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Du bist dir nicht sicher, ob deine Sendung noch als Paket oder aufgrund der Maße schon als Sperrgut versenden musst? Du möchtest ins Ausland versenden und dich deshalb über Zollbestimmungen informieren? Ein Überblick über die jeweiligen Tarife der Versanddienstleister wäre auch nicht schlecht? 

Los geht’s: Hier bekommst du alle Infos, die du rund um das Thema „Sperrgut versenden“ benötigst. Unter anderem haben wir eine Tabelle für dich, mit der du die Preise und Maße einiger Anbieter vergleichen kannst. Du wirst sehen: Die Angaben unterscheiden sich zum Teil sehr. Aber keine Sorge: Wir navigieren dich in diesem Artikel gut durch den „Sperrgut-Dschungel“. Alles, damit du möglichst schnell die perfekte Lösung für dich findest.  

Diese Versanddienstleister haben wir für dich verglichen:

  • GLS
  • DHL
  • Hermes

Worin sich diese und weitere Versanddienstleister noch unterscheiden und welche am besten zu deinem Business passen, kannst du unserem Vergleich entnehmen:  

Wie kann man Sperrgut versenden? 

Einige der bekannten Paketversender bieten auch einen Sperrgutversand an, zum Beispiel GLS, DHL und Hermes. Bei USP, DPD und FedEx ist dies nicht möglich. FedEx kannst du bei größeren Lieferungen allerdings mit einem Frachtversand beauftragen. Das lohnt sich aber nur, wenn du zum Beispiel eine größere Menge an Waren nach Übersee verschicken möchtest.

Aber zurück zum Thema „Sperrgut“: In der Regel fällt dabei zusätzlich zu den Frachtkosten ein Sperrgut-Zuschlag an, der bei den Anbietern unterschiedlich hoch ist. In dieser Tabelle für einen nationalen Versand kannst du die Preise für das Sperrgut versenden schnell miteinander vergleichen und erfährst auch, worauf es dabei ankommt: nämlich auf die Maße und das Gewicht. 

Sperrgut-Anbieter im Überblick (nationaler Standard-Versand): 

Versanddienstleister

Maximales Gewicht Maximale Maße

Preisorientierung

DHL

31,5 kg

Länge bis 200 cm, Gurtmaß von max. 360 cm.

Ca. 15 € + 26,78 € Sperrgutzuschlag

GLS

40 kg

Gurtmaß von max. 3 m.

Ca. 19 € + Sperrgutzuschlag

Hermes

25 kg

Die Summe aus längster und kürzester Seite darf zwischen 80,1 und 120 cm betragen.

Ca. 29 € + 14,55 € Sperrgutzuschlag 

Wie kann ich günstig Sperrgut versenden? 

Wie du anhand der Tabelle siehst, ist der Preis für einen Sperrgutversand von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Vergleiche am besten die Maßangaben der einzelnen Anbieter und wähle das passende Angebot für dich aus. Die ausgewiesenen Preise geben dir dafür eine erste Orientierung.  

Oder noch besser: Du suchst dir einfach über Sendcloud die günstigste Versandart aus. Mehr als 80 Paketdienste für den nationalen und internationalen Versand kannst du mit uns in deinem Checkout integrieren. Auch die Anbindung deines eigenen Versandvertrags ist natürlich möglich. Erstelle am besten gleich deinen eigenen Sendcloud-Account und probiere es ganz unverbindlich aus:

Ab welcher Größe gilt ein Paket als Sperrgut? 

Wie du in der Tabelle sehen kannst, sind die maximalen Größen und Gewichte für ein Sperrgut bei jedem Anbieter unterschiedlich. Die Größenangaben variieren zwischen 120 cm Länge und einem Gurtmaß von 360 cm und die Gewichtsangaben liegen zwischen 25 und 40 kg. 

Es gibt aber auch noch einige andere Punkte, die deine Sendung zu einem Sperrgut machen können. Liegt dein Versandobjekt gerade vor dir? Ist es zum Beispiel rund oder besitzt es eine Quaderform? Ragt etwas heraus? Ist es eher eine große Rolle als ein Paket?  

