Marketing ist ein wichtiger Bestandteil jedes Unternehmens. Schließlich werden keine Produkte und Dienstleistungen verkauft, wenn keiner davon weiß. Somit würde Ihnen der Umsatz ohne vernünftiges Marketing Flöten gehen. Auch wenn Sie bereits eine effiziente Strategie für Ihren Onlineshop entwickelt haben, ist immer Luft nach oben vorhanden. In diesem Blogartikel sagen wir Ihnen, was es in der Welt des Marketings zu erkunden gibt und geben Ihnen Tipps, was Sie damit anstellen sollten.

Hilfreiche Tipps für das Marketing Ihres Onlineshops

Tipp 1: Setzen Sie auf Ihren USP

Die E-Commerce-Branche ist hart umkämpft. Deshalb heißt es für Sie, sich gegenüber Ihren Wettbewerbern richtig zu positionieren und Konsumenten davon zu überzeugen, dass genau Ihr Onlineshop die richtige Wahl ist. Es stellt sich also vorerst die Frage: Wieso sollten Verbraucher gerade in Ihrem Shop einkaufen?

Die Antwort auf diese Frage sollte nur von Ihnen geliefert werden können, sprich sie sollte einzigartig sein. Das ist Ihr Alleinstellungsmerkmal, Ihr USP (Unique Selling Proposition). Dieser muss nicht immer den Preis betreffen, denn ein außergewöhnlich toller Kundenservice kann auch ausschlaggebend sein. Rücken Sie diesen Aspekt in den Vordergrund Ihrer Marketingkampagnen. Schließlich ist das Ihr bestes Verkaufsargument.

Tipp 2: Gehen Sie offline

Die Tatsache, dass Sie in der Onlinewelt unternehmerisch tätig sind, bedeutet keinesfalls, dass Sie auf diese beschränkt sind. Gerade in Zeiten von Adblockern können Offline-Kampagnen ziemlich erfolgreich sein.

Eine Möglichkeit sind Gratis-Zugaben für Erstbesteller, denn jeder liebt Geschenke. Diese Aktion fördert vor allem die Kundenbindung und erhöht die Sympathien für Ihren Onlineshop. Diese Zugaben können Sie generell jeder Erstbestellung beilegen oder Sie erstellen einen Gutschein-Code, der beim Einkauf angegeben muss. Diesen veröffentlichen Sie dann auf Gutschein- und Schnäppchen-Portalen. Hintergrund ist, dass viele Konsumenten beim Onlineshopping gezielt nach Gratisangeboten oder Rabattcodes suchen und diese Seiten ansteuern. Auf diese Weise erreichen Sie neue potentielle Kunden.

Eine tolle Sache sind auch Kooperationen mit anderen Händlern. Legen Sie Gutscheine und Co. den Paketen dieser Onlineshop-Betreiber bei. Hierbei profitieren Sie von der positiven Gemütslage der Kunden, da diese sich üblicherweise auf den Inhalt der Pakete freuen. Bei der Wahl der Kooperationspartner macht es Sinn, Onlinehändler zu suchen, deren Zielgruppe mit Ihrer übereinstimmt. Das Produktsortiment sollte dabei natürlich ein anderes sein.

Tipp 3: Werden Sie „social“

Social Media bringt viele Vorteile für Unternehmen. Die Kosten halten sich in Grenzen und Sie erreichen schnell eine große Community. Mittlerweile wird auf fast allen sozialen Plattformen Marketing betrieben. Doch keine Sorge, Sie müssen nicht von Anfang an überall zur selben Zeit sein. Überlegen Sie, welches Netzwerk für Ihren Onlineshop geeignet ist und das größte Potenzial birgt.

  • Facebook ist für viele ein Muss geworden. Sie erzielen hier die größte potentielle Reichweite, außerdem stehen Ihnen einfach zu bedienende Marketing- und Tracking-Tools zur Verfügung.
  • Haben Sie sowohl Zeit als auch Inhalte, regelmäßig Tweets zu senden, nutzen Sie Twitter, um die Bekanntheit Ihres Onlineshops voranzutreiben.
  • Instagram ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Wenn Ihre Produkte visuell toll inszeniert werden können, sollten Sie nicht auf diese Plattform verzichten. Dasselbe gilt auch für Pinterest, das immer mehr an Beliebtheit zunimmt.
  • Sind Ihre Produkte nur für bestimmte Geschäftsbereiche oder Personenkreise interessant, ist LinkedIn der ideale Ort.

Ihre Anwesenheit auf Social Media lässt sich für Verbraucher mit besonderen Aktionen attraktiver gestalten. Verstecken Sie doch in Instagram-Stories exklusive Rabattcodes oder präsentieren Sie Spezialangebote live auf Facebook. Funktionieren Sie Twitter an besonderen Tagen, wie etwa dem Black Friday, zu einer Art Angebots-Ticker um.

Mit Social Media haben einige Personen Bekanntheit erlangt und sind zu sogenannten „Influencern“, digitalen Meinungsführern aufgestiegen. Diese können Ihrer Kampagne zusätzliche Aufmerksamkeit bringen. Influencer-Marketing ist häufig an Rabatt- oder Gutscheincodes gekoppelt. Denn das Prinzip sieht vor, dass Influencer ihren Followern über einen speziellen Code die Möglichkeit gibt, exklusive Angebote wahrzunehmen. Achten Sie hierbei darauf, dass auf Ihre Unternehmenskanäle verwiesen wird, um so möglichst viele potentielle Kunden zu gewinnen.

