeln sollte

So unterstützt Sie Sendcloud beim Versand in die Schweiz

Sendcloud arbeitet mit verschiedenen renommierten Versanddienstleistern zusammen. Darunter: DHL, DHL Express, UPS, GLS, DPD und die Deutsche Post inklusive Paketshopzustellung. Mit Sendcloud können Sie problemlos mehrere Paketdienste sowie flexible Versandoptionen im Checkout anbieten, die Ihnen den Versand in die Schweiz spürbar vereinfachen.

Wie lange dauert der Versand in die Schweiz?

In der Regel beträgt der durchschnittliche Versand in die Schweiz – je nach Paketdienst und gewählter Versandoption – 2 bis 4 Werktage.

Was kostet der Versand in die Schweiz?

Die Kosten für den Versand in die Schweiz hängen vom jeweiligen Versanddienstleister, der Paketgröße, dem Paketgewicht und der Lieferzeit ab. Weitere Zusatzleistungen wie Expressversand und Möglichkeiten der Sendungsverfolgung können ebenfalls zu Zuschlägen führen. Sendcloud hat für den Versand in die Schweiz günstige Versandkonditionen mit mehreren Paketdiensten ausgehandelt. Über diesen Link können Sie unsere Sendcloud Konditionen anfordern.

Vergleich der deutschen Paketdienste

Im Folgenden geben wir Ihnen einen groben Überblick über die Versanddauer sowie Versandkosten der deutschen Paketdienste, die Sie für den Versand in die Schweiz in Anspruch nehmen können. Bitte beachten Sie, dass die folgenden Informationen hauptsächlich für Privatkunden gelten. Als Onlinehändler sowie regelmäßiger Versender in die Schweiz haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihre eigenen Konditionen mit den größten Paketdiensten auszuhandeln und somit billiger zu verschicken – nutzen Sie Ihre Macht!

Versand in die Schweiz mit DHL / DHL Express

Der Standardversand mit DHL in die Schweiz beträgt 2 bis 4 Werktage. Alle weiteren Informationen zu Maßen und Gewicht sowie zu Preisen für den geschäftlichen Paketversand finden Sie hier.

DHL Express 9:00/10:30

  • Tür-zu-Tür Zustellung vor 9:00 Uhr bzw. 10:30 Uhr
  • Vor 9:00: Am nächsten Arbeitstag in Europa
  • Vor 10:30: Am nächsten Arbeitstag in den Hauptgeschäftszentren der USA
  • Am übernächsten Arbeitstag in den Hauptgeschäftszentren in Afrika und Asien
  • Bis zu 30 kg und 120 x 80 x 80 cm pro Paket
  • Bis zu 300 kg pro Sendung

DHL Express 12:00

  • Tür-zu-Tür Zustellung vor 12:00 Uhr
  • Am nächsten Arbeitstag in Europa und in den USA
  • Am übernächsten Arbeitstag in den Hauptgeschäftszentren in Afrika und Asien
  • Bis zu 70 kg und 120 x 80 x 80 cm pro Paket
  • Bis zu 300 kg pro Sendung

Versand in die Schweiz mit UPS

Die Versandlaufzeit Ihrer Pakete in die Schweiz mit dem UPS Standardversand beträgt 1 bis 2 Werktage. Alle weiteren Informationen zu Laufzeiten und Kosten vom Versand mit UPS finden Sie hierBitte beachten Sie, dass für Geschäftskunden individuelle Konditionen gelten, die je nach Auftragsvolumen günstiger werden. 

Versand in die Schweiz mit DPD

Das Serviceangebot von DPD reicht vom Standard (DPD Classic) über das Expresspaket. Der DPD Classic Versand eignet sich für Pakete in den Kategorien XS bis XL. Der Versand dauert in der Regel zwischen 1 bis 4 Werktagen. Sollten Sie es mit Ihrem Paket besonders eilig haben, können Sie den DPD Expressversand nutzen. Für weitere Informationen rund um Preise und Services, besuchen Sie die hier DPD Webseite.

Versand in die Schweiz mit GLS

GLS Deutschland gewährleistet beim Versand in die Schweiz eine Zustellung innerhalb einer Regellaufzeit von 1 bis 4 Werktagen. Mehr über die Preise von GLS erfahren Sie auf der Internetseite hier. Auch bei GLS gelten für Geschäftskunden andere Preise als für Privatkunden.

Versand in die Schweiz mit Deutsche Post und Warenpost International

Die Deutsche Post hat mit der Versandoption Warenpost International eine Alternative zur Warensendung für Onlinehändler ins Leben gerufen. Hiermit versenden Sie Ihre Pakete in die Schweiz besonders günstig. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Post.

Einheitliche Standardetiketten dank Harmonised Labels

Wenn Sie die Versandoption Warenpost International nutzen, werden Sie auch über den Begriff Harmonised Labels stolpern. Dies ist die Bezeichnung für weltweit einheitliche Standardetiketten, die Sie für den Auslandsversand nutzen können. Sie vereinen übrigens auch die Zollinhaltserklärung CN22 und CN23 sowie das Versandetikett auf einem integrierten Standardetikett. Nähere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Blogartikel über Harmonised Labels.