Dann ist der Fall klar. Du hast es mit Sperrgut zu tun. Der Grund: Diese Formen können nicht normal gelagert – sprich: gestapelt – werden und benötigen beim Transport mehr Platz. Der Versanddienstleister kann dadurch insgesamt weniger Güter transportieren – und dies lässt er sich eben in Form von Sperrgut-Zuschlägen extra bezahlen. Verständlich, oder?  

Wie wird die Größe von Sperrgut berechnet? 

Wie der Name schon sagt: Ein Sperrgut kann manchmal ganz schön sperrig sein. Entsprechend „tricky“ ist bestimmt auch die Berechnung der Größe, könntest du vielleicht denken. So kompliziert ist das aber gar nicht. Bei Sperrgut berechnet man die zulässige Größe einfach mit dem sogenannten „Gurtmaß“. 

Die Formel dafür lautet: Die Summe der längsten Seite, der zweifachen Breite sowie der zweifachen Höhe ergibt das Gurtmaß. Beispiel gefällig? Bei den Maßen von 100 x 50 x 50 cm ergibt sich zum Beispiel ein Gurtmaß von 300 cm. Wenn du es dir noch einfacher machen willst, kannst du auch Online-Gurtmaßkalkulatoren nutzen. 

Noch ein Tipp: Vergiss nicht, die Palette mit einzuberechnen, wenn du Sperrgut versenden willst. Diese gehört mit zur Sendung und muss berücksichtigt werden. 

Sperrgut versenden - Berechnung

Sperrgut versenden: Wie viel kostet es? 

Die Preise bei GLS, DHL und Hermes liegen zwischen ca. 15 und 29 € – jeweils zzgl. Sperrgut-Zuschlag. Welcher Anbieter für dich der richtige ist, hängt von der Art deines Sperrguts und deinen Wünschen für den Versand ab.

 Diese drei Fragen solltest du dir immer beim Sperrgutversand stellen:

  1. Wie groß und wie schwer ist mein Sperrgut?
  2. Möchte ich das Sperrgut innerhalb Deutschlands oder ins Ausland verschicken, zum Beispiel in die Schweiz oder nach Österreich, innerhalb der EU oder weltweit?
  3. Genügt mir ein Standardversand oder benötige ich einen Expressversand?

Wichtig zu wissen: Für einen Versand ins Ausland haben die Anbieter GLS, DHL und Hermes noch einmal eigene Tarife, die sich meist nach „Versand innerhalb der EU“ und „Weltweiter Versand“ unterscheiden. Gleiches gilt für den Expressversand.

Sperrgut versenden - GLS

Wie kann ich mit GLS Sperrgut versenden? 

Als Geschäftskunde kannst du mit GLS sogenanntes „nicht sortierfähiges Sperrgut“ versenden lassen. Aber was heißt eigentlich genau „nicht sortierfähig“? Stell dir einfach vor, deine Sendung läuft während des Logistikprozesses über eine riesige, automatische Sortieranlage. Besteht die Möglichkeit, dass sich dein Paket auf dem Sortierweg verkantet oder wegrollt? Weil es zum Beispiel rund ist? Oder besonders breit oder lang? Dann handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit bei deinem Versandobjekt um Sperrgut. 

Folgendes gilt bei GLS als Sperrgut:  

  • Reifen
  • Rollen, Säcke und Stoffballen
  • Kanister, Plastikeimer und Holzkisten
  • Pakete, die länger als 120 cm sind
  • Pakete mit herausragenden Teilen jeglicher Art

Folgende Maximalmaße gelten beim Sperrgutversand mit GLS: 

  • 3 Meter Gurtmaß
  • 40 kg schwer (bei nationalem Versand)
  • 50 kg schwer (bei internationalem Versand)

Du möchtest dein Sperrgut abholen lassen? Bei GLS ist das kein Problem und kann entsprechend vereinbart werden. Den Transport von Paletten übernimmt in diesem Fall DB Schenker. 

Was kostet Sperrgut bei GLS? 