Tipp 4: Sorgen Sie mit POS-Marketing für ein positives Kundenerlebnis

POS (Point of Sale) – Marketing meint Marketing direkt am Ort des Verkaufsgeschehens. Ziele dieser Form sind besseres Einkaufserlebnis, Vertrauensgewinnung und infolgedessen Kaufanregung. Des Weiteren kommen noch Stärkung der Unternehmensreputation, Marken- und Kundenbindung.

Etwa 2/3 der Kunden treffen die Kaufentscheidung erst am Point of Sale. Um Impulskäufe zu fördern und die generelle Kauflust potentieller Kunden zu erhöhen, können Sie unterschiedliche Maßnahmen vollziehen. Um ein paar zu nennen:

  • Gütesiegel und Zertifikate bedienen die Grundlage Vertrauen. Um Vertrauenswürdigkeit zu stärken, sollten Sie Qualitätszeichen gut sichtbar anbringen und Besuchern auf diese Weise zeigen, dass Ihr Onlineshop seriös ist.
  • Da viele Onlineshopper Impulskäufer sind, können Gutschein- und Rabattcodes Spontankäufe fördern. Platzieren Sie diese prominent auf Bannern, kommt es häufiger zu spontanen Kaufabschlüssen.
  • Hochwertige und aussagekräftige Bilder sind ein Muss, aber gehen Sie doch noch einen Schritt weiter und setzen Sie Rich Media Content ein. 3D-Fotos, Videoclips und Bedienungsvorführungen illustrieren die Artikel noch deutlicher.
  • Bedienen Sie mehrere Vertriebskanäle. Kunden suchen längst nicht mehr nur auf einer Website nach Produkten, sondern wechseln Vertriebskanäle, um möglichst preisgünstig, bequem und servicefreundlich einkaufen zu können. Das umfasst nicht nur diverse Online-Plattformen, sondern auch den Bereich Social Media.

Tipp 5: Erzählen Sie eine Geschichte

Experience Design ist der neue Onlinemarketing-Trend im Bereich Usability. Für Sie heißt das, eine Story beim Kaufprozess zu erzählen und so den Konsumenten aktiv bei seiner Kaufentscheidung zu unterstützen. Doch wie funktioniert das?

Am besten kreieren Sie eine emotionale Einkaufswelt und machen den Besucher neugierig. Eine männliche Zielgruppe lässt sich womöglich eher zum Kauf animieren, wenn aus dem Einkauf eine „Jagd“ wird. Versetzen Sie Ihren Onlineshop also in eine Jagdumgebung. Bereits mit einfachen Umformulierungen kann das geschehen. Da werden beispielsweise aus „in den Warenkorb“, „will ich haben“, statt „Warenkorb“ „Beute“ oder anstelle von „Produktinformationen“ „nackte Fakten“. Das war natürlich nur eine Möglichkeit. Gestalten Sie die Einkaufswelt gemäß Ihrer Zielgruppe und Ihren Produkten.

Im Fokus dieses Trends steht die Zielgruppe. Deshalb sollten Sie mit personalisierten Product-Streams, das sind von Ihnen vordefinierte Suchfilter wie Preis oder Hersteller, für registrierte Nutzer arbeiten. Denken Sie außerdem an Konfiguratoren für individuelle Produkte.

Tipp 6: Bieten Sie Content

Immer mehr Onlineshops betreiben einen eigenen Blog. Denn der Blog ist ein überaus wirksames Marketing-Tool. Damit zeigen Sie sich von einer persönlichen und authentischen Seite, bieten Raum für interessante Inhalte, verbessern das Suchmaschinenranking und auch die Kundenbindung. Das sind durchaus erstrebenswerte Wirkungen, allerdings müssen wir aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Unternehmung ziemlich viel Zeit kostet. Nur wenn der Blog regelmäßig ergänzt, gepflegt und betreut wird, ist die Wirkungen optimal. Nehmen Sie sich die Zeit, da sich Ihre Marketing-Präsenz mit einem eigenen Blog deutlich optimieren lässt.

Eine weitere Möglichkeit stellen PR und Öffentlichkeitsarbeit dar. Vor allem kleine und mittlere Onlinehändler profitieren sehr von regelmäßiger Pressearbeit. Diese ist des Weiteren nur mit geringen Kosten verbunden. Greifen Sie auf kostenlose Presseportale im Internet zurück und veröffentlichen Sie konstant Artikel über Veränderungen in Ihrem Unternehmen, erreichte Meilensteine oder besondere Aktionen.

Auch offline kann PR betrieben werden. Vergessen Sie teure Zeitungs- und Zeitschriftenanzeigen und beachten Sie, dass viele Zeitungen einen redaktionellen Teil haben, der mit Inhalt gefüllt werden muss. Daher sind hochwertige Beiträge sogar erwünscht.

Denken Sie bitte daran, dass Pressemitteilungen informative Kurztexte sind, und nicht etwa Werbebriefe. Sie wollen Journalisten und Redakteuren nichts verkaufen, sondern Interesse für Ihren Onlineshop wecken, damit irgendwann über Sie berichtet wird. Verwenden Sie daher eine neutrale und distanzierte Sprache.

Tipp 7: Entfalten Sie Ihre Kreativität

Sie wollen sich von der breiten Masse abheben? Dann müssen Sie neue Wege gehen, auch im Marketing. Denken Sie außerhalb der Box, auf diese Weise fallen Ihnen garantiert tolle, außergewöhnliche Ideen ein. Steht Ihr Unternehmen für ein bestimmtes Lebensgefühl, kommen Sie dann beispielsweise auf den Gedanken, regelmäßig Spotify-Playlists mit passenden Songtiteln zu erstellen und Kunden über diesen unkonventionellen Kanal zu erreichen.

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