Bereits seit dem 1. Januar 2019 sind Onlinehändler in Deutschland mit dem sogenannten Verpackungsgesetz (VerpackG) konfrontiert. Das Verpackungsgesetz ersetzte die seit 1998 bestehende Verpackungsverordnung – kurz VerpackV. 

Doch wen betrifft das Verpackungsgesetz genau, welche Änderungen umfasst es gegenüber der VerpackV und was müssen Onlinehändler beachten, damit sie nichts falsch machen, um nicht im schlimmsten Falle sogar mit einem Verkaufsverbot sanktioniert zu werden? 

Zusammen mit unserem Partner Lizenzero haben wir für Sie die wichtigsten Fakten zum Verpackungsgesetz zusammengefasst und geben Ihnen zudem hilfreiche Tipps, die Sie als Onlinehändler unbedingt beachten sollten.

Verpackungsgesetz 2019: Welche Ziele verfolgt es?

Mit dem Verpackungsgesetz von 2019 sollen im Sinne des Umweltschutzes folgende Ziele erreicht werden:

  • Fairere Preisverteilung unter den Wettbewerbern
  • Verringerung des gesamten Abfallabkommens
  • Nachhaltigerer Kreislauf in der Verpackungswirtschaft
  • Stärkung des Umweltschutzes 
  • Verwertung von Kunststoffverpackungen verringern
  • Weniger pfandfreie Verpackungen
  • Erhöhung der Recycling-Quoten
Verpackungsgesetz: Recycelte Flaschen

Die Recycling-Quote als entscheidender Maßstab des Verpackungsgesetzes

Oberstes Ziel des neuen Verpackungsgesetzes ist eine Erhöhung der Recycling-Quote in zwei Phasen:

  • Ab 2019: Erhöhung der Recyclingquoten um durchschnittlich 10-15% für alle Stoffe
  • Ab 2022: Die Recycling-Quote soll für viele Stoffe bis zu 90% betragen (ausgenommen: Verbundstoffe und Kunststoffe)

Im Detail sollen die jeweiligen Recycling-Quoten wie folgt erhöht werden:

MaterialBisherSeit 2019Ab 2020
Glas75%80%90%
Pappe, Papier und Kartonagen70%85%90%
Eisenmetalle70%80%90%
Aluminium60%80%90%
Verpackungen von Getränken60%75%80%
Sonstige Verbundverpackungen60%55%70%
Kunststoffe36%58,5%63%

Betrifft mich das neue Verpackungsgesetz als Onlinehändler?

Sobald Sie Verpackungen mit Ware befüllen, die dann am Ende als Abfall beim Endverbraucher anfallen, sind Sie verpflichtet, den Bestimmungen des Verpackungsgesetzes Folge zu leisten.

Damit sind alle Onlinehändler automatisch vom Verpackungsgesetz betroffen. Dabei sieht das VerpackG keine Freigrenzen vor: Egal, wie viel Sie verschicken, wie viel Umsatz Ihr Unternehmen macht oder wie groß Ihre Unternehmen ist, für Sie gilt das Verpackungsgesetz!

Welche Verpackungsarten sind vom VerpackG betroffen?

Zu Verpackungen heißt es im Paragraph 3 des Verpackungsgesetzes:

Verpackungen sind aus beliebigen Materialien hergestellte Erzeugnisse zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungsprozess reichen können (…).

Demnach fallen alle Materialien, die direkt oder indirekt mit dem Produkt und dessen Versand in Verbindung stehen unter die Bestimmungen des VerpackG. Dazu gehören:

Verpackungsgesetz VS. Verpackungsverordnung: Was ist neu?

Durch das neue Verpackungsgesetz ergeben sich für Onlinehändler gegenüber der alten Verpackungsverordnung neue Verpflichtungen in Hinblick auf ihre Versandverpackung, die sich auch auf deren gesamte Versandabwicklung auswirken.

Durch das Verpackungsgesetz kommen folgende Verpflichtungen auf Onlinehändler zu:

Im Folgenden gehen wir auf die einzelnen Verpflichtungen genauer ein, damit Sie wissen, was sich dahinter verbirgt.