Der Preis für eine Sperrgutsendung beträgt bei GLS ca. 19 €. Hinzu kommt – wie bei anderen Anbietern auch üblich – ein Sperrgut-Zuschlag, der allerdings von GLS nicht näher beziffert wird. Lass dir in diesem Fall am besten einen Kostenvoranschlag erstellen. Oder noch besser: Wickel das Ganze gleich über Sendcloud ab. Dann hast du am wenigsten Arbeit damit und die reibungslose Anbindung an deinen Onlineshop ist auch noch garantiert. Binde dazu einfach deinen GLS-Vertrag mit wenigen Klicks in Sendcloud an.

Sperrgut versenden - DHL

Wie kann ich mit DHL Sperrgut versenden? 

Auch mit DHL kannst du Sperrgut versenden. Gib dein Sperrgut einfach gut verpackt und mit einem ausgefüllten Paketschein in einer Filiale der Deutschen Post ab. 

Die Frage, wann ein Versandobjekt als Sperrgut gilt, wird bei DHL ähnlich wie bei GLS beantwortet. Allerdings gelten andere Vorgaben bei Maßen und Verpackungen.  

Folgendes gilt bei DHL als Sperrgut:  

  • Größer als 120 x 60 x 60 cm (Paket)
  • Schwerer als 5 kg, länger als 120 cm, größerer Durchmesser als 15 cm (Rollen)
  • Quader und Rollen-Formen
  • Abstehende Teile
  • Verpackung aus anderem Material als Pappe oder Papier

Folgende Maximalmaße gelten beim Sperrgutversand mit DHL:  

  • 200 cm lang und bis 360 cm Gurtmaß (Quaderform)
  • 200 cm lang, 60 cm Durchmesser, Länge plus gemessener Umfang zusammen bis 360 cm (Rollenform)
  • 31,5 kg schwer 

Wie teuer ist Sperrgut bei DHL? 

Der Preis für eine Sperrgutsendung beträgt bei DHL ca. 15 €. Hinzu kommt ein Sperrgut-Zuschlag in Höhe von 22,50 € zzgl. zum Paketpreis. Eine Abholung ist bei DHL gegen eine Gebühr in Höhe von 3€ ebenfalls möglich.  

Übrigens: Wie du es auch von Paketen kennst, kannst du bei GLS, DHL und Hermes auch den Versandstatus deines Sperrguts per Sendungsnachverfolgung nachvollziehen. Warum auch nicht? Im Grunde ist es ja eine ganz normale Sendung. Nur eben etwas sperriger. 

Sperrgut versenden - Hermes

Wie versende ich Sperrgut mit Hermes? 

Über Hermes kannst du ebenfalls Sperrgut versenden. Für die Abgabe gilt auch hier: Sperrgut gut verpacken und mit einem ausgefüllten Paketschein in einem Hermes PaketShop abgeben – und schon geht dein Sperrgut auf die Reise.  

Folgendes gilt bei Hermes als Sperrgut: 

  • Pakete oder Päckchensendungen, die nicht quaderförmig sind oder herausragende Teile aufweisen

Folgende Maximalmaße gelten beim Sperrgutversand mit Hermes:

  • 25 kg schwer
  • Längste und kürzeste Seite 80,1 bis 120 cm

Wie teuer ist Sperrgut bei Hermes? 

Zusätzlich zum normalen Versandpreis pro Sendung wird bei Hermes für Sperrgut eine Servicegebühr in Höhe von ca. 29 € für einen Versand innerhalb Deutschlands erhoben. Ausgenommen hiervon sind die Paketklassen XL und XXL sowie Paketrollen mit einer Länge von max. 100 cm und einem Durchmesser von max. 20 cm.  

Wo kann ich sonst noch Sperrgut versenden? 

Die Versanddienstleister aus unserer Tabelle sind jeweils renommierte Anbieter, die einen Sperrgutversand anbieten. GLS und DHL findest du auch auf unserer Versandplattform, wenn du deinen Onlineshop mit uns auf das nächste Automatisierungslevel bei Labelerstellung, Tracking, Retouren und Kommissionierung bringen möchtest.   

Du fragst dich, was mit den ebenfalls bekannten Versanddienstleistern UPS und DPD ist? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Diese Unternehmen bieten keinen Sperrgutversand an. Wenndu diese Firmen als bevorzugten Versanddienstleister nutzt, dann überprüfe am besten, ob deine Sendung bei ihnen nicht doch noch als Paket „durchgeht“. Wir haben für dich hier die entsprechenden Informationen aufgelistet. 

