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Der E-Commerce Checkout-Prozess ist die schwierigste Phase beim Verkaufsabschluss.

Der Checkout beinhaltet mehrere Schritte, von der Eingabe der Benutzerdaten, der Zahlungs- und Versandmethoden bis hin zur Optimierung der Produktseiten für die Informationssuche.

Und ja genau… – das alles macht keinen Spaß!

Du musst viele Details berücksichtigen, damit deine Kunden ihre Warenkörbe nicht abbrechen und Du deine Conversion erhöhen kannst. Je nach Branche, Standort und Produktmarkt können sich bestimmte Faktoren unterscheiden.

Eines ist jedoch sicher:

70 % aller Warenkörbe werden vor dem Verkaufsabschluss abgebrochen!

Und das, obwohl deine Kunden die gewünschten Produkte selbst gesucht, ausgewählt und in den Warenkorb gelegt haben.

Ein schlecht strukturierter Checkout ist die Hauptursache für den hohen Prozentsatz an Warenkorbabbrüchen.

Aber keine Sorge, dieses Problem lässt sich lösen!

In diesem Blogbeitrag besprechen wir die verschiedenen Phasen des E-Commerce Checkout-Prozesses und lüften wir einige Geheimnisse, wie Du deinen Checkout verbessern und deinen Umsatz steigern kannst.

Viel Spaß beim Lesen!

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E-Commerce Checkout-Prozess: was genau ist das?

Der Checkout-Prozess im E-Commerce beginnt mit dem Hinzufügen eines Produkts in den Warenkorb und endet mit der Zahlung und dem Kaufabschluss.

Der Checkout hat den größten Einfluss auf die Conversion Rate deines Onlineshops.

Deshalb ist es so wichtig, dass Du den Checkout richtig gestaltest.

Doch wie kannst Du am besten vorgehen? Schau dir hier unsere Tipps für den Checkout an.

Als Nächstes möchten wir dir wichtige Details für die Optimierung deines Checkouts zeigen und geben wir dir Einblick in interessante Studienresultate.

E-Commerce Checkout und Warenkorbabbrüche: aussagekräftige Statistiken

Das Wichtigste zuerst: Die meisten E-Commerce-Unternehmen (auch erfolgreiche) können ihren Checkout-Prozess noch stets verbessern.

Den Beweis dafür liefern eindeutige Zahlen zum Kaufabbruch:

  • Im Durchschnitt brechen 70 % (!) der Kunden den Warenkorb ab, bevor sie zum Kauf übergehen. Das bedeutet, dass etwa 7 von 10 Kunden ihren Kauf im Onlineshop nicht abschließen. Das bereitet E-Commerce-Händlern viel Kopfzerbrechen.
  • Hinzu kommt, dass sich diese Zahl ausschließlich auf Besuche von Onlineshops vom Desktop aus bezieht. Bei mobilen Geräten ist die Abbruchrate sogar noch höher, nämlich 85 %.

Diese Zahlen geben zu denken und sie sollten keinesfalls unbeachtet bleiben.

In allererster Linie geht es jedoch darum, die hohen Abbruchraten zu verstehen.

Nachstehende Faktoren können Einfluss darauf haben, ob ein Kauf abgeschlossen wird oder nicht:

  • Jahreszeit
  • Produktbeschreibung
  • Garantien
  • Bewertungen von anderen Kunden
  • Produktbilder
  • Die Farbe der Schaltfläche „Jetzt kaufen“
  • Schriftart

So unglaublich es klingen mag, aber all diese Faktoren beeinflussen deinen Umsatz.

Damit Du die Abbruchrate deines Warenkorbs auch tatsächlich senken kannst, konzentrieren wir uns mit unseren Tipps auf die drei grundlegenden Schritte, die Benutzer im Checkout-Prozess durchlaufen.

Der große Vorteil im Netz ist und bleibt, dass wir alles messen und damit ständig verbessern können.

E-Commerce Checkout: die wichtigsten Schritte

Der E-Commerce Checkout ist der Teil des Einkaufserlebnisses, bei dem der Kunde kurz vor dem Kaufabschluss steht und gleichzeitig jedoch meilenweit davon entfernt ist.

Die 3 wichtigsten Schritte im E-Commerce Checkout sind:

  1. Eingabe der Kundendaten
  2. Wahl der Versandart
  3. Wahl der Zahlungsmethode

Bei jedem dieser Schritte kann dein Kunde einen Kaufabbruch erwägen. Deshalb ist es wichtig, dass Du diese Schritte so einfach und reibungslos wie möglich gestaltest.

Behalte immer im Hinterkopf, dass die meisten Online-Einkäufe impulsive Kaufentscheidungen sind. Sie werden aus dem Bauch heraus getroffen und erst später, wenn das Paket zu Hause angekommen ist, mit dem Verstand gerechtfertigt.

Damit Du unsere Tipps auch einfach in die Praxis umsetzen kannst, zeigen wir in den nächsten drei Abschnitten die wichtigsten Punkte der 3 entscheidenden Phasen im E-Commerce Checkout auf.