1. Registrierungspflicht durch Verpackungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2019 müssen sich Onlinehändler vor ihrer ersten Sendung in der Datenbank LUCID der “Zentrale Stelle Verpackungsregister” registrieren. Dort erhalten Sie nach Eingabe ihrer Daten eine Registrierungsnummer zugeteilt, mit der Sie sich anschließend für die Lizenzierung bei einem dualen System anmelden können.

Die Registrierungspflicht gilt ausnahmslos für alle Onlinehändler, dabei ist es egal wie hoch deren Versandvolumen ist. Onlinehändler, die sich nicht registrieren, dürfen keine Waren versenden!

Verpackungsgesetz: Mann mit Laptop

Folgende Daten müssen Sie für die Registrierung in LUCID bereithalten:

  • Name, Anschrift und Kontaktdaten
  • Angabe einer vertretungsberechtigten Person
  • Nationale Kennnummer des Herstellers 
  • Markenname, unter dem der Hersteller die Verpackung in den Handel einbringt
  • Erklärung, dass Beiteilung an einem dualen System erfolgt
  • Erklärung, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen

Die Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister erfolgt rein elektronisch und ist für Sie kostenfrei!

2. Systembeteiligungspflicht

Hier hat sich beim Verpackungsgesetz im Vergleich zur Verpackungsverordnung grundsätzlich nicht allzu viel verändert: Onlinehändler sind dazu verpflichtet, sich an einem sogenannten “dualen System” zu beteiligen, das bundesweit die Rücknahme, Sortierung und das Recycling der Verpackungsmaterialien durchführt. 

Infolge der neuen Regelungen durch das Verpackungsgesetz in Bezug auf die Registrierungspflicht bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister ist jetzt neu, dass Sie Ihre persönliche Registrierungsnummer bei der Systembeteiligung angeben müssen.

Für die Lizenzierung der Versandverpackung können Sie sich schnell und unkompliziert bei einem dualen System wie Interseroh von Lizenzero anmelden!

Offizielle Betreiber eines dualen Systems

Zur besseren Übersicht haben wir hier für Sie eine Übersicht über alle Betreiber zusammengestellt, die aktuell dazu berechtigt sind, ein duales System zu verwalten:

3. Datenmeldepflicht durch Verpackungsgesetz

Durch das Verpackungsgesetz sind Onlinehändler nun außerdem dazu verpflichtet, alle Informationen, die Sie an den Betreiber eines dualen Systems übermittelt haben, ebenso unverzüglich an die Zentrale Stelle weiterzugeben.

Folgende Angaben unterliegen der Datenmeldepflicht:

  • Registrierungsnummer
  • Material und Masse der genutzten Verpackungen
  • Name des Anbieters, dessen dualen Systems Sie angehören
  • Genauer Zeitraum der Systembeteiligung

Achtung: Zwar übermitteln auch die Anbieter der dualen Systeme Ihre gemachten Angaben an die Zentrale Stelle, dies ersetzt allerdings nicht Ihre eigene Datenmeldepflicht an die Zentrale Stelle!

4. Pflicht zur Vollständigkeitserklärung

Hier hat es durch das neue Verpackungsgesetz Veränderungen in Bezug auf die Frist zur Einreichung und die Art & Weise der Einreichung gegeben. Anders als bei der Datenmeldepflicht ist nicht jeder Onlinehändler von der Pflicht zur Vollständigkeitserklärung betroffen.

Verpackungsgesetz: Anlieferung für LKWs

Befreit von der Vollständigkeitserklärung sind alle Onlinehändler, die für Ihren Versand im letzten Kalenderjahr weniger als

  • 80.000 kg Glas,
  • 50.000 kg Papier, Pappe & Karton
  • und 30.000 kg Eisen, Aluminium, Getränkekartonverpackungen und andere Verbundverpackungen genutzt haben.

Da es sich hierbei um Größenordnungen handelt, die nur bei Onlinehändlern mit recht großem Versandvolumen anfallen, dürften die meisten Onlinehändler von der Verpflichtung zur Vollständigkeitserklärung durch das Verpackungsgesetz nicht betroffen sein.