Diese Gewichtsgrenzen und maximalen Abmessungen gelten für einen UPS-Paketversand: 

  • Bis zu 70 kg 
  • 400 cm lang mit Gurtumfang 
  • 274 cm lang
  • Schwerer als 31,5 kg (bzw. 25 kg innerhalb der EU) – Kennzeichnungspflicht per Aufkleber als schweres Paket
  • Pakete, die im Verhältnis zum Gewicht sehr groß sind, erfordern besondere Preis- und Volumengewichtsberechnungen

Diese Gewichtsgrenzen und maximalen Abmessungen gelten für einen DPD-Paketversand:

  • Bis zu 31,5 kg 
  • 300 cm Gurtmaß
  • 175 cm lang (längste Seite)

Du kannst natürlich auch dein Sperrgut über eine Spedition deines Vertrauens versenden lassen. Gerade wenn es um eine außergewöhnlich große oder schwere Fracht geht, kann dieser Weg – rein preislich gesehen – der richtige sein.   

Sperrgut versenden - Verpackung

Wie verpacke ich Sperrgut richtig? 

So ein Sperrgut kann ganz schön unförmig sein, oder? Umso wichtiger ist es, für eine robuste Verpackung zu sorgen, damit beim Versand nichts kaputtgeht und das Ganze überhaupt auf die Versandreise gehen kann. 

So solltest du deine Sperrgutsendung verpacken:

  1. Nutze jede Möglichkeit, dein Sperrgut in einem Karton zu verpacken. Das bietet immer den größtmöglichen Schutz.
  2. Schneide zur Not den Karton in das passende Format und improvisiere mit Verpackungsfolien und Klebebändern, um für die nötige Stabilität zu sorgen.  
  3. Wickele dein Sperrgut in eine Luftpolsterfolie ein und verwende innerhalb der Kartonage Füllmaterial wie Packpapier oder Reis-Chips – am besten so viel, dass die Ware gut fixiert ist, aber bei Druck von außen noch etwas nachgeben kann. 
  4. Verwende zusätzlich Paletten, um besonders schwere, unhandliche oder instabile Sperrgüter auf ihnen mit Spanngurten zu fixieren.
  5. Du kannst dein Sperrgut nur unverpackt versenden? Dann vereinbare am besten eine Abholung mit deinem Versanddienstleister.   

Welche Gegenstände sind beim Sperrgutversand unzulässig?

Im Grunde gilt hier das gleiche wie beim Versand von Paketen und Briefen. Zum einen darfst du keine Waren, Substanzen und Dokumente versenden, die nicht der Gesetzgebung im Ursprungs-, Ziel- und einem der Transitländer entsprechen. Zum anderen ist es generell verboten, Gefahrengüter zu verschicken. 

Der Versand folgender Gefajrengüter ist untersagt:

  • Säuren
  • Klebstoffe
  • Sprühdosen 
  • landwirtschaftliche Chemikalien
  • Munition
  • Waffen
  • Sauerstoffflaschen
  • Brennbare Flüssigkeiten, Parfüme und Stoffe
  • Quecksilber
  • Ölfarben
  • Pestizide
  • Tiere
  • Bargeld
  • Rauschgifte 
  • Leichtverderbliche Waren, 

Sperrgut versenden - Fazit

Fazit: Wenn du Sperrgut versenden möchtest, gibt es schon ein paar Dinge zu beachten. Kompliziert ist das Ganze aber ganz und gar nicht. Abmessungen, Preisvergleiche, Möglichkeiten: All das kannst du ganz entspannt mit unseren Tipps und Infos in diesem Artikel angehen.

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Vinzenz Ager

Als Digital Content Specialist bei Sendcloud ist Vinzenz für Content Marketing im DACH-Raum zuständig. Als begeisterter Online-Shopper weiß er aus erster Hand, worauf es im Onlinehandel ankommt. Er unterstützt mehr als 23.000 Onlinehändler mit seinem Wissen dabei, ihre Versandlogistik im E-Commerce zu optimieren und ihre Conversion Rate nachhaltig zu erhöhen.

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