E-Commerce Checkout Schritte

Eingabe der Kundendaten

Je weniger Daten der Kunde eingeben muss, desto besser stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Kaufabschluss. Soweit die allgemein gültige Regel für eine bessere Conversion-Rate.

Es ist schließlich auch verständlich, dass es für Kunden ganz schön nervig sein kann, wenn etwa mitten im Kaufprozess ein langes Formular ausgefüllt werden muss.

Aus diesem Grund verlangen viele E-Commerce-Unternehmen nur ein absolutes Minimum an Daten, die für den Versand der Bestellung erforderlich sind:

  • Name
  • Anschrift
  • E-Mail-Adresse

Andere Onlineshops haben einen komplexeren Anmeldevorgang, was jedoch auch seine Vorteile bietet.

Mit den zusätzlich erhobenen Daten können beispielsweise Verkaufstrends oder Buyer Personas analysiert werden.

Wie lässt sich die Eingabe von Kundendaten verbessern?

Doch welche Strategie passt am besten zu deinem Onlineshop? Dies hängt von zwei Faktoren ab: der Bereitschaft deiner Kunden, sich anzumelden und dem Nutzen, den Du aus den zusätzlichen Daten für die Verbesserung deiner Conversion Rate ziehen kannst.

Die Entscheidung ist nicht immer leicht, denn es gibt im Grunde kein Richtig oder Falsch.

Hier ein praktischer Vorschlag, mit dem Du beide Strategien erfolgreich kombinieren kannst: Lass deine Kunden mit einem Gastaccount (nur wenige Daten erforderlich) den Kauf abschließen und fordere sie im Nachhinein per E-Mail dazu auf, ein vollständiges Profil zu erstellen.

Versandart auswählen

Aus unserer Studie geht hervor, dass für rund 60 % der Verbraucher flexible Lieferoptionen der wichtigste Faktor bei ihrem E-Commerce-Shoppingerlebnis sind. Die Versandart ist deshalb eine weitere kritische Phase im E-Commerce Checkout-Prozess.

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Wahl der Versandart: der Zustellort, die Lieferzeit und die Kosten für die Zustellung.

Während der Kunde bereits zu Beginn des Bestellvorgangs über die Lieferkosten nachdenkt, können auch lange Lieferzeiten zu Warenkorbabbrüchen in deinem Onlineshop führen.

71% der deutschen Verbraucher erwarten eine schnelle Lieferung, während 51 % den Checkout verlassen, wenn die geschätzte Lieferzeit zu lange ist.

Und was die Versandmethoden betrifft, wollen 60 % der Verbraucher selbst bestimmen, wie sie ein Paket erhalten. Leider gibt es auch hier keine Standard-Strategie, die für jeden Onlineshop passt, aber wir haben ein paar praktische Tipps für dich zusammengestellt.

Zunächst solltest Du bei deinem Shop prüfen:

  • Welche Art von Produkten verkaufst Du?

Je nach Produkt verschickst Du mehr Standardpakete, sperrige Pakete, Lebensmittelsendungen, zerbrechliche oder sehr wertvolle Sendungen, die versichert werden müssen.

Dann stellt sich die Frage:

  • Wohin versendest Du deine Produkte?

An welchem Standort befinden sich deine Kunden? Dies ist ein wichtiger weiterer Punkt, den Du bei deinen Entscheidungen berücksichtigen musst. Du solltest allen Kunden in deinem Onlineshop, unabhängig von ihrem geografischen Standort, dasselbe Niveau für Versanddienstleistungen anbieten. Dieser Service ist jedoch mit unterschiedlichen Kosten und logistischen Problemen verbunden.

Die Herausforderung besteht darin, einen Service zu bieten, der die Bedürfnisse aller Kunden abdeckt und dennoch nicht zu teuer ist. Entsprechenden Lösungen liegen nicht immer auf der Hand.

Die gute Nachricht ist, dass es sich dank Versandplattformen wie Sendcloud heute auch die kleinsten E-Commerce-Unternehmen leisten können, internationale Lösungen und hohe Standards im Kundenservice anzubieten. Dazu gehören auch personalisierte Lieferoptionen, die für die Kaufentscheidung der Kunden ausschlaggebend sein können.

Wir zeigen dir gleich auf, weshalb das so ist …

E-Commerce Checkout Schritte

Wie kannst Du die Auswahl an Versandarten verbessern?

Je mehr Versandoptionen Du anbietest, desto weniger Kunden werden ihren Warenkorb abbrechen.

Bis vor einigen Jahren waren Dienstleistungen wie die taggenaue Zustellung  oder die Zustellung am selben/nächsten Tag nur den Branchenriesen vorbehalten.

Amazon ist dabei Marktführer: Jeff Bezos‘ Online-Gigant hat mit seinen Lieferungen am nächsten oder sogar am selben Tag kleineren Onlineshops viele potenzielle Kunden kleinerer Onlineshops streitig gemacht.