Das Verpackungsgesetz schreibt vor, dass die Vollständigkeitserklärung jedes Jahr fristgemäß bis spätestens 15. Mai elektronisch bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister zu erfolgen hat.

Die ehemaligen Bestimmungen zur Vollständigkeitserklärung in der Verpackungsverordnung, nach der diese bis zum 1. Mai bei der örtliche Industrie- und Handelskammer zu erfolgen hatte, sind durch das seit Januar 2009 gültige Verpackungsgesetz nun hinfällig!

Falls Sie nicht von der Vollständigkeitserklärung befreit sind, so müssen Sie Auskunft zu allen im vorherigen Jahr für den Versand genutzten Verkaufs- und Umverpackungen machen.

5.  Neue Pfand- und Hinweispflichten im Verpackungsgesetz

In Bezug auf Versandverpackung denken Sie als Onlinehändler bestimmt zuallererst an die Kartonage und das Füllmaterial. Doch versendet Ihr Onlineshop auch Lebensmittel wie Getränke? Dann sind auch die neuen Bestimmungen des Verpackungsgesetzes in Hinblick auf Pfand und Pfandhinweise für Sie relevant!

Das Verpackungsgesetz von 2009 schreibt eine Pfandpflicht in Höhe von mindestens 0,25 Euro pro Verpackung für folgende Getränke vor: 

  • Frucht- und Gemüsenektare mit Kohlensäure
  • Mischgetränke mit einem Anteil mit Milcherzeugnissen (wie Molke) von mindestens 50%

Neben der Pfandpflicht obliegen Onlinehändler, die Getränkeverpackungen nutzen, ebenso der Hinweispflicht. Das bedeutet, sie müssen auf ihren jeweiligen Produktseiten den Kunden darüber informieren, ob sie nicht wiederverwendbare Einwegverpackungen oder wiederverwertbare Mehrwegverpackungen nutzen.

6. Rücknahmepflicht

Die Hersteller und Vertreiber von Verpackungen sind dazu verpflichtet, nachdem sie Verpackungen in den Verkehr gebracht haben, diese auch wieder zurückzunehmen. Dabei hat die Rücknahme am Ursprungsort oder in unmittelbarer Nähe zu erfolgen.

Die Rücknahme wird durch die dualen Systeme vollzogen, die die Sammlung unentgeltlich über Hol-, Bringsysteme oder einer Kombination sicherstellen müssen.

Welche Kosten fallen durch das Verpackungsgesetz für mich als Onlinehändler an?

Aufgrund des neuen Verpackungsgesetzes fallen für Sie als Onlinehändler unvermeidliche Mehrkosten an, die Sie in Form sogenannter Lizenzkosten an das duale System entrichten müssen. Hier lohnt es sich, die unterschiedlichen Anbieter der Systeme zu vergleichen, denn dadurch können Sie bares Geld sparen!

Bei Anbietern wie beispielsweise Lizenzero können Onlinehändler ihre Versandverpackung besonders bequem, schnell und preisgünstig im dualen System Interseroh lizenzieren!

Neben den Lizenzkosten: So sparen Sie als Onlinehändler beim Versand und verschicken Ihre Waren billiger!

Die Lizenzkosten der jeweiligen Anbieter hängen wiederum von dem von Ihnen genutzten Verpackungsmaterialien ab.

Was bedeutet das Verpackungsgesetz konkret für die Versandabwicklung von Onlinehändlern? – Drei Szenarien

Sie kennen nun die wichtigsten Bestimmungen und Verpflichtungen des VerpackG und wissen zudem, dass Sie auch als Onlinehändler direkt betroffen sind. Doch welche Folgen hat das Verpackungsgesetz für die verschiedenen Arten von Onlinehändlern? Welche weiteren Pflichten ergeben sich im Einzelfall?

Im Folgenden haben wir für Sie 3 typische Szenarien skizziert, in denen denen das Verpackungsgesetz Onlinehändler vor jeweils recht unterschiedliche Herausforderungen stellt. 

Verpackungsgesetz: Onlineshop Button auf der Tastatur

Szenario 1: Der Händler betreibt seinen eigenen Onlineshop

Hier ist der Fall recht klar: Mit einem eigenen Onlineshop ist es meist dessen Betreiber, der eine Versandverpackung mit einem Produkt befüllt und diese Einheit aus Ware und Verpackung anschließend an den Endkunden versendet.