Mit Sendcloud sichern Sie sich attraktive Versandkonditionen.

Da Sendcloud mit den oben genannten Versanddienstleistern eng zusammenarbeitet, profitieren Sie von besonders attraktiven Versandkonditionen. Hier können Sie sich die Preisübersicht direkt herunterladen.

Mit Track & Trace Schweizer Kunden langfristig an Ihren Onlineshop binden

Auch im Onlinehandel stellt sich immer wieder die Frage nach Maßnahmen zur Kundenbindung. Ein sehr erfolgversprechendes Instrument sind hier personalisierte Tracking E-Mails, die exakt auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen zugeschnitten sind. 

Mit Sendcloud können Sie das Tracking mit Ihrem Logo, individuellem Text und an Ihre CI-Farben anpassen. Nutzen Sie diesen Service für dynamische Inhalte und fügen Sie auch Ihre Kundennamen für eine optimierte Kundenansprache ein. Sollten Sie mehrere Onlineshops besitzen, ist auch das kein Problem. Das Branding können Sie pro Onlineshop ganz einfach an Ihr individuelles Corporate Design anpassen. So überraschen Sie Ihre Schweizer Kunden nicht nur positiv, sondern steigern auch auf einfache Weise die Kundenbindung. Weitere Informationen zu unserer Trackinglösung finden Sie hier.

Beachten Sie gesetzliche Feiertage beim Versand in die Schweiz

Paketversand in die Schweiz an gesetzlichen Feiertagen

Der Paketversand in die Schweiz kann sich während gesetzlicher Feiertage verzögern. Bitte achten Sie deshalb darauf, Ihre Pakete rechtzeitig zu verschicken oder Ihre Kunden in der Schweiz über mögliche Verzögerungen beim Versand zu informieren. Hier haben wir die gesetzlichen Feiertage in der Schweiz (teilweise nur regional) noch einmal für Sie zusammengefasst:

  • 1. Januar: Neujahr
  • 2. Januar: Berchtoldstag
  • 6. Januar: Dreikönigsfest
  • 19. März: Josefstag
  • Freitag vor Ostern: Karfreitag
  • Montag nach Ostern: Ostermontag
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 39 Tage nach Ostern: Auffahrt
  • 50 Tage nach Ostern: Pfingstmontag
  • 60 Tage nach Ostern: Fronleichnam
  • 1. August: Bundesfeier
  • 15. August: Mariä Himmelfahrt
  • 1. November: Allerheiligen
  • 8. Dezember: Mariä Empfängnis
  • 25. Dezember: Weihnachtstag
  • 26. Dezember: Stephanstag

Wichtige Tipps zur Verpackung

Um ein Paket unbeschadet in die Schweiz zu verschicken, sollten Sie ein paar einfache Regeln in Bezug auf die Verpackung beachten: 

  • Stimmen Sie die Verpackung Ihres Pakets immer auf das Gewicht und die Größe des Inhaltes ab.
  • Achten Sie beim Versand von wertvollen oder zerbrechlichen Inhalten auf eine stabile Verpackung und eine ausreichende Polsterung der Ware.
  • Die Verpackung muss groß genug sein und sollte die Ware komplett umschließen.
  • Falls Sie eine bereits verwendete Verpackung nutzen wollen, achten Sie darauf, dass sämtliche alten Barcodes und Kennzeichnungsmerkmale unkenntlich sind. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen niemals eine Originalverpackung als Versandkartonage, die Aufschluss über den Inhalt gibt.
  • Originalverpackungen mit farbigen oder gemusterten Oberflächen können zu Problemen bei der automatischen Codierung führen. Verspätungen im Versand könnten die Folge sein.
  • Verwenden Sie einen Kantenschutz für exponierte Stellen.

Wichtig: Für Sendungen, die zusätzlichen Verarbeitungsaufwand bei der Post verursachen, kann die Post einen Aufpreis verlangen.

Hinweise zur korrekten Adressierung Ihrer Pakete in die Schweiz

Schreiben Sie die Adressen auf Ihren Paketsendungen immer in lateinischen Buchstaben und arabischen Ziffern. Hier ein Beispiel:

Frau/Herr
Max Mustermann
Musterstrasse 1
1234 Musterort
SCHWEIZ / SWITZERLAND

Das Bestimmungsland geben Sie am besten in Großbuchstaben in Deutsch (SCHWEIZ ) und einer weiteren Sprache an, nämlich in Englisch (SWITZERLAND) oder Französisch (SUISSE).

Die Schweiz – ein attraktiver E-Commerce-Markt

Prosperierende Wirtschaft und ein attraktiver E-Commerce-Markt – das ist die Schweiz. Nutzen Sie als deutscher Onlinehändler das steigende Interesse von Kunden aus der Schweiz, um Ihre Produkte und Dienstleistungen auch im Nachbarland anzubieten und profitieren Sie von einer außerordentlich erfolgreichen und wohlhabenden Nation.

Sendcloud hat sich auf den internationalen Versand spezialisiert und steht Ihnen bei allen Fragen zum Versand in die Schweiz zur Verfügung. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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