Natürlich ist vielen Verbrauchern bewusst, dass nicht alle Onlineshops über das gleiche Logistiknetzwerk wie Amazon verfügen. Es ist jedoch eine Tatsache, dass der Wettbewerb für E-Commerce-Besitzer heutzutage sehr hart ist.

Mit der neuen Checkout-Optimierungsfunktion von Sendcloud kannst Du deine Versandmethoden erweitern und ein einzigartiges Shoppingerlebnis bieten.

Du kannst beispielsweise Standardzustellung, taggenaue Lieferung, Lieferung an einen Paketshop oder Lieferung am selben/nächsten Tag anbieten. Weiter kannst Du flexible Versandmethoden über verschiedene Versanddienstleister anbieten. Damit gewinnst Du das Vertrauen deiner Kunden.

Deinen Kunden stehen alle von dir angebotenen Versandmethoden zur Auswahl. Derzeit sind diese Features für den Checkout nur in WooCommerce verfügbar, werden aber bald auch auf andere Plattformen ausgeweitet.

Zahlungsmethode auswählen

Der Zahlungsvorgang ist der letzte Schritt im Checkout-Prozess, und zugleich auch die größte Hürde.

Niemand trennt sich gerne von seinem Geld.

Dies gilt in besonderem Maße für den E-Commerce und für Erstbesuche von Kunden in deinem Onlineshop. Eine ungewohnte Zahlungsmethode kann da bereits schnell zu einem gewissen Misstrauen führen.

Es liegt deshalb an dir, das Vertrauen deiner Kunden zu stärken. Wir stellen dir etwas später einige bewährte Methoden dazu vor.

Zuerst betrachten wir ein paar Beispiele: Mit sicheren und bekannten Zahlungsmethoden (wie z.B. PayPal), Garantien auf deinen Produkten sowie kundenfreundlichen Retouren-Möglichkeiten kannst Du das Vertrauen in deinen Onlineshop stärken.

Insbesondere die Rückgabemöglichkeiten können während des Checkout-Prozesses einen großen Einfluss auf deine Conversion Rate haben. Es ist erwiesen, dass ein kundenfreundlicher Retourenprozess wesentlich zu einem Kaufabschluss beiträgt.

Aber auch bei der Bezahlung ist es wichtig, dem Kunden Vertrauen und Sicherheit zu schenken.

Wie kannst Du die Auswahl verschiedener Zahlungsmethoden verbessern?

Je sicherer sich deine Kunden fühlen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in deinem Onlineshop etwas kaufen werden. Je weniger Zahlen und Banksicherheitscodes sie dabei eingeben müssen, desto besser stehen deine Chancen auf einen Kaufabschluss.

Sicherheit und Vertrauen sind dabei genauso wichtig wie die Auswahl verschiedener Zahlungsmethoden. Ermögliche deinen Kunden den Kauf auf Rechnung, die Zahlung mit PayPal oder arbeite mit Zahlungsdienstleistern zusammen.

Füge auch die Logos (in Farbe) der von dir angebotenen Zahlungsmethoden hinzu. Die Erkennbarkeit der Logos erzeugt bei deinen Kunden Vertrauen und Sicherheit. Damit steigt die Chance, dass sie auch tatsächlich auf die heiß umworbene Schaltfläche „Jetzt bezahlen“ klicken.

Zu guter Letzt noch ein Tipp zu den Zahlungsarten: Zeige deinen Kunden zu Beginn des Zahlungsvorgangs eine Zusammenfassung des Warenkorbs an und biete ihnen die Möglichkeit, die Lieferadresse zu überprüfen, ohne dass sie zum Warenkorb zurückkehren oder den Bildschirm wechseln müssen.

E-Commerce Checkout Zahlung

Wie Du Warenkorbabbrüche reduzieren kannst: 23 Tipps

Wir hoffen, dass dieser Artikel für dich hilfreich war und Du deinen Onlineshop langfristig verbessern kannst.

Wir haben aufgezeigt, dass der Checkout einen großen Einfluss auf die Abbruchrate hat.

Weiter haben wir uns angesehen, wie Du Prozesse optimieren und die Conversion Rate deines E-Commerce-Business steigern kannst.

Es gibt jedoch noch eine weitere Ressourcen, die wir dir gerne anbieten möchten.

Möchtest Du deine Prozesse weiter verfeinern und alles dafür tun, um deinen Kunden ein optimales Shopping-Erlebnis zu bieten?

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Weitere hilfreiche Tipps zum E-Commerce findest Du außerdem in den folgenden Artikeln:

Wir hoffen, dass dir diese Informationen weiterhelfen!

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Vinzenz Ager

Als Digital Content Specialist bei Sendcloud ist Vinzenz für Content Marketing im DACH-Raum zuständig. Als begeisterter Online-Shopper weiß er aus erster Hand, worauf es im Onlinehandel ankommt. Er unterstützt mehr als 23.000 Onlinehändler mit seinem Wissen dabei, ihre Versandlogistik im E-Commerce zu optimieren und ihre Conversion Rate nachhaltig zu erhöhen.

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