Entsprechend ist er als sogenannter „Erstinverkehrbringer“ für die Lizenzierung der Versandverpackung verantwortlich.

Achtung: Sollte der Händler zugleich auch Hersteller der versendeten Waren sein und diese in Produktverpackungen füllen, ist er zusätzlich zur Versandverpackung auch für die Beteiligung der Produktverpackung verpflichtet.

Da sich die Höhe des Lizenzentgeltes stets nach der Menge und den Materialien der Verpackungen richtet, empfiehlt es sich, einmal gegenzuprüfen, wo Onlinehändler Verpackungsvolumina einsparen können, ohne dass der Produktschutz leidet. Lässt sich beispielsweise am Polstermaterial sparen? Oder kommen auch kleinere Kartons infrage?

Szenario 2: Der Händler arbeitet mit einem Fulfillment-Dienstleister zusammen

Unter „Fulfillment“ versteht die Zentrale Stelle Verpackungsregister, die als Kontrollorgan des Gesetzes und damit als maßgebende Instanz zu dessen Auslegungen fungiert;

„dass ein Versandhändler für die Verpackung und Versendung einen Logistikunternehmer beauftragt. Dieser verpackt die Ware und versendet sie.“

Und damit wird es kompliziert:

Denn entgegen der eigentlichen Bestimmung des Lizenzierungspflichtigen als desjenigen, der eine Verpackung aktiv mit Ware befüllt, ist es hier nicht der Logistiker, der die Verpackungen lizenzieren muss, sondern nach wie vor der Onlinehändler. Die Begründung: Es ist ausschließlich der Onlinehändler, der nach außen hin als Versender bzw. Urheber der versandten Ware auftritt, womit die Lizenzierungspflicht auch bei ihm verbleibt.

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) stellt auf ihrer Seite ausführliche Themenpapiere, u. a. gesondert für den Onlinehandel, bereit. Es ist zu empfehlen, sich an den hier getroffenen Bestimmungen zu orientieren.

Fulfillment? Sie möchten mehr zu den Themen Fulfillment und E-Fulfillment wissen? In unserem umfangreichen Artikel zum E-Fulfillment erfahren Sie, worum es sich bei E-Fulfillment handelt und wie Sie es als Onlinehändler erfolgreich nutzen können! 

Weitere Änderungen seit April 2019:

Im Zuge einer Änderung der Interpretation des Verpackungsgesetzes ist zukünftig nicht mehr der Händler, der seine Waren durch einen externen Dritten verschicken lässt, für die Lizenzierung und Registrierung der Verpackung verantwortlich, sondern der Versand- und Logistikdienstleister. Dieser gilt in diesem Fall als Erstinverkehrbringer.

Selbst wenn der Versand der Ware in einer neutralen Verpackung erfolgt oder beide (der Verkäufer und der Versanddienstleister) zugleich erkennbar sind, liegen die Pflichten des Verpackungsgesetzes beim beauftragten Fulfillment-Center. Die einzige Ausnahme gilt für Versandverpackungen, auf denen ausschließlich der Verkäufer der Ware erkennbar ist. In diesem Fall ist der Verkäufer selbst systembeteiligungs- und registrierungspflichtig.

Verpackungsgesetz im E-Commerce: Wer ist auf der Verpackung erkennbar?

Szenario 3: Der Händler nutzt Dropshipping

Auch beim Dropshipping ist das Verständnis der Zentralen Stelle richtungsweisend: So versteht die ZSVR hierunter, dass der Onlinehändler die bei ihm durch den Endkunden bestellte Ware direkt vom Produzenten versenden lässt und damit als eine Art „Handelsagent“ des Produzenten fungiert.

Er befüllt entsprechend keine Verpackungen, hat keinerlei physischen Kontakt zur Ware und tritt zudem gegenüber dem Empfänger der Ware nicht erkennbar auf. Alle aus dem Verpackungsgesetz entstehenden Pflichten liegen damit allein beim Produzenten der Ware, der sowohl für die Versand- als auch für die Produktverpackung verantwortlich ist.

Szenario 4: Der Händler importiert Ware nach Deutschland

Das Verpackungsgesetz bezieht sich stets auf Deutschland als Geltungsbereich und interessiert sich entsprechend auch für Verpackungen, die hierzulande durch den Import von Waren anfallen. Verpflichteter gemäß der Bestimmungen ist in diesem Fall stets derjenige, der beim Grenzüberschritt der Ware die Verantwortung für diese trägt.

In den meisten Fällen ist dies der Importeur, im Zweifelsfall sollte das aber verbindlich zwischen den Vertragspartnern geklärt sein. Wichtig: Der Importeur ist für alle mit eingeführten Verpackungen verantwortlich, nicht nur für die Versandverpackung.

Verschickt ein ausländischer Onlineshop ohne Umweg über einen Zwischenhändler seine Ware direkt an Endkunden in Deutschland, so ist dessen Betreiber verpflichtet, die mitversandten Verpackungen (in den meisten Fällen wahrscheinlich Produkt- und Versandverpackung) zu lizenzieren.

Aber: Für den Fall, dass ein Händler seine Ware exportiert, fallen seine Verpackungen nicht unter die Bestimmungen des Verpackungsgesetzes. Allerdings haben die meisten Exportländer eigene Bestimmungen zur Einführung von Verpackungsabfällen, über die man sich vor dem Versand informieren sollte.

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Und jetzt? Das Verpackungsgesetz korrekt umsetzen in nur 3 Schritten!

Wenn Sie gerade erst mit Ihrem neuen Onlineshop durchstarten, sollten Sie sich unbedingt sofort darum kümmern, dass Sie Ihren Verpflichtungen als Onlinehändler gemäß dem VerpackG nachkommen. Dabei ist die Umsetzung nicht schwierig und in bereits 3 Schritten vollzogen.

Verpackungsgesetz: Frau mit Klemmbrett

So setzen Sie die Anforderungen des Verpackungsgesetzes korrekt um:

  1. Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister in der Datenbank LUCID.
  2. Lizenzierung der individuellen Verpackungsmengen bei einem dualen System wie Interseroh über den Onlineshop Lizenzero unter Angabe der von der Zentralen Stelle vergebenen Registrierungsnummer.
  3. Abschließend Angabe des dualen Systems und der dort gemeldeten Mengen wiederum bei der Zentralen Stelle via LUCID.
  4. Gegebenenfalls Anpassung der Website mit Angaben zu Ein- oder Mehrweg (bei einigen Getränkeverpackungen!)

Tipp: Die gegenüber der Zentralen Stelle und dem dualen System gemachten Angaben – insbesondere die Verpackungsmengen – sollten stets kongruent gehalten werden, da sie abgeglichen werden.

Was kommt danach? Mit Sendcloud den Versandprozess optimieren!

Mit der Lizenzierung Ihrer Versandverpackung wäre das wichtigste erledigt. Nachdem Sie sich erfolgreich um die Lizenzierung Ihrer Versandverpackung gekümmert haben, empfehlen wir Ihnen als Betreiber eines Onlineshops, sich um die weitere Optimierung Ihres Versandprozesses zu kümmern.

Im Sinne einer einfachen Versandabwicklung können Sie Versandplattformen wie Sendcloud umfangreich unterstützen. Profitieren Sie von Funktionen wie:

Last but not least: Wie kommen Sie mit den Vorgaben des Verpackungsgesetzes von 2019 klar? Auf welche Probleme sind Sie mit Ihrem Onlineshop gestoßen? Lassen Sie es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Über die Autorin:

Ida Schlößer ist im Onlinemarketing des Umweltdienstleisters Interseroh angestellt und hat den Onlineshop für Verpackungslizenzierung „Lizenzero“ mitentwickelt. Ziel bei der Shopkonzeption war es, den bürokratischen Aufwand im Kontext des Verpackungsgesetzes möglichst gering zu halten und hiermit vor allem kleinen und mittelständischen Händlern unter die Arme zu greifen. Sie können ihren Pflichten dank des Shops zeit- und kosteneffizient in wenigen Schritten und komplett online nachkommen.

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